Eine Hautbiographie

Meine Hautbiographie beginnt mit meiner Geburt sowohl im positiven Sinne als auch im negativen Sinne.

Einerseits habe ich eine schöne Haut: nicht zu fettig, nicht großporig, bei „normalen“ Wunden verheilt sie schnell, andererseits können alle möglichen Faktoren (Nahrungsmittel, Sonne, Kälte, Aufregung, Müdigkeit, usw.) schnell zu einem großen Problem führen.

Als Kind schon traten bei mir immer wieder fast unberechenbare, lokale Probleme auf. Die Fingerspitzen und -nägel sowie an den Zehen „blühten“ Wunden, die nur nach langwierigen Behandlungen abheilten.

In der Pubertät war es an den Füßen besonders schlimm, aber ich hatte z.B. keine Akne, worum mich viele beneideten. Kleinere Flächen von Schuppenflechte traten dann am Ellbogen und auf der Kopfhaut auf.

Bis zu dieser Zeit wurde ich mit Kortison (Salbe, Tabletten usw.) bei bedarf behandelt und Packungen, Winkel und Bäder mit Kammillosan waren hilfreich.

Während meiner Schwangerschaft, die sich von Anfang an als Risikoschwangerschaft angekündigt hatte, wurde nach dem Tod meines Vaters ganz schwierig, denn ich entwickelte eine Gestose.

Als meine Tochter etwa ein Jahr alt war, brach bei mir eine Hautreaktion aus, die einer Gürtelrose ähnelte. Fast mein ganzer Körper war bedeckt. Das Gesicht und die Kopfhaut blieben frei, die Bein kniebawärts und die Arme ellbogenabwärts. Es waren drei Wochen mit Fieber, Schmerzen und ein Juckreiz ohne Ende. Der Auslöser war scheinbar eine spontane Schwangerschaftsunterbrechnung in den ersten Wochen. Ab diesem Punkt häuften sich akute Phasen und verschiedene Körperstellen waren betroffen. In dieser Zeit wurde ich öfters mit Zyrtec und ähnlichen Präparaten behandelt.

Es folgte eine Zeit, in der ich mit homöopathischen Mitteln Erfolg hatte, darunter auch Misteltherapien.

Dann kam die aktuelle Phase, die sich ungefähr auf die letzten 15 Jahr bezieht und in der auch Diagnosen gestellt wurden, die eine gezieltere Behandlung mit sich brachten, ein Bewusstsein in mir erweckten, aber die Situation verschlimmerte sich. Zuerst kam es zu Schmerzen in den Händen, dann an verschiedenen Stellen im Körper.

Während am Anfang Medikamente auf der Basis von Etoricoxib halfen, entwickelte ich dann eine Unverträglichkeit.

Vor zwei Jahren wurde mir die Schilddrüse entfernt und es ist eindeutig eine Besserung eingetreten. Eine offene relativ große Stelle am Fuß ist verheilt und auch die Schmerzen im allgemeinen haben abgenommen.

Jetzt geht es mir gut mit Salazopyrin und bei Bedarf Paracetamol-Brausetabletten. Bei „Gelenk“- Schmerzen (denn es sind nicht die Gelenke, sondern die weichen Gewebe um die Gelenke) Packungen mit Kytta-Plasma, für die Haut direkt Rosatum Heilsalbe Wala. In akuten Phasen Kortison in jeglicher Form …

Vieles beeinflusst meine Befindlichkeit, alles kann Auslöser sein, aber vor allem die „Ausdrucksweisen“ können sich verändern.

Ich versuche, so gut es geht, mir und meinem Körper zuzuhören, um mich und ihn vor Grenzüberschreitungen zu schützen und fit zu bleiben.

61loire

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