Georg (51)

Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.

Ja, auch ich habe, – seit 13 Jahren Schuppenflechte – nachdem ich bei einer ganz miesen Ärztin war, eine Hautarzt gefunden, der die richtige Diagnose stellte.

Die Hautärztin seinerzeit antwortete auf meine Frage, ich hab da so komische Flecken im Gesicht, ist das vielleicht eine allergische Reaktion auf mein Rasierwasser, ganz lapidar: Das weiß ich doch nicht, denn ich rasiere mich nicht. Toll, nicht war.

Inzwischen ist der Arzt, der die richtige Diagnose stellte und mir auch helfende Salben-ohne Cortison verschrieb, vor einigen Jahren verstorben. Ich begab mich dann in eine Praxis eines Hautarztes in Minden, wo man nicht wochen- oder monatelang auf einen Termin warten musste. Wir zunächst ein längeres Gespräch über diese Krankheit, dann bekam ich Anwendungen in Form von Salzwasserbädern mit anschließender Lichttherapie.

Da ich selbst gewillt war, die Schuppenflechte über mich zu überwinden und da diese Therapie sehr gut anschlug, habe ich nach ca. 80 Anwendungen schrittweise wieder eine „blanke Haut“ bekommen. Ich merkte, das gerade mein psychisches Wohlbefinden den Verlauf äusserst positiv beeinflusst.

Nun kann ich feststellen, dass meine Haut wieder völlig ok ist, nur ein Phänomen beschäftigt mich, und vielleicht haben andere ähnliche Erfahrung gemacht: Schubweise wird die Haut an meinen Handoberflächen extrem empfindlich, wenn ich mich auch nur ganz leicht stoße, ist die Haut wie Papier und es entstehen Wunden, die dann auch noch ganz schlecht heilen wollen. Mein Arzt (ein sehr guter in Minden) verschrieb mir Salben, die ich aber bald wieder absetzte, weil ich merkte, dass diese die Sache noch verschlimmern.

Zur Zeit habe ich wieder diese Phase der „leicht verletzlichen Hände“ – wer hat ähnliches erlebt und wie ist er/sie damit umgegangen? Über eine Rat würde ich mich sehr freuen.

Georg H.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*