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PUVA - Therapie


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7 Antworten vorhanden

#1 Offline   joxl

joxl

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geschrieben 21. Juni 2009 - 17:57

Hallo,
ich mache seit einigen Wochen eine PUVA-Thrapie bei meinem Hautarzt.
15min baden in einem Bad mit Methoxypsoralen und anschließender Bestrahlung mit UV-A Licht. Die Therapie zeigt sehr schnell eine deutliche Besserung. Hat jemand Erfahrung wie sich die Haut nach so einer Behandlung verhält? Wie lange hält die Besserung an?
Habe Heute im TV gesehen, dass die UV-A Strahlen in die tieferen Hautschichten eindringen und hier das Hautkrebsrisiko sehr erhöhen würden.
Was meint Ihr dazu?
Gruß joxl


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#2 Gast - Funny08

Gast - Funny08
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geschrieben 21. Juni 2009 - 20:57

Hallo joxl,

man kann nicht genau voraussagen, wie die Haut reagiert, das ist bei jedem anders.
Aber was man weiss, ist, das die UV-A-Strahlen nicht so stark sind wie die der Sonne, also kein Hautkrebsrisiko besteht.
Durch die Zugabe von Meladinine wird die Haut für das Licht sensilibisiert, d.h., dass die Hautzellen wirksam bestrahlt werden.
Und wenn Du schon eine Besserung feststellst, ist das ein gutes Zeichen.
Vielleicht werden bei gutem Voranschreiten der Therapie die Abstände der Bestrahlung vergrößert bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht ist.
Ich glaube nicht, dass Dein behandelnder Arzt Dich einem erhöhten Krebsrisiko aussetzt, nur um Dein Hautbild für den Moment zu verbessern.
Aber konfrontieren ihn mit dem, was Du im TV gesehen und gehört hast.

LG und gute Besserung wünscht

Funny08

#3 Offline   Köln

Köln

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geschrieben 22. Juni 2009 - 14:51

…Habe Heute im TV gesehen, dass die UV-A Strahlen in die tieferen Hautschichten eindringen und hier das Hautkrebsrisiko sehr erhöhen würden.
Was meint Ihr dazu?
Gruß joxl


Hallo Joxl,
das ist richtig.

…Durch die Zugabe von Meladinine wird die Haut für das Licht sensilibisiert, d.h., dass die Hautzellen wirksam bestrahlt werden. …


Genau, die Haut wird künstlich sensibler gemacht, damit die Strahlen intensiver und nachhaltiger wirken können. Und auch besser langfristig schädigen können.

… Ich glaube nicht, dass Dein behandelnder Arzt Dich einem erhöhten Krebsrisiko aussetzt, nur um Dein Hautbild für den Moment zu verbessern. …


Das glaube ich für Dich mit.
Die medizinische Kostenstruktur sowie die Zeitnöte der Ärzte lassen viele sicher so agieren, dass es für das Ziel "erscheinungsfrei" auch Erfolge gibt. Der Hautkrebs in 20 Jahren wäre dann lediglich eine lästige Nebenwirkung.

Joxl sei bitte vorsichtig mit dieser PUVA-Anwendung. Einmal kann man das sicher machen. Aber gewöhne Dich bitte nicht an den Erfolg und suche Dir andere Behandlungsmöglichkeiten.

Vorsichtgrüße
Gina

#4 Offline   joxl

joxl

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geschrieben 22. Juni 2009 - 19:48

Hallo Gina,
"andere Behandlungsmöglichkeiten" ? hast du nen Tip?
Gruß Jochen

#5 Offline   Köln

Köln

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geschrieben 23. Juni 2009 - 11:41

Hallo Jochen,

Du möchtest hier die ultimativen Tipps zur Behandlung der Pso?
Verständlich, wer möchte die nicht.
Leider ist es ja so, dass jedem etwas anderes hilft.
Und leider gibt es überhaupt keine schnelle Soforthilfe. Oder evtl. nur kurzfristig und mit dummen Neben-/Nachwirkungen.

Meiner Meinung nach ist es auch nicht nur eine einzelne Sache/Medikation, sondern immer ein ganzes Behandlungspaket aus verschiedenen Anwendungen und Einstellungen.

Weiterhin bin ich der Überzeugung, dass die Suche zum eigenen Paket, auch schon Teil der Behandlung ist.

Natürlich könnte ich Dir erzählen, was ich für/gegen meine Pso tue. Ich würde liebend gerne drüber schreiben und es würde vermutlich ein kleines Referat werden. Aber was nützt Dir das?

Schau Dich hier im Forum um und finde heraus, was für Dein Leben, Deinen Körper richtig sein könnte und beschäftige Dich mit Dir und Deiner Pso. Das dauert natürlich etwas, aber Du wirst für Dich etwas Schönes herausfinden.

Geduldgrüße
Regina

#6 Offline   pfleger_sascha

pfleger_sascha

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geschrieben 28. Juni 2009 - 13:09

Also grundsätzlich ist die PUVA, genau wie die meisten Therapien rein symptomatisch angelegt, d.h. langfristig wird diese Therapie meist nicht dauerhaft und erfolgsversprechend sein. Traurig aber ist leider so. Unterstützend ist die PUVA je nach Pso-Typ und Lokalisation sicherlich eine mögliche Zusatzbehandlung zur Linderung der Beschwerden. Bei mir wurde die PUVA in der Pso-Hochkonjunktur als meine Hände entzündlich, schmerzhaft und mit eitriger Sekretion befallen waren täglich durchgeführt und hat auch in Kombination mit lokalen Medikamenten recht schnell eine Linderung verschaft. An Hautstellen die z.B. sehr lange mit starken Kortikoiden (z.B. Clobetasol) behandelt wurden, wäre eine Therapie mit PUVA sicherlich kontraindiziert. Vor Jahren wurden zahlreiche Patienten zur Klimatherapie, zum regelrechten "Sonnenbraten" zum Toten Meer geschickt, heute u. das ist keine Spekulation, sind die ersten Hautkrebsopfer durch die massive Sonneneinwirkung gekennzeichnet. Wie bei allen Therapieformen mit Mass! und Ziel!

Gruß
Sascha

#7 Offline   ~~ES~~

~~ES~~

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geschrieben 28. Juni 2009 - 17:58

Habe Heute im TV gesehen, dass die UV-A Strahlen in die tieferen Hautschichten eindringen und hier das Hautkrebsrisiko sehr erhöhen würden. Was meint Ihr dazu?


Hier kannst Du Dich über die UV-Strahlen informieren!

#8 Offline   Doto

Doto

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geschrieben 19. November 2011 - 01:24

Hallo zusammen,
seit 3 Wochen bade ich 3x pro Woche mit anschließender Bestrahlung.
Seit ca. 1 Woche juckt es mich wie verrückt. Schlimmer als je zuvor.
Hat jemand Erfahrung oder einen Tip?
Dienstag kann ich erst mit meinem Arzt sprechen...
Freu mich über Rückmeldungen.
Susanne




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