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Sch.... Odysee

MTX Arava MRT Rheumazentrum Mittelhessen Psoriasis arthritis

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62 Antworten vorhanden

#21 Offline   photoanarchist

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geschrieben 07. Juni 2010 - 19:01

O.K. O.K. Ein bischen was zu lesen, aber ich dachte, ich stell den Widerspruch mal hier rein. Entweder zum abgucken oder zum kritisieren oder verbessern.
-----------------------------------------------------------------------------

Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch gegen Ihre Ablehnung auf Rente wegen Erwerbsminderung ein.

Begründung:
Eine ausführlichere Begründung, falls gewünscht werde ich nachreichen, sobald ich vorhandene Befunde Ihrer medizinischen Ermittlung gesehen habe.

Ein Widerspruchsgrund ist die von Ihnen veranlasste gutachterliche Untersuchung durch einen Orthopäden.
Ich leide an Psoriasisarthritis mit Gelenkbeteiligung an Knie, Schultern, Handgelenke und Fingergelenken. Zudem besteht ein Pseudoradikuläres Lumbalsyndrom bei Bandscheibendengeneration, Coxarthrose beidseits, sowie Pseudoradikuläres Cervicalsyndrom und initialen degenerativen Veränderungen.
Aufgrund meiner arthritischen Diagnosen, die von einem Rheumatologen erstellt wurden, hatte ich in diesem Jahr schon einen stationären Klinikaufenthalt. Weitere Klinikaufenthalte und/oder Therapien stehen noch an, auch betreffs meines Bandscheibenvorfalls und der Knie.
Ein Orthopäde ist bei diesem Krankheitsverlauf die falsche Institution. Insofern hätte eine gutachterliche Untersuchung von einem Facharzt, in diesem Fall einem Rheumatologen, vorgenommen werden müssen.
Durch meine starken Schmerzen bin ich z.Zt. auf Tilidin und Ibuprofen eingestellt. Allein die hohe Dosierung und, falls diese keine Wirkung zeigen, die Alternative zum Morphin stellt schon eine starke Einschränkung im normalen Tagesablauf dar.
Da ich sehr starke Schmerzen in Knie und Hüfte habe und eine deutliche Bewegungseinschränkung ( ich muss, um einigermaßen laufen zu können einen Krückstock links zur  Hilfe nehmen. Weiterhin trage ich an der rechten Hand auf Dauer eine verordnete Orthese zur Gelenkstabilisierung, die es mir noch nicht einmal ermöglicht einen Stift in die Hand zu nehmen.
Aufgrund dessen ist mir vom Versorgungsamt ein festgestellter Grad der Behinderung (GDB) von 40 bescheinigt. Die Behinderungen verursachen eine dauernde Einbuße der körperlichen Beweglichkeit.

Ein weiterer Grund ist, dass jede andere gutachterliche Untersuchung (Versorgungsamt, Amtsärztliche Untersuchung der Agentur für Arbeit) zu dem Schluss kommt:
- Leistungsbild – weniger als 3 Stunden täglich
- Von dauerhaft eingeschränkter Leistungfähigkeit ist gegenwärtig auszugehen.

Ich bin weiterhin dauerhaft krankgeschrieben und daran wird sich, leider, auch in Zukunft nichts ändern.
Wie also soll ich bei meinem Krankheitsverlauf, meiner Therapie mit Arava und MTX als Spritze, den kommenden Therapien und möglicherweise weiteren Klinikaufenthalten, meinen täglichen Beschwerden und den starken Medikamenten an einem Arbeitsleben teilnehmen können.

Grüße
Andreas


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#22 Offline   Gnom

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geschrieben 07. Juni 2010 - 19:15

Hallo Andreas,

Du brauchst nur zu schreiben:

Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch gegen den Bescheid vom ..Datum ,ein. Ich bitte um Übersendung der ärztlichen Unterlagen in Kopie.
Die Begründung des Widerspruchs erfolgt danach.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas.......

Mehr brauchst Du das erste Mal gar nicht schreiben. Alles andere sparst Du Dir auf,wenn Du die Unterlagen hast

Liebe Grüße
Sigrun

#23 Offline   photoanarchist

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geschrieben 07. Juni 2010 - 19:29

Ich schrieb ja schon:
Eine ausführlichere Begründung, falls gewünscht werde ich nachreichen, sobald ich vorhandene Befunde Ihrer medizinischen Ermittlung gesehen habe.

Ich kann auch noch ausführlicher werden.

Bei der Ablehnung haben die meine Angaben in dem Rentenantrag berücksichtigt, sowie ihre eigenen Ermittlungen (Gutachten Orthopäde)

GDB 40, Krückstock, Orthese etc. und Klinikbefunde habe ich erst nach dem Antrag bekommen.

Mir sind die Befunde des Orthopäden recht wurscht - ich habe von der Klinik alle Röntgenbefunde.

Insofern brauche ich nun nicht auf irgendwelche Befunde zu warten, die die RV hat, denn die habe ich auch. Bis auf die des Orthopäden eben und der ist meines erachtens nicht ausschlaggebend.

Also wozu warten, anstatt den Widerspruch schon begründen - oder warum ist es wichtig erstmal zu warten, vielleicht übersehe ich ja etwas.

Liebe Grüße

Andreas

#24 Offline   Gnom

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geschrieben 07. Juni 2010 - 19:42

Hallo Andreas,

sei nicht so ungeduldig ;).

Die angeforderten Unterlagen sollen Dir dazu dienen,genau zugucken,was und ob sie überhaupt angefordert wurden. Nur wenn Du sie hast,kannst Du da auch konkret drauf eingehen,in Deiner Begründung.
Denn  manchmal fordern sie einfach nicht die Unterlagen ein,und lehnen persé schon mal ab.
Ansonsten ist Deine Begründung schon ganz gut,außer dass das mit dem falschen Gutachter da einfach nicht reingehört.Denn das hättest Du dann sofort sagen müssen bei der Begutachtung. Du hast nämlich auch ein Recht,den Gutachter abzulehnen. Wußte ich bis vor kurzem auch nicht.
Also übe Dich in Geduld und wir feilen noch ein bißchen an Deinem Widerspruch ,ok?:D:(
Aber frag auch noch mal in dem anderen Forum.Du kannst das ja hier kopieren,incl. meiner Antwort. Vielleicht fällt denen ja noch was ein,oder sind anderer Meinung :D

Liebe Grüße und ne Portion Geduld rüberschieb
Sigrun

#25 Offline   photoanarchist

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geschrieben 07. Juni 2010 - 19:47

Oki

geduld üb
geduld üb
geduld üb
geduld üb
geduld üb
;)

Grüßle

andreas

#26 Offline   Gnom

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geschrieben 07. Juni 2010 - 19:51

photoanarchist schrieb:

Oki

geduld üb
geduld üb
geduld üb
geduld üb
geduld üb
:D

Grüßle

andreas

pruuuuuuuuuuuust :D brav ;)

#27 Offline   Fuchs

Fuchs

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geschrieben 07. Juni 2010 - 22:21

ich liefere gern ne Runde Entspannung:

.....
dein rechter Arm wird ganz schwer ....

.....schnarch ;)

#28 Offline   photoanarchist

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geschrieben 21. Juni 2010 - 17:25

So - die Unterlagen vom Rentenversicherungsträger bekommen und es ist, wie ich es mir schon dachte.
Die Ablehnung stützt sich allein auf die (Achtung Ironie) überaus kompetente fachärztliche Meinung und das Gutachten des Haus und Hoforthopäden der RV.

Dort wo andere Orthopäden inkl. Rheumatologin und Klinik eine Arthritis, Arthrose und Skoliose, sogar durch MRT bescheinigen, kann der Herr Gutachter dies nicht bestätigen. Lt. seiner Aussage habe ich eine erfolgreich behandelte PSA ohne derzeitige Entzündungszeichen. Klasse, die Schmerzen und die geschwollenen Gelenke bildet man sich ja auch nur ein.
Die Krönung all dessen:
Laut Rheumatologin der Akutklinik (steht im Befundbericht) muß ich eine Orthese für die Handgelenke tragen. Da ich aber zumindest momentan das linke Knie und Hüftgelenk entlasten muß und eine Gehstütze trage kann ich die Orthese nur rechts tragen.
O-Ton Gutachter:
Warum der Versicherte eine Orthese an der rechten Hand und eine Gehstütze nutzt, bleibt mir verborgen.

Nun dann - so weiß ich jetzt wenigsten WIE ich den Widerspruch formulieren werde.

#29 Offline   Fuchs

Fuchs

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geschrieben 23. Juni 2010 - 12:46

Hallo Andreas,

so was Verbocktem kann nur widersprochen werden. Pflück jeden Satz auseinander, begründe, warum der Satz vom Gutachter nicht dem Klinikergebnis entspricht. Viel Erfolg

#30 Offline   petroscha

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geschrieben 23. Juni 2010 - 15:57

photoanarchist schrieb:

...Dort wo andere Orthopäden inkl. Rheumatologin und Klinik eine Arthritis, Arthrose und Skoliose, sogar durch MRT bescheinigen, kann der Herr Gutachter dies nicht bestätigen. Lt. seiner Aussage habe ich eine erfolgreich behandelte PSA ohne derzeitige Entzündungszeichen. Klasse, die Schmerzen und die geschwollenen Gelenke bildet man sich ja auch nur ein.
Wie kann man eine PSA erfolgreich behandeln? Sie ist doch chronisch.
Mir wurde eine Psoriasisarthopathie/Enthesitis vom Rheumatologen bestätigt. Die Gutachterin der RV ist genau auch der Meinung wie deiner, keine Entzündung, keine PSA.
Meiner Hausärztin liegt der Rheumatologenbefund vor. Ich frug sie, warum z.B. mein Handgelenk schmerzt und man nichts sieht. Ihre Antwort : "Bei einer Arthropathie ist nicht zwingend eine Entzündung vorhanden."
Sie hat mir jetzt auch den Weg für eine Rheumakur bereitet. Ich freue mich schon auf sachkundigere Diagnosen aus Bad Liebenwerda - meinem Wunschziel.

#31 Offline   Fuchs

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geschrieben 23. Juni 2010 - 18:27

Das ist ja das Gemeine!

Nix oder wenig Entzündungswerte, also nix krank, alles eingebildet. Na toll, also die gesamten Anbauten an der WS, die krummen Finger, und verhuppte Bandscheiben, weil die Statik durch die PSA leidet, verkalkte Achillessehnen und anderes, alles selber gebastelt. Ich stelle fest: Wir sind doch sehr gute Bastler - hat nur noch keiner erkannt. War ich jetzt böse?

Man, was bin ich wütend, wenn ich so was höre. Bad Liebenwerda hat gute Arbeit geleistet, und ich hoffe, daß sich nun auch meine Rheumatologin dem anschließt. Wenn ich Eure Beiträge so lese, muß ich wohl befürchten, daß kommende Gutachter mein Basteltalent entdecken:confused:

#32 Offline   photoanarchist

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geschrieben 24. Juni 2010 - 09:14

Ja, da kann man schon wütend werden.

Hebe jeden einzelnen Satz oder sollte ich sagen Fehldiagnose des Haus und Hofgutachters zerpflückt und die gegenteiligen Diagnosen genannt. Dazu bekommt die RV noch den "aktuellen" MRT und Röntgenbericht" mit der ggegenteiligen Diagnose zugesandt. Als Abschlußbegründung habe ich noch erwähnt, das ich bei mir bei einer erneuten Ablehnung der Eu-Rente rechtliche Schritte unter Hinzuziehung eine Rechtsanwaltes vorbehalte.

@ Fuchs. Ja sicher basteln wir wie die Weltmeister - ist doch klar. Wir sind doch alles Simulanten, nur weil man radiologisch keinen Schmerz messen kann. Wenn dann noch der Diagnostiker taub und blind ist weil er die Entzündung anhand der geschwollenen Gelenke nicht sieht und dir nicht zuhört, wenn du jaulst vor Schmerz - Ja, dann hat man wirklich die A....-Karte gezogen.

Der Widerspruch ist jedenfalls raus - ich halte euch auf dem laufenden.

grüße - genießt die sonne

andreas

#33 Offline   Gnom

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geschrieben 24. Juni 2010 - 09:26

Huhu Andreas,

hast Du gut gemacht :D.Manchmal müßte man die "Ärzte" echt solange schütteln,bis sie es merken:mad:. Mir steht das auch noch bevor:confused:,mal sehen,was dabei herauskommt.

Liebe Grüße
Sigrun

#34 Offline   photoanarchist

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geschrieben 24. Juni 2010 - 10:00

@Gnom

Na dann ein gaaaaaaanz große Daumendrück. Das wichtigste ist - WIR sind die, die solche Schmerzen haben. WIR sind es, die sagen können: So nicht!

Immer wieder aufstehen und sagen - es geht DOCH!:D

Grüßle

Andreas

Bearbeitet von photoanarchist, 24. Juni 2010 - 10:18


#35 Offline   Gnom

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geschrieben 24. Juni 2010 - 10:37

Danke schön,Andreas :D.
Du hast natürlich völlig Recht,immer wieder aufzustehen,auch wenn es manchmal schwer fällt :P

Schönen Tag noch und liebe Grüße
Sigrun

#36 Offline   Fuchs

Fuchs

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geschrieben 24. Juni 2010 - 20:22

Hallo Andreas,

das hast du richtig gemacht. Wenn wir uns nicht mit Händen und Füßen wehren, weil uns nicht zugehört wird, haben wir verloren. Ich drück dir beide Daumen, viel Erfolg

#37 Offline   photoanarchist

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geschrieben 28. Juni 2010 - 09:03

Oh-Ja bei der RV brauchste wirklich Erfolg. Bin mal gespannt wie die reagieren.
Zur Zeit gehts grad mal wieder mies, die PSA meldet sich deutlich und außerdem ist mein aktueller GPT-Wert auf 174 gestiegen :traurig-alt:

Also wieder zur Rheuma-Ambulanz und wieder MTX absetzen. Bin mal gespannt, was jetzt dran kommt.

Grüßle

Andreas

#38 Offline   photoanarchist

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geschrieben 17. September 2010 - 19:16

So - Hallöle - mal wieder da.
RV hat den Widerspruch abgelehnt - nun gehts zum Sozialgericht -umpf!

Habe gestern Skelettszintigrafie hinter mir und sehr schöne bunte Bildchen von mir.

Bei den vielen Stellen, die da Orangerot bis Dunkelrot leuchten, habe ich wohl ziemliche Aktivitäten oder deute ich da was falsch?

Mal sehen was die Rheuma-Ambulanz bei dem Befund sagt. Hab ja erstmal nur die Bilder ohne Befund.

Die komplette Wirbelsäule leuchtet in den schönsten Farbe, die Handgelenke und die Füße, sowie beide Schultern, Knie und Ellenbogen. - ach ja  - die Hüfte auch noch.

Grüßle

Andreas

#39 Offline   a-poempi

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geschrieben 17. September 2010 - 20:15

Beitrag ansehenFuchs schrieb (29. April 2010 - 01:11 ):

ach menno, die blöden Nebenwirkungen. ich hoffe , das passiert nicht unter Enbrel. Wird wenigstens das MTX ordentlich ausgeschlichen, damit es nicht zu Wechselwirkungen kommt, weil die beiden Medis sich die Köppe einhauen wolln, wer nu helfen darf?



Hallo,
die beiden hauen sich nicht die Köppe ein, im Gegenteil in der Regel wird eine Kombitherapie gefahren, da es unter Enbrel als Monotherapie gerne schnell zu einer Antikörperbildung kommt.
Also ich denke, da wird nix ausgeschlichen...... höchstens Arava.
Bin gespannt auf die Erfahrung dann mit Enbrel, stehe auch kurz davor!!
LG,
Petra

Bearbeitet von a-poempi, 17. September 2010 - 20:16


#40 Offline   Fuchs

Fuchs

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geschrieben 19. September 2010 - 21:09

Hallo Petra,

na da bleibt mir, dir viel Erfolg zu wünschen, alles Gute





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