Enbrel - nach 4 Wochen keine Wirkung, gibt es noch Hoffnung?
#1 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 08:25
nehme jetzt seit 4 Wochen Enbrel (2 x 50mg/ Woche). Zuvor habe ich MTX genommen. MTX hat meine Pso (ohne Gelenkbeschwerden) ein wenig gelindert, aber nur ein wenig, zudem sind meine Leberwerte stark gestiegen und ich hatte Ausschlag im Gesicht. Jetzt nehme ich seit 4 Wochen Enbrel. Es ist keine Besserung in Sicht, habe eher das Gefühl es wird schlechter. Habe hier viele Beiträge gelesen, die vorher Raptivia genommen haben und die Verschlechterung auf den Rebound zurück geführt haben.
Hat jmd. Erfahrung mit Enbrel, bzw. hat sich bei jmd. auch nach den 4 Wochen noch eine Besserung eingestellt?
Ich habe das Gefühl, bei mir hilft es nicht, obwohl ich sehr große Hoffnung hatte nach all den positiven Berichten hier.
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen
LG + Danke
Annika
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#2 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 09:52
Ich selber habe auch Enbrel genommen, hab auch lange Zeit keine Veränderungen bemerkt.
Du mußt Geduld haben, es kann bis zu 3 Monate dauern bis das Mittel anschlägt.
Was ich dir damit sagen möchte , warte noch ein wenig ab, laß dein Blut weiterhin regelmäßig kontrollieren.
Das wird schon noch.
#3 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 14:37
ich kann mich Andrea nur anschließen. Als ich Enbrel bekam, war ich auch ungeduldig, dachte, es müsse nach einigen Wochen mindestens ein wenig besser werden. Mein Arzt meinte, erst nach ca. 12 Wochen könnte man feststellen, ob ein Patient auf das Mittel anspricht.
Halt noch ein bisschen durch. Ich wünsche dir Erfolg mit dem Medikament.
Lieben Gruß
#4 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 19:58
ich nehme z.Zt. auch 50 mg Enbrel die Woche (bin mit PSO und PSA gesegnet ) . Bis vor ca. einem 3/4 Jahr hab ich MTX und Enbrel zusammen in einem zeitlichen Abstand von ca 10 min mir selbst gespritzt . Die PSO verschwand bis auf ein paar kleine Herde und die Gelenkbeschwerden sind im tragbaren Rahmen.
Dann meinte die Rheumatologin ,das ich ruhig MTX absetzen kann , da nur Enbrel ausreichend ist. Ich muß sagen : bisher ist bei mir alles so geblieben und ich bin mit dem jetzigen Zustand sehr zufrieden.
Geh sogar in eine Fitnessklinik 2 mal die Woche um meine Muskulatur aufzubauen . Sogar ein bischen Fußball kann ich wieder spielen.
Du siehst , es dauert halt ein bischen , bis es sich eingespielt hat.
Also Geduld und vor allem nicht den Mut verlieren.
Gruß
Klaus
#5 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 20:40
die beiden Spritzen im Abstand von ca 10 Minuten ? Ich habe ja mit MTX angefangen dann in Kombi mit Enbrel, mein Rheumadoc sagte es müssen mindestens 24 Stunden zwischen den beiden Spritzen liegen.
Mittlerweile bin ich bei Humira und MTX , aber eben auch im Abstand von mindestens 24 Stunden.
Da muß ich doch echt mal nachfragen warum ich das MTX nicht absetzen kann, mir hat es nämlich bisher auch sehr gut geholfen, und das Humira,ja da scheint die Haut auch drauf anzusprechen, hat zwar auch gedauert aber immerhin.
#6 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 21:09
niemals ein Medikament sofort absetzen - nur mit Absprache mit eurem Arzt -
bitte seit geduldig, wenn ihr wirklich Hammermittel nehmt. Ich habe seit über dreissig Jahren Pso und noch andere Krankheiten - ich verzweifle nicht und das hoffe ich für euch euch .
nette Grüsse sendet - Bibi -
#7 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 21:53
So , wie mir das vom Doc gesagt worden ist !
Ich hab auch erst "nur "mit MTX angefangen . Dann, nach der Feststellung das ich mir auch die PSA eingefangen habe, Enbrel hinzu .
Ich sollte erst beides "gleichzeitig" spritzen , aber da MTX bei mir eine allergiesche Reaktion hervorgerufen hat , hab ich auf anraten der Ärzte die Enbrelspritze etwas später gesetzt.
Tja , die einen so die anderen so.
Bibi !
Du hast recht. Niemals abrupt die Therapie absetzen . Man sollte immer das Medi ausschleichen lassen.
Lieben Gruß in die Runde !
Klaus
#8 Offline
geschrieben 07. Mai 2010 - 22:15
Klaus Günter schrieb:
Enbrel im Wechsel mit MTX bekam ich so verordnet: Montag Enbrel, Mittwoch MTX. Die Spritzen sollten über Kreuz gesetzt werden: oben links in den Bauch, die nächste rechts unten, dann links unten und rechts oben.
Aber vielleicht haben unterschiedliche Ärzte auch unterschiedliche Ansichten oder Erfahrungen.
Gruß
#9 Offline
geschrieben 08. Mai 2010 - 15:51
Fussballfan schrieb:
Ich selber habe auch Enbrel genommen, hab auch lange Zeit keine Veränderungen bemerkt.
Du mußt Geduld haben, es kann bis zu 3 Monate dauern bis das Mittel anschlägt.
Was ich dir damit sagen möchte , warte noch ein wenig ab, laß dein Blut weiterhin regelmäßig kontrollieren.
Das wird schon noch.
HI Andrea, vielen Dank für Deine Antwort! Das heißt schlussendlich hat Enbrel dann bei Dir gewirkt? Wie lange hat es denn bei Dir gedauert?
Lieben Gruß und vielen lieben Dank für den Zuspruch!
#10 Offline
geschrieben 08. Mai 2010 - 15:53
Barb schrieb:
ich kann mich Andrea nur anschließen. Als ich Enbrel bekam, war ich auch ungeduldig, dachte, es müsse nach einigen Wochen mindestens ein wenig besser werden. Mein Arzt meinte, erst nach ca. 12 Wochen könnte man feststellen, ob ein Patient auf das Mittel anspricht.
Halt noch ein bisschen durch. Ich wünsche dir Erfolg mit dem Medikament.
Lieben Gruß
Hi Barbara, Dir auch vielen lieben Dank für Deine Antwort! Also hat es bei Dir dann auch gewirkt? Wie lange hat es denn gedauert?
Lieben Gruß und Danke Annika
#11 Offline
geschrieben 08. Mai 2010 - 17:17
misswiss schrieb:
Lieben Gruß und vielen lieben Dank für den Zuspruch!
Hallo Annika,
Doch es hat bei mir gewirkt, hat allerdings bestimmt 3 Monate gedauert bis ich Veränderungen feststellen konnte.
Auch ich war ungeduldig, hatte doch soviel Hoffnung in dieses Medikament gesetzt.
Dann ( nach ca 1 Jahr ) bekam ich einen Infekt , mußte das Mittel daraufhin absetzen,was zur Folge hatte das der nächste Schub nicht lange auf sich warten ließ.
Danach hat Enbrel bei mir allerdings nicht mehr geholfen, deshalb mußte ich dann wechseln auf Humira.
Viel Erfolg wünsch ich dir und hab noch etwas Geduld.
#12 Offline
geschrieben 08. Mai 2010 - 19:14
auch ich spritze Enbrel, und bei mir hat die Wirkung auch fast 3 Monate auf sich warten lassen, aber jetzt bin ich damit sehr zufrieden. Auch bei mir war wie bei Barb kein Ausschleichen der Medis, weder bei Arava noch bei Humira.
Also nicht die Geduld verlieren und ich wünsche einen guten Erfolg mit Enbrel
Liebe Grüsse
Angie
#13 Offline
geschrieben 25. Mai 2010 - 15:19
ja leider hab ich auch noch 6 wochen noch keinerlei verbesserung spueren koennen mit enbrel. ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass da noch was passiert
ist hier jmd. bei dem enbrel auch nicht gewirkt hat?
und wenn ja, wie ging es denn dann weiter?
Natuerlich werde ich Enbrel noch fuer weitere 4 - 6 wochen nehmen (muessen). aber langsam bin ich total am verzweifeln. mtx, fumaderm, uv-licht bestrahlung, kortison-cremes haben ueberhaupt nix gebracht. das einzige was kurzzeitig besserung hervorgerufen hat waren kortison-spritzen, aber das kann es ja natuerlich auch nicht sein. na ja, morgen bin ich wieder in der charite zum blut checken, bin mal gespannt was die sagen!!!
wuensche euch noch einen schoenen tag!!!!!
lieben gruss annika
#14 Offline
geschrieben 11. August 2010 - 21:10
Hallo Zusammen,
nehme jetzt seit 4 Wochen Enbrel (2 x 50mg/ Woche). Zuvor habe ich MTX genommen. MTX hat meine Pso (ohne Gelenkbeschwerden) ein wenig gelindert, aber nur ein wenig, zudem sind meine Leberwerte stark gestiegen und ich hatte Ausschlag im Gesicht. Jetzt nehme ich seit 4 Wochen Enbrel. Es ist keine Besserung in Sicht, habe eher das Gefühl es wird schlechter. Habe hier viele Beiträge gelesen, die vorher Raptivia genommen haben und die Verschlechterung auf den Rebound zurück geführt haben.
Hat jmd. Erfahrung mit Enbrel, bzw. hat sich bei jmd. auch nach den 4 Wochen noch eine Besserung eingestellt?
Ich habe das Gefühl, bei mir hilft es nicht, obwohl ich sehr große Hoffnung hatte nach all den positiven Berichten hier.
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen
LG + Danke
Annika
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#15 Offline
geschrieben 11. August 2010 - 21:28
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