Welchen Beruf übt ihr aus/ musstet ihr aufgeben?
#1 OFFLINE
geschrieben 26. Februar 2011 - 18:26
mich interessiert ganz besonders wie ihr im Berufsleben mit der Krankheit umgeht. Das ein Bürojob sich besser halten lässt, als die körperliche Arbeit auf dem Bau ist ja klar. Trotzdem würde ich gerne wissen welche Berufe ihr ausübt und wie die Krankheit euch dabei beeinflusst. Bitte fühlt euch frei hier kleine Profile zu schreiben. Je mehr Leute mitmachen desto besser.
Ich frag das, da grade ich als noch recht junger Mensch angst vor der Zukunft habe und auf anderen Seiten immer wieder lese, das Berufsunfähigkeit heut kaum noch vorkommt. Mich interessiert jetzt die Realität. Ich denke das ist ein Thema, welches auch viele Gäste die hier im Forum rumstöbern interessiert.
#2 Gast_Birilig_
geschrieben 26. Februar 2011 - 19:23

LG
Birilig
#3 OFFLINE
geschrieben 26. Februar 2011 - 20:00
#4 Gast_Birilig_
geschrieben 26. Februar 2011 - 20:14
Mitte20 schrieb 26. Februar 2011 - 20:00 :
Im schlimmsten Fall landest Du dann im Rollstuhl, aber dann kannst Du ja immer noch Physik studieren!
LG
Birilig
#5 OFFLINE
geschrieben 26. Februar 2011 - 20:27
#7 OFFLINE
geschrieben 26. Februar 2011 - 21:12
#8 OFFLINE
geschrieben 26. Februar 2011 - 22:47
Da die Krankheit Psoriasis sehr unterschiedlich heftig ist und auch nicht immer die gleichen Symptome produziert, fällt die Antwort für den einzelnen sehr unterschiedlich aus.
In Berufen, in denen die Haut nicht besonders belastet wird, sind die Risiken selbstverständlich deutlich niedriger. Wenn Du eine Psoriasisarthritis hinzubekommst, musst Du auch mit deutlichen einschränkungen des Bewegungsapparates rechnen.
Ich bin Arzt für Psychiatrie. Bei mir war es einmal kritisch, als ich an den Händen unansehnliche Verhornungen bekam. Da ich als Psychiater auch körperliche Untersuchungen zu machen habe, wäre es u. U. zum Problem geworden. Allerdings ist es mir gelungen die Haut durch noch intensiveres Eincremen mit harmlosen Mitteln so in den Griff zu bekommen, dass es keine Probleme bekam.
Bei meinem Hobby als Elektroniker hat mich die trockene Haut einige Male vor schweren Schaden bewahrt, als ich nämlich versehentlich nicht isolierte Klemmen mit einer Spannungen von ca. 500 Volt berührt habe. Der hohe Hautwiderstand hat verhindert, dass ich die Gewalt über meine Muskeln verloren habe. So konnte ich die Klemmen sofort wieder loslassen.
Die schlimmsten Beeinträchtigungen habe ich an meinen Füßen, wo es immer wieder zur Bildung tiefer Risse gekommen ist. Auch das habe ich seit einigen Jahren in den Griff bekommen.
Für Betriebswirtschaftler ist das Risiko erheblicher beruflicher Beeinträchtigungen nicht sehr hoch. (Sehr schön, dass Du dazu noch etwas geschrieben hast, beim Lesen der Einleitung habe ich mich gefragt, was Du wohl tust.)
Herzliche Grüße von Kuno
#9 OFFLINE
geschrieben 26. Februar 2011 - 23:01
ich arbeite in der Buchhaltung. Also viel am Computer.
Ich merke die Gelenkprobleme an den Fingern und Handgelenken stark beim tippen. Zum Glück ist das erheblich bessergeworden seit ich MTX nehme. Vorher waren die Finger schon oft ziemlich steif. Dadurch wurde ich beim tippen ziemlich langsam. Ausserdem hatte ich auch noch dauernd die Finger zwischen den Tasten. Also viele Tippfehler.
Das kommt natürlich auch nicht so besonders.
Und dazu kommt noch das die Ärzte einen nicht ernst nehmen. Ich hab lang gebraucht damit überhaupt mal(ausser mit Schmerzmitteln) behandelt wurde.
Martina
#10 Gast_Birilig_
geschrieben 27. Februar 2011 - 00:09
Kuno schrieb 26. Februar 2011 - 22:47 :
Bei meinem Hobby als Elektroniker hat mich die trockene Haut einige Male vor schweren Schaden bewahrt, als ich nämlich versehentlich nicht isolierte Klemmen mit einer Spannungen von ca. 500 Volt berührt habe.
Herzliche Grüße von Kuno
Ah, ich sehe wir haben fast das gleiche Hobby! Hast Du schon mal versucht einen Lötkolben aufzufangen? Das mach ich ja im Leben nie wieder!!!!
Würde mich freuen, wenn Du nach Bielefeld kommst und ich Dir meine Stadt zeigen kann.
Gruß
Birilig
#11 OFFLINE
geschrieben 27. Februar 2011 - 19:26
#12 OFFLINE
geschrieben 28. Februar 2011 - 16:57
Bearbeitet von Mitte20, 28. Februar 2011 - 16:57
#13 OFFLINE
geschrieben 28. Februar 2011 - 20:29
Ich war, bevor ich meine Kinder bekommen hab, Frisörin! Ich bin seit Mitte 2006 zu Hause. Ich denke nicht, dass ich den Beruf nach der Karenzzeit wieder ausüben kann. Da ich ziemliche Schübe erlitten hab durch die zwei Schwangerschaften. Noch nehme ich keine Medikamente, da ich mein zweites Kind noch stille. Die PSO-Arthritis ist bei mir noch nicht ganz bestätigt, aber ich bin schon seit langer Zeit davon überzeugt, dass ich daran leide. Denn ich hab so ziemlich alle Symptome die dabei auftreten können.
Nach der Babypause, werde ich mir wohl oder über eine neue Tätigkeit suchen müssen!!!!
#14 Gast_Birilig_
geschrieben 28. Februar 2011 - 21:16
Mitte20 schrieb 28. Februar 2011 - 16:57 :
Also ich hab mir überlegt, ab nächstem Jahr an zu studieren, hab so an VWL und Philosophie gedacht.
Uni
ich werde also Student! Noch Fragen?
LG
BiRiLiG
#15 Gast_Birilig_
geschrieben 28. Februar 2011 - 22:22
Birilig schrieb 28. Februar 2011 - 21:16 :
Uni
ich werde also Student! Noch Fragen?
LG
BiRiLiG
Den Doktor mach ich danach natürlich auch, hab mir überlegt, eine Abhandlung, über Psoriasis im fortgeschritten Alter zu schreiben, ich hoffe ich darf hier einige Passagen Kopieren! Claudia?
Gruß
BiRiLiG
#16 Gast_Birilig_
#17 OFFLINE
geschrieben 02. März 2011 - 15:09
Grüße vom Bodensee
#18 OFFLINE
geschrieben 10. März 2011 - 14:33
#19 OFFLINE
geschrieben 10. März 2011 - 14:41
ich war Buchhalterin von Beruf, kann aber durch die PSA keinen Beruf mehr ausüben und bin seit Anfang des Jahres in EU-Rente. Meine rechte Hand ist verkrüppelt und mein rechter Fuß ebenso. Ich kann nur noch mit Rollator laufen und jetzt fängt es in den Knieen und in der linken Schulter an. Die PSO habe ich seit einem Aufenthalt im Mai 2010 in der Psorisol-Klinik ganz gut im Griff.
Liebe Grüße
Bella
#20 OFFLINE
geschrieben 11. März 2011 - 08:52
ich arbeite als Friseurin, liebe meinen Beruf sehr.
Da wir an das TRGS530 gebunden sind (Hautschutzplan-tragen von Schutzhandschuhe bei Nassarbeiten) kann ich meine Hände sehr gut schützen.
Habe ja zum Glück keinen so extremen andrang an den Händen.
Meine Füße machen da mehr probleme, wenn ich einen 10 Stunden Tag hinter mir habe feiern Sie schon ordentlich Party.
Ich versuche mich so oft wie möglich beim Arbeiten zu setzten um Sie zu entlasten, trage nur lederschuhe oder Öki's das macht es schon leichter.
Meine Hautärztin meinte närtürlich schon, wenn es schlimmer wird müssten wir an einen Berufswechsel denken da ich ja sehr lange stehen würde und es sich dadurch immer wieder verschlechtern wird.
Mag meinen Beruf nicht aufgeben und werde weiter gegen die da kämpfen.
Lg Wurmli
0 Benutzer lesen gerade dieses Thema
0 registrierte(r) Nutzer, 0 Gäste, 0 anonyme Nutzer







