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Atlaswirbel (Atlasprofilax) oberster Halswirbel


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12 Antworten vorhanden

#1 Offline   donotz

donotz

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geschrieben 07. Februar 2009 - 11:55

Hallo an alle,

es gibt da wohl nen Arzt der herausgefunden hat das bei sehr vielen Menschen der obere Halswirbel ausgerenkt ist.

Meine Onkel und Tante haben sich den einrenken lassen, seitdem sind die weitestgehend Beschwerdefrei (allerdings kein PSA).

Bei mir ist ja Anfang November MTX abgesetzt worden, die Leber erholt sich langsam wieder (noch ca. 3 Wochen). Jetzt hab ich seit kurz vor Weihnachten diesen "steifen Hals" (vermute die Muskeln oder Sehnenansätze), schmerzt halt eher wenn ich schnelle Bewegungen oder Bewegungen auf Kraft mit dem Kopf ausübe. (z.b. gegenhalten mit der Hand, oder der Drück vom Kopfkissen nachts, oder beim über die Schulter gucken beim Autofahren.)

Was meint ihr sollte man sich deshalb trotzdem mal untersuchen lassen - wenn der Wirbel ausgrenkt ist kostet der Spaß ca. 180 Euro, plus ca. 250 km Anfahrt.

Nachzulesen gibts das hier: www.atlasprofilax.com

Gruß
Christian


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#2 Offline   Suzane

Suzane

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geschrieben 07. Februar 2009 - 12:38

Wieso so  weit fahren ?? und warum so viel bezahlen ???


Wenn ich richtig informiert bin  ,hat ein Chiropraktiker das gelernt !!!

Allerdings ist das mit Vorsicht zu geniessen. Beim einrenken kann viel schief laufen.

Deswegen den richtigen Arzt suchen. Aber dafür muss man nicht so weit fahren und nicht so viel bezahlen !!!!

#3 Offline   manni

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geschrieben 07. Februar 2009 - 13:56

Hallo Christian,:(

ist es nicht besser die Halswirbelsäule mal vorher röntgen zu lassen, bevor Du an solche Extremeingriffe denkst. Es können doch X Sachen sein die solche Schmerzen verursachen. Heute hat man in der Röntgentechnik sehr viele Möglichkeiten um solche Ursachen aufzuklären, und die Kasse zahlt alles. Du brauchst nur einen guten Rheumadoc, der alles ab segnet.

Liebe Grüße von Deinem Freund Manni. :smile-alt:

#4 Offline   catwoman42

catwoman42

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geschrieben 29. Dezember 2009 - 14:01

Hallo Christian,

also ich weiß nicht, auf Grund von HWS-Syndrom war ich auch mal bei einem Atlasexperten. Erste Behandlung 68 Euro und alle weiteren dann 28 Euro. Du mußt nicht so weit fahren. Schau mal im Internet unter Atlastherapie nach. Es gibt viele Orthopäden, die so etwas machen. Angeblich saß mein Atlaswirbel auch nicht richtig. Im nachhinein frage ich mich allerdings, ob dem wirklich so war, oder ob das Bargeld lachte. Nun ja, der Wirbel liegt nun richtig. Das ist jetzt ca. 1-2 Jahre her. Seit April habe ich eine enorme Verschlimmerung meiner Psoriasis erfahren und der Atlas liegt immer noch in der richtigen Position.
Mein Heilpraktiker empfahl mir, meine Darmflora untersuchen zu lassen. Wenn das Gleichgewicht hier nicht in Ordnung ist, schlägt sich das u.U. auf die Haut nieder. Ich bin gerade dabei, dieses Gleichgewicht herzustellen. Darm und Haut läßt sich auch nachvollziehen. Atlas und Haut? Weiß nicht so recht.  

L.G.
Catwoman

#5 Offline   catwoman42

catwoman42

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geschrieben 29. Dezember 2009 - 14:04

Hallo Suzanne,

die Atlastherapie erfordert eine spezielle Ausbildung, die nur wenige haben. Ein Chiropraktiker rengt ein, aber ein Atlaswirbel wird nicht eingerengt, sondern, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, nur ganz sachte manipuliert in die richtige Richtung. Die Therapie wird von der Kasse nicht anerkannt. Wie vieles im Leben. Die Kasse zahlt eben vieles doch nicht.

Gruß und guten Rutsch

Catwoman

Suzane schrieb:

Wieso so  weit fahren ?? und warum so viel bezahlen ???


Wenn ich richtig informiert bin  ,hat ein Chiropraktiker das gelernt !!!

Allerdings ist das mit Vorsicht zu geniessen. Beim einrenken kann viel schief laufen.

Deswegen den richtigen Arzt suchen. Aber dafür muss man nicht so weit fahren und nicht so viel bezahlen !!!!


#6 Offline   donotz

donotz

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geschrieben 29. Dezember 2009 - 16:16

Hallo und danke für die Antworten,

bei mir ging es damal um den steifen hals, gott sei dank ist das problem eigentlich von alleine weggegange, hab aber doch 3 monate damit gesessen.

Hatte halt die Vermutung das die Arthitis da mitspielt.

aber wie gesagt alles wieder in ordnung. das jahr 2010 kann kommen...

also guten rutsch allen

#7 Offline   Bibi

Bibi

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geschrieben 30. Dezember 2009 - 00:21

hallo, donotz -

ich bin mal kopfüber die Treppe runtergefallen, habe mir eine Rippe gebrochen und habe seit dem einen Nervenschaden am oberen Halswirbel - sprich - Atlas.

Habe das alles ärztlich abklären lassen, wäre allerdings nie auf die Idee gekommen, dass es Pso- oder Psoarthritis sein könnte.

Schön, dass es dir besser geht -

nette Grüsse sendet - Bibi -

#8 Offline   Frieden

Frieden

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geschrieben 05. Januar 2011 - 15:29

Hi liebe Foris

Gerade bin ich auf euer Thema gestossen und vielleicht kan ich euch da weiterhelfen?

Also der Chiropraktiker ist nicht der geeignete Therapeut um den Atlas zu richten. Sie haben es zwar gelernt aber noch mit der Technik-Steinzeitmethode. Durch Einrenkungen des Atlases entstanden immer wieder schlimme Folgen und ist heute mehr als überholt. Es ist richtig, dass der Atlas sanft zurückgeführt wird und nicht mehr durch die manipulative Einrenkungsvariante. Ich würde niemanden einen Chiropraktiker dafür empfehlen, da es eben ein Teil-Fachthema in der Ausbildung ist und nicht vergleichbar ist mit der Atlasspezialisten, welcher über Tausend Atlase gerichtet hat. In solchen Einrichtung sind gröbere Misslungenschaften prozentual verschwindent gering und äussert selten. Solche Situationen ist eher auf die Gesamtbefindlichkeit des Klienten und seinen anatomischen Beschaffenheit zurückzuführen (Menschen mit extremen Muskelhärten und Verspannungen ect.)

Atlaskorrektur ist heute ein wichtiges Grundelement zur Behandlung verschiedenster Syptome. Grosse Anbieter wie Atlantotec oder andere forschen und entwickeln fortlaufend die Technik und Kundenfreundlichkeit. Eine moderne gutgeschulte Firma ist eher empfehlenswert, als ein Kleinanbieter, der vielleicht ein paar Leute im Monat den Atlas behandelt.

Ich habe gelesen dass ihr über Preise spekulliert: Da seit ihr aber auf dem falschen Dampfer. Der Atlas gehört umbedingt nur in Meisterhände. Es gibt überall kleine Anbieter für Korrekturen und diese drücken die Preise um Kunden zu gewinnen. Überlegt mal: Billig sein und dafür Mittelmässigkeit erhalten? Mehrmals gehen und dann ist alles nicht besser geworden oder sogar schlimmer? Hallo? Das ist eure Investition für euch selber. Da wird am falschen Ort gespart, lieber mal weniger Plunder kaufen oder in den Ferien weniger Geld ausgeben...

Angebote mit mehr als zwei Sitzungen würde ich nicht annehmen. Heute gibt es Techniken, die in der Regel nach einer Sitzung halten sollen. Also warum ein Abonnement lösen? Das ist nur Geschäftemacherei oder Unfähigkeit den Atlas dauerhaft zu platzieren.

Röntgen? Man kann den Atlas nicht sehen auf dem Röntgen. Dafür benötigt man eine CT-Aufnahme. Bitte fragt den CT-Mediziner, ob er den Atlas sichtbar machen kann, denn das können offenbar nicht alle so gut.

Liebe Foris, ich hoffe, euch mit diesen Informationen weiterhelfen zu können und wünsche euch gute Gesundheit!

#9 Offline   Frieden

Frieden

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geschrieben 14. Februar 2011 - 14:18

Schaut mal auf http://www.forumgesund.ch/ die Erfahrungsberichte an!

Wenn solche Erfahrungsberichte nicht für sich sprechen! ich finde es eine tolle Sache und die, welche dort geschrieben haben, dass es ihnen geholfen hat, erst recht.
Viel Spass beim lesen...

#10 Offline   Frieden

Frieden

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geschrieben 11. Mai 2011 - 15:33

Beitrag ansehenmanni schrieb (07. Februar 2009 - 13:56 ):

Hallo Christian,:(

ist es nicht besser die Halswirbelsäule mal vorher röntgen zu lassen, bevor Du an solche Extremeingriffe denkst. Es können doch X Sachen sein die solche Schmerzen verursachen. Heute hat man in der Röntgentechnik sehr viele Möglichkeiten um solche Ursachen aufzuklären, und die Kasse zahlt alles. Du brauchst nur einen guten Rheumadoc, der alles ab segnet.

Liebe Grüße von Deinem Freund Manni. :smile-alt:

Hi Leute,

Man kann es durchleuchten und sichtbar machen aber nur mit CT. Hier habe ich einige Bilderaufnahmen mit diesem Gerät: computertomografie-spiral-ct-mrt-mri

#11 Offline   horsti1

horsti1

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geschrieben 02. Mai 2013 - 10:27

Guten Tag,

ich und einige Bekannten hatten eine Atlaskorrektor bei Unterschiedlichen Therapeuten machen lassen. Es kam einen vor als wären das alles andere als Therapeuten, KFZ Schloßer etc.

Das einzige was es uns gebracht hat, waren sehr starke zusätzliche Kopfschmerzen und viel viel Geld erleichterung.

Also lasst die Finger davon, dass ist alles nur Geldmacherrei.
Die Ausbildung dauert nur 1 Wochenende und danach bist du Therapeut ;-)

Denn wer in seinem Buch schreibt, wäre der Atlas bei einigen Menschen nicht verschoben gewesen, hätte es keine Kriege und Gewalt gegeben. Der kann nur spinnen ;-)

Zur Info: Mein Therpaut kam aus Bad Bergzabern und hieß Herr K. B.


Er fing gleich an mit dem richten des Altlases, ohne zu kucken ob er überhaupt schief steht. Er war auch der Meinung das mein zu kurzes Bein das linke wäre, obwohl es genau anderst rum ist....

#12 Offline   Medicalmike

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geschrieben 02. Mai 2013 - 15:37

Da dieses Gelenk sehr sensibel und fein ist quasi das schwächste Glied der Wirbelsäule muss man ja schon irgendwie....nun ja sagen wir es ist nicht klug daran beackert zu werden!
Außerdem was soll mein Klüger Menschenverstand mit sagen dass das Sinn machen könnte?wieso soll man was behandeln was nix mit der Krankheit zu tun hat und dann auch noch für richtig Geld?
Also was manche Leute machen lassen versteh ich nicht! Und dann noch von Personen die keinen richtigen und nachweisbaren Background haben!!!!
Akkupunktur ok Heilpraktiker vielleicht auch noch aber das ist doch echt Hokuspokus! Wer dafür Geld ausgibt ist selber Schuld und kann froh sein wenn da nix gesundheitliches passiert

#13 Offline   Kuno

Kuno

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geschrieben 04. Mai 2013 - 00:52

Was dem einen die Nachtigal bedeutet, bedeutet dem anderen die Eule. Bezogen auf die Wirbelsäule: Was dem einen der Atlas ist, ist dem anderen das Iliosakralgelenk.

Es macht mich immer sehr skeptisch, wenn jemand von einer Stelle den ganzen Körper neu definieren will. Da gibt es viele Hypothesen, die man dann aufstellen kann. Und nun sieht alles ganz neu aus, denkt man jedenfalls. Es steht selbstverständlich außer Frage, dass muskuläre Verspannungen im Nacken zu zahlreichen Beschwerden führen können. Oft ist es dann sinnvoll sich die gesamte Statik der Wirbelsäule - und des Körpers anzuschauen. Die Vorstellung, dass eine Schuppenflechte auf einer Fehlstellung des Atlaswirbels beruhen soll, halte ich für sehr, sehr weit hergeholt. Es ist immer sehr schön eine Behauptung in die Welt zu setzen. Man muss sie dann aber auch belegen können. Die Befragung von > 500 Patienten einen Monat nach der Behandlung, reicht dafür nicht aus, wie es auf einer WEB-Site beschrieben wurde. (Ganz abgesehen davon, dass von Psoriasis da auch gar nicht berichtet wurde.)

Natürlich steht es jedem frei das auszuprobieren. Verschiebungen am Atlaswirbel, wenn sie denn tatsächlich stattfänden, wären mit erheblichen Risiken behaftet. Sie könnten zu hohen Querschnittslähmungen führen, wenn sie misslingen. Bei der Beschreibung der Technik, gehe ich davon aus, dass im wesentlichen die Nackenmuskulatur gelockert wird. Das ist, richtig durchgeführt, sicher sehr angenehm, hat aber mit Psoriasis nichts zu tun. Trotzdem werde ich diese Behandlung an mir nicht durchführen lassen.




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