Psoriasis und Ernährung

Korb mit Brötchen

Diät-Tipps für Menschen mit Psoriasis gibt es in rauhen Mengen. Manche davon mögen sinnvoll sein, viele zeugen jedoch von unangebrachter Hysterie. Klar muss aber jedem Schuppenflechte-Betroffenen sein: Er muss seine Ernährung immer wieder auf den Prüfstand stellen.

Die einen können essen, was sie wollen – die Psoriasis zeigt sich unbeeindruckt davon. Andere merken im Laufe der Zeit, dass ihnen einzelne Lebensmittel schaden. Also: Es gibt nicht die Super-Diät, mit der die Schuppenflechte sich davon macht. Wie bei der Suche nach dem wirksamsten Medikament gilt auch hier: suchen, suchen, suchen.

Die Meinung aus Hersbruck

Allererste Maßnahme muss bei den meisten Menschen eine Gewichtsreduktion sein. „Jeder zweite Deutsche hat Übergewicht, jeder fünfte ist fettleibig“, weiß Astrid Menne von der PsoriSol-Klinik in Hersbruck. Die Ursachen seien bekannt: Bewegungsmangel und zu viele Kalorien im Essen, die von zu viel Fett und Alkohol herrühren. Komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe kommen zu kurz.

Die Gefahr: Übergewicht oder gar Fettleibigkeit bieten der Psoriasis tolle „Nahrung“. Astrid Menne erklärt: „Übergewicht und Fettsucht erhöhen das Risiko von hohen Blutfettspiegeln, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.“ Wer diese Symptome mit sich herumschleppt, habe oft mit einer Verschlechterung der Schuppenflechte zu kämpfen.

Was eine Diät zur Behandlung speziell der Psoriasis angeht, ist Astrid Menne vorsichtig: „Es gibt zahlreiche Einzelberichte über Erfolge“, schreibt sie. „Bisher konnte keine wissenschaftliche Untersuchung bei einer größeren Patientenzahl diese Erfolgmeldungen bestätigen.“ Allergien oder Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln würden bei der Psoriasis keine Rolle spielen. (Sie können natürlich parallel zur Schuppenflechte sehr gut vorhanden sein, haben auf sie aber keinen Einfluss.)

Ihr Tipp also: „Eine gesunde abwechslungsreiche vollwertige Ernährung hat einen positiven Einfluss auf die Erkrankung.“ Sie sagt aber auch: „Regelmäßiger Alkoholgenuss kann sowohl Auslöser für Schuppenflechte sein oder sie „am Leben“ erhalten.

Bei seltenen, schweren Formen der Schuppenflechte ruft die extreme Schuppenbildung aber Eiweißverlust, Vitaminmangel und Blutarmut auf. Da kann mit Nahrung auch nichts mehr ausgerichtet werden – hier müssen Fachleute stationär ‚ran.

Für sie ist klar: Fischöl-Verzehr kann dem „normalen“ Schuppenflechte-Patienten helfen – allerdings nur die Öle von Fischen, die frei im Meer leben. Gezüchtete Meeresfische und Süßwasserfische sind dabei nicht so günstig. Aber: Einen Effekt bringen erst hohe Dosierungen über einen längeren Zeitpunkt – beispielsweise sechs Monate lang. Soviel Fisch kann auch der größte Fisch-Gourmet nicht verschlingen, weshalb ihm dabei Nahrungsergänzungsmittel – sprich: Kapseln aus dem Reformhaus, dem Drogeriemarkt oder der Apotheke – helfen. Bei PsoriSol werden die Fischöle außerdem mit Vitamin E kombiniert. Wer jetzt in die nächstgelegene Apotheke oder in die Drogerie läuft, sollte darauf achten, dass in den Kapseln sehr viel Anteil an Omega-3 enthalten ist.

Außerdem sollte Arachidonsäure im Essen eingeschränkt werden. Die fördert nämlich Entzündungen. Arachidonsäure ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln zu finden. Besondere Säure-Bomben sind in diesem Fall

  • Wurst
  • fettreiche Fleischsorten
  • Sahne
  • Butter
  • Eier

Bei PsoriSol gibt es eine „Omega-3-Psoriasis-Kost“. Sie ist vorwiegend vegetarisch. Tierische Lebensmittel sind dort Fisch, magere Milchprodukte und kleine Portionen mageren Fleisches.

Die Meinung aus Neukirchen

Eine weitere Klinik, die in Sachen Ernährung und Psoriasis mit gutem Beispiel vorangeht, ist die Spezialklinik Neukirchen. Auch den dortigen Wissenschaftlern ist klar: „Erfahrungsgemäß müssen die meisten Psoriatiker auf die Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel verzichten, die allergische Reaktionen auslösen können. Das wären Nahrungsmittel mit steigender Wirkung auf die Harnsäure- und Blutfettwerte:

  • Schweinefleisch
  • Innereien
  • Spargel
  • Fettspeisen

mit ungünstiger Wirkung für Bakterien- und Pilz-Besiedelung:

  • Zucker- oder
  • Mehlprodukte

mit „reizender“ Wirkung auf das Nerven- und Gefäßsystem:

  • biogene Amine
  • Kaffee
  • Konservierungsstoffe
  • Farbstoffe
  • „vasoaktive“ Gewürze wie Pfeffer, Paprika, Curry und Chilli

die mit IgE-Antikörpern allergische Reaktionen hervorrufen:

  • verschiedene Nahrungsbestandteile und/oder
  • Zusatzstoffe

Fachkrankenhaus Schloss Friedensburg

Für die Fachleute von Schloss Friedensburg in Leutenberg (Thüringen) ist vor allem die Leber von Bedeutung. Sie muss den Körper wieder richtig entgiften können und nicht mit anderen Aufgaben abgelenkt werden. Körperfremde Stoffe beschäftigen sie nämlich über Gebühr.

Der Darm indes wird von Darmkeimen eigentlich vor den „Andocken“ von eindringenden Bakterien geschützt. Die „Darmsoldaten“ und letzten Endes die Immunabwehr werden von immer mehr und ständig anwesenden Bakterien und von großen Molekülen in Alarmbereitschaft versetzt.

Hefe kommt zu dem hinzu, was im Darm so „herumwabert“. Dadurch kann aber so viel Methyl-, Amyl- oder Isomylalkohol gebildet werden, dass schwere Leberstörungen die Folge sind. Das Gleichgewicht des Darms gerät durcheinander. Er kann sich nicht mehr ordentlich gegen Eindringlinge wehren.

  • Antibiotika
  • Strahlentherapie
  • falsche Ernährungsgewohnheiten
  • Infektionen
  • Ovulationshemmer
  • Umweltgifte
  • chronische Erkrankungen
  • Stress

sind nur einige der Dinge, die die Darmflora negativ beeinflussen. Sie führen dazu,

  • dass die Darmflora mit Keimen überwuchert wird
  • dass sich Krankheitserreger ansiedeln und vermehren können
  • dass giftige Stoffwechselprodukte gebildet werden – und damit die Leber mehr als nötig belastet wird, Darmkrebs entstehen kann, das Zentralnervensystem in Mitleidenschaft gerät
  • dass das Immunsystem irgendwann erschöpft ist, weil es nicht mehr weiß, gegen was es sich zuerst wehren soll

Ergebnis ist ein etwas anderes Krankenhaus-Konzept in Leutenberg. Wer dort zur Krankenhaus-Behandlung auftaucht, wird schon mal sehr ausführlich nach seinen Ernährungsgewohnheiten befragt. Mehr als 100 Nahrungsmittel können getestet werden, ob sie vielleicht eine Allergie auslösen. Die Kost auf Schloss Friedensburg ist dem Konzept angepasst.

Bertelsmann-Stiftung

Bei der Bertelsmann-Stiftung gibt es seit langem eine Expertenkommission zum Thema Gesundheit und Ernährung. Eine Tagung speziell zum Zusammenhang von Hautkrankheiten und Ernährung Anfang Juli 2002 versammelte Wissenschaftler, die ebenfalls „im Stoff stehen“. Ihr mehrheitliches Fazit: Es werden viele unsinnige Diäten angepriesen. Dazwischen finden sich immer auch sinnvolle Empfehlungen. Eine gesunde Ernährung kann den Entzündungsprozess abmildern.

Dr. Hoffmann (Paderborn)

Rosemarie Franke lässt in ihrem Buch „Gesunde Haut durch richtige Enährung“ Dr. Hoffmann zu Wort kommen. Er meint: „Eine regelmäßige Nahrungszufuhr wie auch Entschlackung ist für eine schöne Haut wichtig. Das gelingt nicht bei Stress und Hektik.“ Und: „Wir können durch richtige Ernährung sicherlich bei Hautkrankheiten keine Wunder erwarten, aber wir dürfen uns nicht wundern, wenn durch falsche Ernährung Hautveränderungen stärker hervortreteten.“ Viele Seiten und viele Tipps später stellt Rosemarie Franke zehn Regeln für eine vollwertige Ernährung auf:

  • Vielseitig – aber nicht zuviel
  • Weniger Fett und fettreiche Nahrungsmittel
  • Würzig – aber nicht salzig
  • Selten Süßes
  • Mehr Vollkornprodukte
  • Reichlich Gemüse, Kartoffeln und Obst
  • Weniger tierisches Eiweiß
  • Trinken mit Verstand
  • Öfter kleine Mahlzeiten
  • Schmackhaft und nährstoffschonend zubereiten

Die Naturheilpraktiker

Für die beiden Tschechen Jaroslav Hajek und Frantisek Novotny ist Diät bei Psoriasis eine Hilfsmaßnahme, die sich am Behandlungserfolg mit 30 bis 60 Prozent beteiligen kann. Diät ist insbesondere dann angesagt, wenn andere Erkrankungen wie

  • Obesität
  • Diabetes
  • Gicht
  • Lebererkrankungen
  • Gallenerkrankungen
  • Verdauungserkrankungen

neben der Psoriasis auftreten. Angesagt ist Diät auch bei

  • Alkoholmissbrauch
  • Gelenkbeschwerden
  • seborrhoischer Dermatitis
  • Akne

Ihre Zusammenfassung aus mehreren Diättipps:

  • sehr wenige fette Speisen
  • sehr wenige mehlige Speisen
  • sehr wenige zuckerhaltige Speisen inklusive Zuckerbäcker-Erzeugnisse, Bonbons oder Schokolade
  • kein Schweinefleisch
  • kein Hammelfleisch
  • kein Gänsefleisch
  • kein Entenfleisch
  • keine fetten Fische (Karpfen, Lachs Aal)
  • keine Fleischkonserven
  • keine fetten Räucherwaren
  • kein Speck
  • kein Talg
  • kein Schmalz
  • keine harten Käsesorten
  • kein Rahm
  • keine Mayonnaise
  • kein Eigelb
  • keine Nüsse
  • so wenig Kochsalz wie möglich
  • keine alkoholischen Getränke
  • keine süßen Limonaden
  • kein Mineralwässer mit höherem Lithium-Gehalt
  • wenig Kaffee
  • wenig schwarzer Tee
  • Rauchen einschränken

Speziell bei Juckreiz kommt hinzu:

  • keine sauren Speisen
  • keine gewürzten Speisen
  • keine scharfen Speisen

Quelle: Buch „Wie soll man mit der Psoriasis leben?“

Der Schulmediziner

Professor Hans Meffert von der Charité in Berlin widerspricht in seinem Werk Schuppenflechte dem Eindruck, dass der Arzt alles, was Spaß macht, verbietet. Geht’s nach ihm, darf der Psoriasis-Kranke im Prinzip nach Belieben essen und trinken – „aber er sollte stets schlank sein und nichts tun, was seine Leber schädigt“. Dem Übergewichtigen sollte auf jeden Fall etwas für seine schlanke Llinie tun. „Das wird ihm beim Befall der großen Hautfalten zugute kommen“, verspricht Meffert. Alles in allem aber ist nach seiner Meinung eine ausgeklügelte oder gar rabiate Diät nicht erforderlich. Wichtig ist ihm ein mahnendes Wort in Sachen Alkohol: „Sie sollten so schonend wie möglich mit Ihrer Leber umgehen“ – schon deshalb, weil es Medikamente gegen Psoriasis gibt, die die Leber angreifen. Wenn die dann schon einen Knacks weghat, verträgt sie nicht mehr soviel. Also: „Genießen Sie Alkohol – wenn überhaupt – nur in Maßen, und meiden Sie harte Getränke.“ In die gleiche Kerbe hauen Ulrich Mrowietz und Gerhard Schmidt-Ott in ihrem Buch „Schuppenflechte – Was Sie schon immer über Psoriasis wissen wollten“.

Der Heilpraktiker

„Aus Sicht der ganzheitlichen Naturheilkunde gilt die Ernährungstherapie als unverzichtbare Grundlage der Therapie“, schreibt Gerhard Leibold in seinem Buch „Schuppenflechte – Ursachen, Symptome, ganzheitliche Behandlung“. Eine Diät soll eine allgemeine Umstimmung im Körper und Nervensystem bewirken. Eine alleinige Therapie der Psoriasis kann sie aber auch in der Naturmedizin nicht sein.

Eine Spezialdiät gibt es auch für Gerhard Leibold nicht. Wichtige Grundregeln sind:

  • Abbau von Übergewicht
  • strikte Reduzierung der üblichen Fettzufuhr
  • ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen
  • deutliche Einschränkung des Verzehrs tierischer Nahrungsmittel

Wer sich vorgenommen hat, einmal seine Ernährung auf den Prüfstand zu stellen und zu verändern, kann für einige Zeit einige speziellere Diätkuren einsetzen – vor allem, um den Körper zu entschlacken und zu entgiften. Als Kuren eigenen sich eine

  • strenge Rohkostkur
  • Molkefasten
  • Mayrkur

Fazit

Insgesamt gilt: Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Schauen Sie, ob Ihnen eine Diät besonders liegt oder stellen Sie sich das zusammen, was Ihnen liegt. Sie fühlen sich wohler, und Ihre Haut ebenfalls.

Im Herbst 2002 ist das Buch „Abwechslungsreiche Diät bei Psoriasis“ erschienen. Der Autor Günther Schäfer ist ein alter Hase in Sachen Ernährung bei Psoriasis. Sein „altes“ Buch Die Ernährung bei Psoriasis. Ratschläge und Kochrezepte“ ist längst ein „Klassiker“.

Bildquellen

Über Claudia Liebram 279 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

36 Kommentare

  1. Psoriasis-Ernährung
    Ich habe mir Zeit genommen und die Berichte gelesen.aber immer wieder wird berichtet was man an Nahrungsmittel meiden sollte,ja aber was genau kann ich denn essen. in fast alle Backprodukte ist Weizen enthalten,Molkereiprodukte sind auch tabu,wenn möglichst keine tierischen Produkte und und,und.Ich versuche des öfteren meine Ernährung umzustellen,aber ich weiß ja garnicht was ich überhaupt kaufen kann wenn all diese sachen verboten sind!!!

    • Hallo Mary,

      Du hast November 2009 ein Kommentar berichtet abgeben und dabei ein Medikament erwähnt ohne den Namen des Med. zu nennen. Es wäre ganz lieb und hilfreich für einige Leser zu erfahren wie es heißt.
      Ich Danke dir jetzt schon für eine baldige Antwort.

    • ich hatte 4 jahre schuppenflechte im gesicht und am ganzen koerper.im laufe der zeit, hatte ich alle verschriebenen cremes durch,ohne erfolg. dann entschloss ich mich isotretinoin 20 mg 4 kapseln am tag einzunehmen. bereits nach 7tagen verbesserte sich mein hautzustand deutlich. nach 3 wochen war meine schuppenflechte verschwunden. leider habe ich durch die cremes eine duenne haut bekommen. mein fazit: schuppenflechte kann man nur von innen und nicht von aussen heilen.

  2. psoriasis ernährung
    also der meinung wie bernd bin ich auch…habe mir auch diesen artikel und andere durch gelesen und finde auch was dürfen wir denn überhaupt essen…gar nix mehr wahrscheinlich…zur zeit nehme ich gegen meine hautkrankheit tabletten die sind wirklich sehr gut aber jetzt musste ich reduzieren und merke es wird wieder schlimmer also nehme ich wieder mehr und das gute ist wenn ich die tabletten nehme kann ich essen was ich will und ich merke gar nix…aber es wird mal schwierig werden wenn mal eine schwangerschaft geplant ist….naja aber wie gesagt gebt uns mal was zu lesen was man essen darf….danke


  3. Was für Tabletten nimmst du ? Ich hab des geliche Problem. Habe alles mögliche ausprobiert und weiss gar nicht mehr was ich noch tun kann.

  4. @mary: Auch meine Mama weiß nicht mehr, was sie noch tun kann. Ich wäre sehr dankbar, wenn du uns mitteilen könntest, welche Tabletten dir helfen.

  5. Buch „Abwechslungsreiche Diät bei Psoriasis“
    Hallo
    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. ISBN 3-8304-3006-X
    Es hat super Rezepte drin und wird sehr gut erklährt warum man auf geweisse Sachen verzichten sollte. Ich habe mich ca. vier Monate strikt an dieses Buch gehalten und meine Psori ist deutlich besser geworden. Dann habe ich nach und nach div. Lebensmittel ausgetest… Bouillon war sehr schlimm, hätte ich ja nie gedacht…

  6. Ich habe so extremen Haarausfall, bedingt durch die Schuppenflechte, würde auch gerne wissen was für Tabletten das sind die du genommen hast??
    @mary

  7. Ich habe seit 12 Jahren Schuppenflechte.Es gab Zeiten da sah ich wie ein Dalmatiner aus und hat eine ca 1cm dicke Kopfhaut.Das war die Zeit die ich dann 3Monate im Krankehaus verbrachte,klar ging ich mit weit aus weniger „Flecken“ wieder Heim aber es fing wieder an!Natürlich halfen mir die Crems die Strahlungtherapien usw. ABER die Ernährung spielt eine viel größere Rolle! Lebe seit gut 7Jahren Vegan;Esse nichts wo zuviel Säure enthalten ist und nur Lebensmittel OHNE Gluten und Fructose sowie sonstigen Zucker!Und meine Haut sieht klasse aus!
    Frage an die Leute die unter Haarausfall leiden: Fallen hie Haare Büschelweiße aus oder sieht es eher danach aus als wäre es mehr als sonst???

    • hallo!
      ich ernähre mich seit kurzem auch vegan, weil meine pso nach der Schwangerschaft explodiert ist. könntest du mir bitte sagen, wann sich der Erfolg bei dir eingestellt hat? danke!!!

  8. Habe mein Leben lang mit psoriasis zu tun, vor allem am behaarten Teil des Kopfes = psoriasis capitis. Wer kann mich in folgender Beobachtung bestätigen: Immer wenn ein Tief mit Regen heranzieht, kommt ca. 24-48 Stunden vorher mein nächster Schub mit erheblichem Juckreiz und „Schneefall“ = Schuppenüberproduktion aus dem Haarboden. Gibt es da einen Zusammenhang? Wer weiß etwas zu dieser Erscheinung/ Wetterabhängigkeit?

  9. zum Wetter:
    Habe die Diagnose: Psoriasis Artritis mal bekommen.
    Hauptsächlich spielt sich bei mir alles auf der Kopfhaut ab…
    ich habe auch einen Zusammenhang zu feuchtem Wetter mit Niederschlag festgestellt. Dann bekomme ich immer – ohne Ausnahme – meine Schübe. Je nachdem, ob ich mit Cortison creme mit Schüppchenbildung oder wahlweise strähnigen Haaren jeden Tag.
    Zusammenhänge zu Ernährungsgewohnheiten beobachte ich noch, da habe ich noch keine wirklichen Feststellungen gemacht. Ich vermute aber einen Zusammenhang zu „Süßesmissbrauch“. Das mit dem Alkohol ist ein neuer Gedanke, das will ich noch beobachten.

  10. Also ich habe Schuppenpflechte seit meinen 14 Lebensjahr und bin jetzt 24. Habe wirklich alles ausprobiert von duzende Cremes bis hin zur wirklich teuren Tabletten und Spritzen. Haben mich nie komplett geheilt. Ich teste jetzt grad die Gemüse diet. Halte euch auf den laufenden

  11. Mir hat die Spezialklinik Neukirchen geholfen. Dort suchen sie nach der Ursache und bekämpfen nicht nur die Symptome. War im Dezember 2011 dort, u. meine Hände sind sichtbar besser ( zu 90%). Ohne Cortison und ohne Spritzen oder Tabletten. Die Klinik wird auch genannt – Klinik der letzten Hoffnung. Für mich war sie das mit Erfolg 🙂

  12. Weiß jemand, wo es das Buch „Abwechslungsreiche Diät bei Psoriasis“ über das hier geschrieben wurde, noch zu kaufen gibt? Im Internet ist es „nicht lieferbar“ und im Buchladen wurde mir gesagt, dass es nicht mehr gedruckt wird…

  13. Ich machs kurz:
    Wer von Euch denkt, dass er keine Ahnung hat woher seine Psoriasis kommt?

    Arbeitsstress, Familienstress, Menstruationsstress, Unfallstress, Psychostress, Unglück, Drogen, Alkohol, ungesudne Ernährung in großem Stil, Sonnenmangel, Naturmangel, Keine Bewegung(Sport) …

    Hat jemand von Euch das Gefühl der glücklichste Mensch der Welt zu sein = genug Sonne, Liebe, keine Giftstoffe, kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Geburt, genügen Schlaf etc… und trotzdem Psoriasis!?

    Wenn die Psoriasis mal getriggert wurde, dann hast du Sie bereits und musst ihr leider mühevoll mit Verzicht, Bescheidenheit, Sonne, Sport, gesunder Ernährung und reduktion von Stress entgegenwirken.

    Was ich sagen will:
    Psoriasis ist eine reine Stresskrankheit.

    Dieser Stress kann unterschiedliche Ursachen haben…
    Arbeit, Familie, Psyche, Alkohol-Überkonsum, Zigaretten, Menstruationsschmerzen, Unfallschmerzen, Bewegungsmangel… (oder eine Kombination mehrerer Stressauslöser)

    Ich würde mich freuen wenn eine Person antwortet, die diese Probleme alle NICHT hat und NIE hatte und trotzdem Pso hat.

    Ich denke jedoch… diese Person die gibt es nicht.

  14. Hi
    Habe seit 15 Jahren schuppenflechte
    Mache gar nix mehr dagegen und das ist das beste
    War vor kurzem noch mit meinem Sohn in Mainz
    In der Uniklinik und da haben die mit auch wieder
    Cremes gegeben hab’s natürlich aus probiert
    Aber nun ist es wieder schlimmer wie vorher :-/
    Habe gelernt mit dem Stress umzugehen
    Ernähre mich ganz normal ( esse was ich will und wann ich will)
    Werde die Creme nun wieder weg lassen 🙂
    Habe dann zwar meine 3-4 kleine stellen am Bein aber damit kann ich leben 🙂
    schlimmer ist es bei meinem Sohn (6 Jahre)
    Wurde seid er 1 Jahr alt ist auf neurodermitis
    Behandelt nun hat sich bei ner gewebeprobe rausgestellt
    Das es schuppenflechte ist :-/
    Leider hilft bei ihm keine Creme wirklich 🙁

  15. Anscheinend sind sich die Experten da wohl nicht ganz einig 😉
    Ich nehm mir schon lange vor, es mal mit gluten-frei auszuprobieren. Jedoch sage ich mir allgemein, wenn ich mich an all die Tipps halte, die hier gegeben werden hab ich ja wieder Stress und dann bringt das alles nichts 😉

    @Experte: An sich finde ich deinen Beitrag klasse, deine Aussage, Psoriasis sei eine reine Stresskrankheit aber eher.. nicht so ne..

  16. In diesem Bericht steht zwar das tierische Produkte tabu sind, jedoch habe ich angefangen eine Trennkost zu machen (morgens=hauptsächlich Kohlenhydrate,mittags = kann man essen was man möchte, natürlich in Maßen un nicht zu fetthaltig, abends= nur Eiweiß / also Gemüse oder fleisch). Hierbei habe ich gemerkt das mein Psoriasis zwar nicht ganz weggeht, aber es sich gebessert hat… als ich wieder angefangen habe kreuz und quer zu essen, wurde es wieder schlimmer…

  17. Habe mit 35 in Deutschland Psoriasis bekommen.beide Waden und Ellenbogen waren schlimm betroffen.Auslöser? Mit Sicherheit Stress, Sonnenmangel und Alkoholgenuß.10 Jahre Rumlaborieren mit Creme, Salz aus dem Toten Meer und Sonnenstudio haben nicht viel genutzt.
    Seit 10 Jahren lebe ich stressfrei an einem tropischen Strand, bade im Meer und im Sonnenlicht,Joggen, Reiten und Radfahren gehören jetzt jeden Tag zu meinen Aktivitäten und die Ernährung beteht größtenteils aus Reis, Bohnen, Salaten und Früchten, Huhn, Rind und Fisch in kleinen Mengen und sehr wenig Süsses, ohne an eine Diät zu denken.
    Bis auf einen kleinen Fleck am Bein, der mich nicht weiter stört, sieht man nichts mehr von der Psoriasis!
    Jetzt muß ich nur noch auf den Alkohol verzichten und mehr Wasser trinken…
    Ich denke, „Experte“ hat Recht, weil der Auslöser, sei es Familie, Schule, Arbeit, viel früher als der Ausbruch stattfindet.In meinem Fall war es zb mit 15 Jahren, als in der Familie etwas Stressiges geschehen sein mußte.
    Wenn man sich dessen bewußt ist, kann man schon einen ersten Schritt zur Besserng machen.
    An alle gute Besserung!

  18. Hallo zusammen,

    habe seit meiner Pubertät kreisförmige Schuppenflechte.Besonders stark sind mein Bauch,mein Rücken, mein Kopf und meine Beine betroffen – als nun auch Flecken im Gesicht auftraten habe ich als erstes eine Eigenbluttherapie gemacht – es hat sehr gut geholfen und ich hatte ca. 2 Jahre Ruhe. Leider ist diese Therapie sehr teuer und ich kann es mir momentan nicht leisten eine weitere zu machen – die Krankenkasse zahlt natürlich nichts dazu – ist ja alles Hokus Pokus…
    In den letzten Jahren hat sich mein Zustand zunehmend verschlechtert,nicht nur, dass ich mitlerweile überall Flecken habe, und ich nicht einmal mehr ein nett anzusehendes Dekolletee habe, habe ich starke Verdauungsprobleme, starkes Sodbrennen,Haarausfall, schlaflose Nächte und Depressionen. Im Sommer letzten Jahres bin ich auf verschiedene Internetseiten gestoßen, die über eine Verbesserung der Schuppenflechte in Zusammenhang mit einer Ernährungsumstellung berichten. Ich habe alle Nahrungsmittel, die schlecht sein sollen, aufgeschrieben und diese gemieden. Und siehe da- innerhalb einer Woche ging es mir super – die Schuppenflechte ging zurück und sogar an der Arbeit bekam ich Komplimente,dass ich strahlend aussehen würde. Und ein netter Beigeschmack war, dass die Pfunde purzelten! Nun war Weihnachten und Urlaub in Österreich – ich verzichte nicht gerne auf Süßes und Herzhaftes. Es hat sich leider gerächt und ich fange nun wieder bei Null an! Ich kann es euch wirklich empfehlen, wenn ihr starke Beschwerden habt. Es ist zwar eine lange Liste, die berücksichtigt werden muss, aber das ist es wert!!! Produkte, auf die ich verzichte: Kuhmilchprodukte, Zitrusfrüchte, Essig, Hefe, Weizenmehl, Pfeffer,Chilli, Curry, Eier, Zucker,Geschmacksverstärker, Alkohol, Paprika. Zudem sollte man nur Oliven- und Rapsöl verwenden. Ich bin Vegetarier – man sollte auch Schweinefleisch,Pute und Wustwaren meiden. Vielleicht könnt ihr ja auch so super Erfahrungen sammeln. Ich drücke die Daumen!

  19. Hallo zusammen,

    ich hab mich gerade mal durch die ganzen Beiträge durchgekämpft, da ich auch seit fast 30 Jahren an Schuppenflechte leide. Wie so viele hier habe auch ich alles mögliche ausprobiert von Tabletten MTX, über zahlreiche Salben usw…..
    Aber ich muss sagen dass ich seit 1 Jahr eine Tablettentherapie mit Fumaderm angefangen habe, und ich sehr gute Erfolge damit habe. Zum Teil ist die Schuppenflechte komplett weg. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Da ich eine sehr stark ausgeprägte Schuppenflechte hatte. Ich kann es nur empfehlen, da man nichts zu verlieren hat. Und es wird von der Krankenkasse bezahlt.
    Viel Glück für die , die es testen. LG Ute

  20. Hallo zusammen,
    ich habe mich gerade durch die ganzen Berichte hier gekämpft, es ist sehr interresant zu lesen was für unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen es gibt.
    Ich selber leide seit 30 Jahren an einer sehr stark ausgeprägten Form der Schuppenflechte. Von Kopf bis Fuß eine große Landkarte. Es gibt nur noch wenig stellen wo die Haut noch nicht befallen ist. Aber seit 1 Jahr habe ich eine Tablettentherapie mit Fumaderm begonnen, und ich bin total begeistert und überrascht, meine Haut hat sich total gebessert. Zum Teil ist die Schuppenflechte komplett weg. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Natürlich gibt es noch ein paar wenige Stellen die noch befallen sind aber es ist kein Vergleich mehr zu dem wie ich es voe 1 Jahr hatte. Ich kann es nur Empfehlen, denn man hat nichts zu verlieren. Ich würde es jederzeit wieder testen. Und das schöne ist, es wird von der Krankenkasse bezahlt da die Tabletten sehr teuer sind.
    Für alle die es ausprobieren viel Erfolg und viel Glück

    LG Ute

  21. Hallo,
    habe seit der Pubertät Schuppenflechte (vererbt – jetzt 57 J.alt), immer wieder mal ein paar kleine Flecke, der letzte starke Ausbruch war im Jan. 2013 von Kopf bis Fuß total (Auslöser psych. Streß und vermutlich Halsschmerzen mit Medizin). Ich reagiere stark auf Stress.
    Meine Therapie: jeden 2-3 Tag Meersalzbad (löst die Schuppen), täglich eincremen mit Körperlotion mit Urea und Sole (kaufe bei Aldi Körperlot. mit 10 % Urea und Lot. mit Thermal Sole und mische die beiden), über den Tag verteilt 1-1,5 ltr. Ingwerwasser (nicht mehr nach 17 Uhr) trinken, möglichst jeden Tag ca. 20 Min. an die Sonne (habe mir für die Wintermonate ein zusammenklappbares Heimsolarium von Philipps gekauft).Außerdem halte ich – nicht streng – eine Leberdiät ein (nach „Maria Treben“). Habe inzwischen nur noch ein paar kleine rote aktive Flecken, mit denen ich gut leben kann.

    Das Ganze klingt aufwendig, ist es in der Praxis aber nicht. Eincremen, Ingwerwasser trinken, sonnen und etwas auf die Ernährung achten. Abends noch ein schönes Meersalzbad zum Entspannen, eincremen – fertig.

    Wäre schön, wenn ich helfen kann.

  22. Hallo,
    Ich finde das ständige Gerede über den Streß etwas anstrengend, da ich mich bereits in meinem Umfeld dagegen wehre. Alle Leute, denen ich sage, das ich an Psoriasis leide, sagen dann : Oh. Ja, das ist der Sreß..da musst du mehr drauf achten! Ich möchte deutlich machen, dass Psoriasis eine vererbte Systemerkrankung ist, und keine Psychische Stresserkrankung!
    Natürlich beeinflusst Streß den Krankheitsverlauf negativ, aber das tut Streß bei allem im Leben! Ob Schnupfen oder Herzinfarkt. Er schwächt das Immunsystem (Streß kommt bei einigen Patienten durch die Diagnose Psoriasis erst richtig ins Rollen!)
    Ich werde mich wg. der Psoriasis nicht meinem Alltag entziehen können.
    Vielleicht wäre ein 6er im Lotto angebracht, um am Strand Pferde reiten zu gehen, aber dieses Glück wird nicht jedem zuteil.

    Meine Tipps, die bei mir immer helfen (wie die letzten Kommentare oben auch bei anderen zeigen) und die jeder hier in Anspruch nehmen kann:
    Weniger rauchen, trinken, Schweinefleisch, Gluten und Zucker.
    Ernährungsumstellung hat auch bei mir bisher immer geholfen. Im Besten Fall (wenn möglich ohne Schmerzen) noch Bewegung dazu.
    LG, Steffi

  23. Stress ist schlecht. Ok, einverstanden. Wenn ich aber meine hautprobleme beachte, habe ich stress. Zusaetzlichen stress! Und meine laune und mein Llgemeinzustand verbessern sich dabei auch nicht gerade. Bin der meinumg, dasy dieser stress groesser ist – als der ev. Ausloeserstress.

  24. Hallo zusammen….

    zum Thema Psoriasis und Ernährung möchte ich an dieser Stelle meine ganz persönliche Erfahrung(en) mitteilen… Also zunächst einmal habe ich dieses Problem seit etwa Mitte 2010, lange wusste ich nicht so recht wie ich damit umgehen sollte.. Als erstes fand ich ein Duschgel bzw. Hautlotion mit Meersalz (das war vor ca. 4 Monaten)… Danach rückte für mich die Frage der Ernährung immer näher in meinem Focus… Seit der 2. KW 2014 verzichte ich weitestgehenst auf tierische Fleisch- und Wurstprodukte, Käse nur noch mit geringerem Anteil. Milch –> Kuhmilch hab ich seit der 2.KW komplett gegen Hafermilch ausgetauscht. Kaffee gibts bei mir nur noch am Morgen zum Frühstück 1 bis max 1 1/2 Tassen. Süßigkeiten wie Schokolade, Kuchen und andere Knabbereien weitestgehenst gestrichen…! Stattdessen, Obstchips, manchmal auch Nüsse & Co.
    Inzwischen habe ich sogar einen vegetrisch/veganen Versender von entsprechenden Lebensmitteln gefunden … bin total zufrieden damit… Fazit … es geht auch ohne Fleisch, die entsprechenden Hautstellen fangen bei mir an sich „auszuheilen“ d.h. die Psoriasis ist bei mir rückläufig… LG Micha
    PS… einen kleinen Wermutstropfen muss ich dennoch hinzufügen. Seit Mitte 2012 lebe ich zusammen mit Mutter (78 Jahre) … sie kocht gerne und verzehrt auch gerne Fleichprodukte, leider konnte ich sie bisher noch nicht so richtig vom Verzicht auf tierische Produkte überzeugen… So geschiehts als noch öfters das ich zumindest bei der Bratensoße u.ä. einen kleinen aber sicherlich nicht unübersehbaren Anteil an tierischem Eiweiß u.a. zu mir nehme…
    Nun ja … aber was nicht ist kann noch werden…
    Ansonsten soweit alles o.k…:) … ich bleib dran

  25. Hallo zusammen,
    Ich habe auch seit 12 Jahren psoriasis!
    Ich habe gemerkt, dass wenn ich täglich sport mache, geht meine Psoriasis deutlich zurück! Seit dem ich jeden Tag 30-60 min Sport treibe, kann man von Tag zu Tag einem Fortschritt sehen! Ich hatte den ganzen Rupf und die Beine voll! Es war beinahe keine normale Haut mehr zu sehen! An den Beinen ist es fast komplett verschwunden und am Rumpf wird es auch deutlich weniger! Mir ist aufgefallen, wenn ich mal kein sport gemacht habe (1 Woche), dann ist es wieder schlechter geworden!
    Der Schweiß hilft auch enorm! Wenn ich nach dem Training nicht sofort dusche, sondern eine Stunde oder länger warte, wird es auch besser! Das Salz hilft mir enorm!
    Schokolade wirkt bei mir auch kontraproduktiv!

  26. Hallo Ihr Lieben!
    Ich bin jetzt 69 Jahre alt und habe seit 9 Jahren Psoriasis. Ausgelöst wurde es durch einen schrecklichen Unfall. Dazu kam dann Diabetis. Zudem muss ich sagen, ich hatte eine grausige Kindheit die ich nach dem Unfall aufarbeiten mußte. Alles kam auf einmal heraus, und ich bezeichnete meine Psoriasis als all meine ungeweinten, bitteren Tränen die sich sichtbar machen wollten.
    Alle Tabletten, alle Salben, Bestrahlungen halfen mir nicht. Ich war mal mehr, mal weniger übersäht mit hässlichen, furchtbar juckenden Wunden.
    Jetzt habe ich meine Ernährung umgestellt, aber nicht so extrem wie ich es von Euch lese. Ich esse kein Schweifleisch, kein Rind, Hammel, Lamm, Reh, Hase. Lediglich Huhn und Fisch, und dieses sehr gut gewürzt, sehr abwechslungsreich, gekocht, gebraten und gegrillt. Außerdem habe ich Zucker so gut wie es geht verbannt. Ich verwende nur reinstes Olivenöl und minimal Butter. Ich esse sehr viel Gemüse, roh, gekocht und gedünstet.
    Seit geraumer Zeit nehme ich nun Vitamin D 3 von Hevert und es ist unfassbar, meine Psoriasis verlässt mich. Ich kann dabei zusehen. Außerdem bin ich entspannt und ruhig geworden, meine Arbeitskraft und Antriebskraft ist zurückgekommen.
    Ich habe erst eine Tbl. Genommen ( 1000 mg) um zu testen ob es mir bekommt, dann gesteigert bis jetzt auf 5 Tbl.
    Googelt mal Vit D3 bei Psoriasis. Es ist enorm wie viele Erkrankungen mit Sonnenmangel und dadurch bedingt Vit D 3 Mangel im Zusammhang stehen. Eine Stoßtherapie von Vit D 3 bitte erst nach Überprüfung von D3 Mangel in Absprache mit Eurem vertrauenswürdigem Arzt absprechen. Ich wünsche Euch auch ganz viel Heilung

  27. Grundsätzlich sind die Tips für eine Diät bei Schuppenflechte gut. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mir am besten geht, wenn ich vegan lebe. Mein Tipp ist somit für alle betroffenen „ernährt euch vegan“. Setzt euch mit dieser Ernährung auseinander und probiert es. Ich lebe dank dieser Ernährung symptomfrei und Medikamentenfrei.

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