Neues Buch über „Moderne Ernährungsmärchen“

Olivenöl ist das beste Öl. Spinat enthält viel Eisen. Fasten entschlackt. Das sind nur einige der Unwahrheiten über und Trinken, die uns täglich aufgetischt werden. Das schreiben jedenfalls Sven-David Müller, Professor Michael Vogt und Doreen Nothmann in ihrem neuen Buch "Moderne Ernährungsmärchen" In dem Buch werden 70 berüchtigte Ernährungsmärchen entzaubert.

Ein Lebensmittelangebot, das uns mit seiner Vielfältigkeit erschlägt, lässt immer wieder Rätsel nach dessen Gesundheitswert aufkommen. Der Ernährungsforschung war es kaum möglich, die Antworten schnell genug zu finden.

Wissenschaftlern unterliefen Flüchtigkeitsfehler, wie beim Berechnen des Eisengehalt des Spinats. Dieser Fehler führte dazu, dass Eltern ihren Kindern große Mengen des Gemüses verabreichten, ob sie es mochten oder nicht. Eine weltberühmte Comicfigur gäbe es ohne die Verschiebung einer Zehnerpotenz nicht: Popey.

Die "Modernen Ernährungsmärchen" klären auf, entschärfen ehemals krankmachende Aussagen, aber warnen auch vor Essfehlverhalten. Wussten Sie schon, dass Zucker nicht der Bösewicht der Ernährungsmärchenwelt ist? Zucker allein kann weder Diabetes oder Karies auslösen, noch ist er Schuld an Osteoporose und Vitaminmangel.

Kaum einer würde den Autoren abnehmen: "Olivenöl ist das beste Öl der Welt" – das soll nur ein Märchen sein? Ja, das ist es, denn andere Pflanzenöle – Raps- oder Leinöl – sind aufgrund ihrer Zusammensetzung als viel gesünder einzuschätzen.

Die Autoren der "Ernährungsmärchen" erläutern auch, warum Salz nicht so gefährlich für den Bluthochdruck sein kann und warum Fasten ungesund ist.

Sicher ist es einfach, in einem Märchenbuch zu schreiben, welche Aussagen in Puncto essen und trinken falsch sind und warum. Aber wie macht man es dann richtig? Im Kapitel "Nichts als die Wahrheit" findet der Leser reichlich Tipps und Tricks, auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung.

Fakten

Titel: Moderne Ernährungsmärchen

ISBN 3-89993-511-X

Preis 12,90 Euro

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Quelle: ots, Gesellschaft für Ernährungsmedizin & Diätetik e.V., 20. Dezember 2004