Mögliche Auslöser für eine Psoriasis

AuslöserEine Schuppenflechte kann viele verschiedene Ursachen haben. Streng wissenschaftlich ist die Ursache unbekannt. Das Immunsystem bekommt ein falsches Signal – so viel ist wohl klar. Im Alltag hilft das dem Psoriatiker wenig. Er kann nicht nach der Ursache bei sich persönlich suchen, sondern nur nach dem Auslöser – also danach, was seine Psoriasis zum ersten Mal zum Ausbruch gebracht hat oder sie immer wieder schlimmer werden lässt.

An dieser Stelle finden Sie mögliche Auslöser für die Psoriasis. Genannt wurden sie in Büchern oder Broschüren (siehe Quellen).

Es ist ausdrücklich keine Verbots- oder für jeden in allen Punkten zutreffende Liste. Jeder muss herausfinden, was die Psoriasis überhaupt oder neue Schübe hervorrufen kann.

Manche Auslöser finden sich in unterschiedlichen Bezeichnungen mehrfach wieder. Mancher springt auf ein anderes Stichwort an, kennt nur eine der Bezeichnungen.

Wer in anderen Quellen weitere Auslöser gefunden hat, kann uns dies gern per E-Mail mitteilen – bitte unbedingt mit Angabe der Quelle.

Infekte, Krankheiten

  • Aids (6, 7)
  • Allergien z.B. durch Medikamente oder andere Umweltsubstanzen (3, 5, 6, 7)
  • Bronchitis (1, 7)
  • chronische Entzündungen, Herde, oft unbemerkt, z.B. Blinddarm, Harnwegen, Eierstöcken, Vorsteherdrüse, Zahnwurzeln, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündungen, Gallenblasenentzündungen (1, 2, 3, 4)
  • Diabetes mellitus (3)
  • entzündliche Gelenkerkrankungen (2)
  • Erkältungskrankheiten (5)
  • fieberhafte Infektionen (2)
  • Grippe (1)
  • Hautinfektionen durch Bakterien, Pilze, Viren (3, 5, 6, 7)
  • Hefepilze im Darm (8)
  • Gürtelrose – Herpes zoster (u.a. 7)
  • Infektionskrankheiten wie Herpes, Röteln, Masern, Angina, Windpocken, Scharlach (1, 2, 3, 4, 6, 7, 8)
  • Kalziummangel (7)
  • Leberschäden z.B. durch übermäßigen Alkoholgenuss (5)
  • Röschenflechte – Pityriasis rosea(7)
  • Schweißfrieseln (7)
  • Stoffwechselstörungen wie Leber- oder Verdauungskrankheiten (4)
  • virusbedingte Erkältungskrankheiten (4)

Insbesondere bei der kleinfleckigen Variante der Pso sollte man den Körper auf verborgene Entzündungsherde vor allem vom HNO- und Zahnarzt untersuchen lassen. Auch: Gynäkologe, Internist. (1)

Andere Hauterkrankungen wie seborrhoische Dermatitis, Ekzem, Lichen, Akne, Follikulitis, Tinea, Pilzbeefall, Arzneimittelexanthem oder Sonnenüberempfindlichkeits-Dermatitis können sich zu einer Psoriasis „umwandeln“. (4).

Medikamente und deren Wirkstoffe

  • ACE-Hemmer (3, 6, 7), z.B. Captopril, Enalapril (7)
  • Allopurinol gegen erhöhte Harnsäure (5)
  • Alpha-Interferon (1, 7)
  • Amiodaron (1)
  • Anti-Malaria-Präparate (4), z.B. Resochin (5)
  • Betablocker (gegen Bluthochdruck und Herzrythmusstörungen) (1, 3, 4, 6, 7, 8), z.B. Atenolol, Propanolol, Metopropol, Pindolol (7)
  • Brom (5)
  • Butazolidine (4)
  • Captopril (1)
  • Chinidin gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (7)
  • Digoxin (1)
  • Follikular-Hormone (4)
  • Gamma-Interferon (1, 7)
  • Goldsalze gegen Rheuma (5)
  • Hemmer des Zyklooxygenaseweges (3)
  • Indomethazin (1)
  • Jod (5)
  • Kaliumiodid (1)
  • Kontrazeptiva (4)
  • Lithium (gegen Depressionen) (1, 3, 4, 5, 6)
  • Malaria-Prophylaxe oder -Behandlung mit Chloroquin (z.B. in Resochin, Weimer) (1, 7) oder mit dem Medikament Malarone (Anwenderbericht)
  • Morphinverbindungen (1)
  • nichtsteroidale Antiphlogistika – entzündungs- oder schmerzhemmende Mittel (3, 6, 7), z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Phenylbutazon
  • Penicillin (1, 8)
  • Phenylbutazon (1)
  • Procain (1)
  • Salicylate (1, 4)
  • Sulfapyridin (1)
  • Sulfonamide (1)
  • Tetrazyklin (1, 4)
  • Trazodon (1)
  • zu scharfe Salbenbehandlung (3)

Für entzündungshemmende Schmerzmittel wird sowohl eine Verschlechterung als auch eine Verbesserung der Psoriasis berichtet. (7)

Veränderungen im Hormonsystem des Körpers

  • Schilddrüsenerkrankungen (1)
  • Monatsblutung, Regel, Menstruation (Patientenberichte)
  • Schwangerschaft, Entbindung (1, 4, 5, 7)
  • Pubertät (4, 7)
  • Wechseljahre (7)

Verletzungen der Haut

durch

  • aggressive Chemikalien (4)
  • Abschürfungen, Risse, Schnitte (2)
  • Akupunktur (7)
  • Bisse (7)
  • Druck (z.B. fest sitzender Gürtel, knapp sitzende Stiefelschäfte, Uhr (3, 6, 7)
  • Erfrierungen (3)
  • häufiges Waschen (6)
  • Impfungen (6)
  • Injektionen (7)
  • Insektenstiche (7)
  • Kratzen (1, 2, 3, 6, 7, 8)
  • mechanische Beanspruchung (v.a. an den typischen Stellen Knie und Ellenbogen (3)
  • Narben, auch noch Jahre nach der Verletzung oder Operation (1, 3, 7)
  • Operationswunden (7)
  • positive Reaktionen auf Allegietests (7)
  • Quetschungen (4)
  • Reiben (5, 7)
  • Schnitt (8)
  • Schürfwunden (7)
  • Sonnenbrand (1, 3, 7)
  • Tätowierung, Tattoos (7)
  • Textilien z.B. aus Schafwolle (6)
  • Verbrennungen, Verbrühungen (2, 3, 7)

Klimatische Faktoren und jahreszeitliche Unterschiede

(1, 3, 5)

  • hormonelle Veränderungen wegen der Umstellung in den Übergangszeiten Frühling und Herbst (3)
  • trockene Kälte
  • kaltes Klima (7)

UV-Strahlen

  • der natürlichen Sonne & künstliche Solarien) – aber selten (2, 8)
  • zu intensive Bestrahlung mit UV-Strahlen (Sonnenbrand) (5, 7)
  • Infrarot-(Wärme-)Strahlen (5)
  • Röntgenstrahlen (5, 7)

chemische Einwirkungen

  • Verätzung (3)
  • toxische Hautreizung (3)
  • Säuren (7)
  • Laugen (7)

psychische Einflüsse

  • Ärger (z. B. am Arbeitsplatz) (1, 3, 7 u.a.)
  • Angst (3)
  • Aufregung (3, 4)
  • bevorstehende Prüfungssituationen (2, 7)
  • anhaltende, schwelende Konflikte (1)
  • Depressionen (8)
  • emotionaler Stress – zuwenig Arbeit, zuviel Müßiggang (8)
  • Erschöpfungszustände (6)
  • Familienstreitigkeiten (6)
  • finanzielle Belastungssituationen (1)
  • Hektik (4)
  • Krankheit (6)
  • Liebeskummer (6)
  • positiver Stress wie Heirat (1)
  • Operation (6)
  • Schicksalsschläge (3, 8)
  • seelische Traumata (5)
  • Stress (4, 7)
  • Tod eines Angehörigen (1, 7, 8 u.a.)
  • Trennung vom Partner (1, 7 u.a.)
  • Überlastung (3, 4)
  • Unfälle (6)
  • Unzufriedenheit (3)
  • Verantwortungsdruck (6)
  • Vertrauensverlust (6)
  • Verzeiflung (3)

Nahrungs- und Genussmittel

  • Alkohol (Wein, Schnaps, Bier…)
  • scharfes Essen, scharfe Gewürze
  • Zitrusfrüchte
  • Lebensmittel mit viel Arachidonsäure

Erläuterung

Die Zahl hinter dem potentiellen Auslöser sagt etwas darüber aus, in welchem Buch, in welcher Quelle der Auslöser zu finden ist.

Quellen

(1) Matthias Augustin, Erwin Schöpf: „Psoriasis“

(2) Gerhard Leibold: „Schuppenflechte – Ursachen, Symptome, ganzheitliche Behandlung“

(3) Prof. Hans Meffert: „Schuppenflechte“

(4) F. Novotny, J. Hajek: „Wie soll man mit der Psoriasis leben?“

(5) Dr. Reinhardt K. Achenbach: „Der Haut-Ratgeber: Alles über Haut, Haare, Nägel“

(6) Dr. Eberhard Wormer: „So lindern Sie wirksam Schuppenflechte“

(7) Dr. Dietlinde Burkhardt: „Rat und Hilfe bei Schuppenflechte“

(8) Heide Marie Geiss: „Schuppenflechte – Ein Patientenratgeber“

Bildquellen

Über Claudia Liebram 279 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

18 Kommentare

  1. Verschlimmerung der Schuppenflechte
    Durch die Anwendung der vom Augenarzt verordneten Augentrofen Timo-COMOD zur Behandlung des grünen Star, hatte sich innerhalb von 4 Wochen meine Psoriasis extrem verschlimmert.Recherchen im Internet“Medikamenten-Check“ und Nachfragen beim Apotheker bestätigten, das der Hauptwirkstoff in den o.g. Augentropfen die Ursache ist.Im Beipackzettel der Tropfen steht dazu nichts.Meinen Augenarzt war es auch nicht bekannt, er hat aber sofort neue Tropfen verschrieben und war mir für meine Info dankbar.

  2. Psoriasis in Folge von Helicobacter Pylori
    In einer Studie wurde ein Zusammenhang einer Helicobacter Pylori (HP) Erkrankung im Magen und einer Psoriasis (P) gefunden. Auffällig dabei ist, dass bei den Erkrankten keine sonst üblichen Magenprobleme bestanden. Ich selbst habe HP und wurde ihn nach einer zweimaligen Behandlung nicht los. Auffällig war, dass in den ersten 2 Tagen der ersten Behandlung sich mein Hautzustand so gut verbessert hat, als wäre ich 3 Wochen am Toten Meer gewesen. Normalerweise vertrage ich Antibiotika eher sehr schlecht und meine Haut sieht danach immer schlimm aus. Leider war die Behandlung wohl nicht lang genug, aber ich bin hartnäckig und werde den HP aus meinem Körper vertreiben!;) Über den Fortgang der Behandlung und das Ergebnis werde ich hier gerne berichten.
    Grüße, Rainer


  3. Hallo, ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und mein Opa hat auch Psoriasis arthritis. Seine entzündungswerte beim Check sind immer im Normalbereich… Schön langsam werden seine Gelenke immer steifer. Nur was ich echt interessant finde jedesmal nach einen Aderlass wird es besser. Und ich muss sagen das ich es schade finde das immer noch soviel leute sich davor ekeln. lg

  4. In den letzten Wochen hat sich meine Pso sehr verändert: Starker Juckreiz am ganzen Körper. Vor fünf Wochen wurde Prostatakrebs diagnostiziert. In vier Wochen wird die Prostata entfernt.
    Meine Fragen:
    1. Kann der Juckreiz von der Prostata ausgelöst werden?
    2. Bei wem wurde die Prostata entfernt mit der positiven Folge des Rückgangs der Pso und des Juckreizes?

  5. ich schreibe bisschen spät…ich denk mal das nicht nur der krebs der auslöser ist sondern der stress den man hat wenn man so erkrankt und sich dass dann an der haut bemerkbar macht.

    bei mir war der auslöser antibiotika.

  6. Bei mir fing es nach Borreliose an – die Hände hauptsächlich. Nun sind es fast 2 Jahre – derzeit Bade-Puva u. Bestrahlung. Stress am Arbeitsplatz – nach der Arbeit zur Behandlung – Überstd. wegen Kranker Kollegin ( 2 Mon. ) da wurde es immer schlimmer. Nehme 30mg Citalopram + 100 mg Opipramil. Hab mich nie krankschreiben lassen – jetzt sagt der Arbeitsgeber ich wäre nicht belastbar genug. Ich bin krank – zuhause – war wohl ein Fehler, sich immer zusammen zu reißen u. in die Arbeit zu gehn. Wer kann mir helfen?

    • Liebe Judith

      ich habe fachliche Erfahrung und kenne bestens Deine Arbeitsüberlastung und hohe Ersatzleistungen für deine erkrankte Mitarbeiterin. Fakt,d.h. Tatsache ist, dass dein Arbeitgeber seine Pflicht nicht ernstgenommen hat und sich darum bemüht hat, die ausfallende Mitarbeiterin zu ersetzen bzw. Dich von deiner Ueberbelastung zu entlasten. Das ist eine typische Masche der Arbeitgeber, dass diese dann deine Krankschreibung als Deine Schwäche auslegen wollen. Damit versuchen diese nur, sich aus ihrer Verantwortung zu stehlen. Hättest Du bei der fehlenden mitarbeitenden Person Dich beim Chef gemeldet und eine Entlastung gefordert, dann hätten diese dir wohl gesagt, du zeigst zuwenig Engagement, Einsatz etc. Ich kann Dir nur fest ans Herz legen, achte gut auf Deine Gesundheit (man hat nur eine) und lasse Dich beraten von Personen, Arzt, allenfalls bei IV- Stelle anrufen. Diese helfen heutzutage sehr früh und unterstützen Dich bei schwierigen Arbeitssituationen. Lass Dich nicht heruntermachen, wehre Dich, Du tust Dir damit für Dich nur einen Gefallen. Denk daran was der Arbeitgeber ohne Deinen Einsatz gemacht hätte! Stell Dir vor, was dieser für Umtriebe und Mehrkosten hätte, wenn Du künden würdest! Bleib so stark wie Du bist und glaube fest an Dich. Ich drück Dir ganz fest die Daumen. lg

  7. Seit gut zwanzig Jahren lebe ich mit Psoriasis pustulosa. Angefangen an den Fusssohlen und nach wenigen Jahren auch an den Handinnenflächen. Anfänglich glaubte ich an Heilung mit Salben, Bäder, Diäten, eben allem, was man so auf alternativem und medizinischem Weg angeboten bekam. Hömeopatische Mittel verhalfen mir zu einen Stillstand von ca drei Monaten, genauso Kortisonpräparate. Alles andere, auch Totes Meer, waren Scheinheilungen.
    So hinterfragte ich mich, was bei mir eine solche Autoimunerkrankung ausgelöst haben könnte, warum sich mein Körper gegen mich wendet. Zu Beginn dieser Krankheit war ich einem unglaublichen physischen und psychischen Stress unterworfen, der mir tatsächlich „unter die Haut“ ging. Die folgenden Psoriasisschübe( zwei bis drei im Monat)hatten immer ähnlichen Charakter. Ich reagierte auf Verletzungen physischer und psychischer Art. Der Beweis dazu lieferte mir dann eine Operation am linken Ellenbogen. Nur zwei Stunden danach war meine linke Hand mit Pusteln übersäht, während die rechte Hand erst nach ein paar Tagen reagierte.
    Auf die gleiche Weise reagierte ich auf grenzüberschreitende, psychische Verletzungen und und Psychostress in Bezug der Partnerschaft. Vor einem Jahr kam eine nachgewiesene Psoriasisartitis dazu. Jetzt wusste ich, dass ich mich abzugrenzen habe und habe mich vor sechs Monaten von meinem Mann getrennt. Seither – und das ist für mich fast unvorstellbar – habe ich nur noch einmal einen Schub erlebt. Die Artritis und ihre Schmerzen werden mich zwar weiterhin begleiten. Aber das werde ich hoffentlich auch noch irgendwie in den Griff bekommen.
    Ich denke, es ist doch wirklich eine Überlegung wert, warum der Körper sich gegen sich selber richtet. Was für (vorallem seelische)Verletzungen man einfach so hinnimmt, bis der Körper sich mit einer Autoimunerkrankung wehrt, weil man sich selber nicht (mehr) wehren kann.

  8. Ich war nach jahrelangem Marthyrium (vom 8.Lebensjahr bis etwa 30) nahezu beschwerdefrei (2x Kur in Davos insgesamt 14 Wochen)bis vor ein paar Wochen als ich eine heftigste Begegnung mit dem Eichenprozessionsspinner hatte. Seitdem bin ich am ganzen Körper übersät mit derzeit cent-euro-großen Stellen, die furchtbar jucken und gerade auf nichts wirklich ansprechen. Ich bin verzweifelt!!!!

  9. Schulmedizinische Bemühungen laufen auf eine palliative (pflegende) Behandlung hinaus. Die
    Psoriatiker brauchen aber Ausheilung, und diese
    nachhaltig. Dies ist nur möglich, wenn der Therapeut
    nach den Ursachen sucht, diese bessert bzw. beseitigt. Nach unseren Erfahrungen ist dies der einzig erfolgreiche Weg für den Patienten.

  10. Ich wollte eigentlich den Nagellack auch ausprobieren, aber nach diesen Kommentaren lasse ich das lieber sein.Ich habe das nur an den Fußnägeln und an den Daumennägel.Das sind manchmal furchtbare Schmerzen die mir bis in den Kopf steigen, sie kommen plötzlich und halten eine zeitlang an und gehen dann wieder.Ich meine das kommt von dem Blutfluß unter den Nägeln,der bei der plötzlichen Krümmung vielleicht gestoppt wird, ich habe manchmal getrocknete Blutflecken unter den Nägel, die ich nach diesem „Anfall“ ein paar Tage später sehen kann, also es blutet auf dem Nagelbett unter den Nägeln.habe auch beobachtet, daß ich schlimmere Schmerzen habe bei Magnesiummangel, wenn ich viel gelaufen bin auf der Arbeit, da tat mir schon das Berühren von meiner Socke richtig weh, also wenn dieser etwas zu eng war und nur meinen großen Zeh berührt hat.Zur Zeit habe ich nur Nagelöl drauf und feile das Dicke nach dem Baden oder Fußbad einfach ab indem ich unter den Nagel am vorderen Rand und einfach oben drauf auch wegfeile daß der Nagel dünner wird.Das muß man eigentlich ständig machen um das es nicht wieder dick wird und das brauch richtig viel Zeit wenn man das nur 1 mal pro Woche macht, habe gestern 3 Stunden gebraucht ist ja trotz einweichen hart wie Stein.Ich würde auch zu gerne wissen, woher diese Krankheit tatsächlich kommt, ich ernähre mich täglich gesund und schlucke dazu auch noch eine Vitamintablette ab 50 Jahre, 1 mal pro Woche, besser 2-3 mal Fußbad,also seit ich das regelmäßig mache, habe ich weniger Schmerzen und die Nägel bessern sich, man muß halt dran bleiben.Medikamente die ich vom Arzt bekam, Therapie 1 Jahr lang 3 Monate Tabletten schlucken täglich und dann 1 Monat aussetzen,dann wieder 3 Monate, hatten das ganze zusätzlich ziemlich verschlechtert, hatte vorher noch nie solche Fußnägeln, das waren Tabletten gegen Nagelpilz den ich garnicht habe.Also ich wünsche allen hier drin eine super gute Besserung.Lg.Bea

  11. Mit Anfang 20 ging es bei mir los mit Psoriasis Vulgaris … wenn ich das schon höre … es begann am Kopf und im Gesicht mittlerweile auch an den Armen, Knie, Füße und auch an den Händen. Immer nur so stellenweise. Ich werde demnächst 28. Seit dem 01.01.15 habe ich am Hals hinten einen riesen, juckenden und schmerzhaften roten Fleck. Schönes Geschenk zum Neujahr. Jetzt ist mir aber heute aufgefallen dass ich auch an der Brust und in der nähe vom Bauchnabel auch sowas bekomme, nur kleiner. Ich muss zugeben das ich den letzten Monat viel Stress hatte und auch in meinem Urlaub einige Bier gezwitschert habe. Mein Problem ist halt ich mach mir immer gleich einen Kopf, Stress mich sehr rein und mach mir auch Stress was mich dann auch oft aggressiv macht. Zudem fühl ich mich dann sehr schlecht, als Depression würde ich das jetzt nicht gleich bezeichnen. Ich habe auch Probleme mit dem Darm. Ständig oder fast immer ein Blähbauch, Blähungen und auch unwohles Gefühl bishin zu leichten schmerzen. Das hat wohl alles einen Einfluss das ich Psoriasis bekommen habe. Meine Psyche, Stress, wenig schlaf und teilweise schlechte Ernährung. Ich habe schon viele Salben durch bishin zu Tabletten. Es wird halt immer mehr und langsam wird mir das zuviel mich jetzt mich damit auseinander zu setzen und zu erforschen warum wieso und weshalb es so ist 🙁

  12. Hallo
    Ich habe seid ca 2 Jahre Schuppenflechte an den Händen und an den Ellbogen.
    Ein Aulöser ist meiner Meinung nach der Stress den ich auf der Arbeit habe/hatte wegen einem Arbeitskollege (eher ein A….l..h).
    Ich habe aus diesem Grund intern die Stelle gewechselt.
    Von da an sehe ich eine leichte Verbesserung. Die aber immer wieder einen Rückfall hat.
    Da ich privat Oltimerautos restauriere und somit mit diversen Materialien (oft Bronze) in Kontakt komme, frage ich mich ob ich nicht auch teils eine Allergie auf ein Komponent mache, da ich immer den Tag danach juckreizen an den Hände habe.
    Kann dies auch ein Auslöser sein?

    Danke
    Sepp

  13. Hallo
    Ich leide seit 30 Jahren an einer Schuppenflechte am Hinterkopf ohne gröbere Probleme. Seit ca. 4 Jahren habe ich auch Beschwerden an den Fußgelenken. Nun hatte ich im Herbst schon einen richtigen Schub. Ich habe mich in der Nacht mehrmals blutig gekrazt. Dazu gesellte sich auch noch ein Fersensporn. Momentan habe ich auch wieder einen Anfall.
    Immer wenn im unter Stress (Arbeit, Beausichtigung der Enkelkinder – Mutter ist Alleinerszieherin und macht noch eine Ausbildung)bin wid die Schuppenflechte schlimmer. der Hausarzt schickt mich nicht weiter zu einem Reumologen). Was soll ich unternehmen. Bin schon ganz fertig.
    Christine

  14. Hallo Christine!

    Aus Deinen Zeilen geht für mich nicht klar hervor, ob Deine „Beschwerden an den Fußgelenken“ und der „richtige Schub“, der Dich während der Nacht blutig kratzen lässt, unterschiedliche Symptome sind.

    Beschwerden an den Gelenken würde ich als Gelenk-Schmerzen verstehen, die eventuell auf eine Psoriasis Arthritis (PsA) hinweisen. Ein Schub, der juckt und deshalb zum Kratzen verführt, ist für mich ein Haut-Symptom.

    Ob Du eine PsA hast, kann im Endeffekt nur ein Fachmann diagnostizieren. Aber es gibt für Patienten Fragebögen, um den Verdacht selbst zu überprüfen. Zwei davon findest Du im Psoriasis-Netz unter Broschüren – Psoriasis Arthritis. Beim GEPARD-Fragebogen sollte man sich auf Psoriasis arthritis untersuchen lassen, wenn mindestens vier dieser Fragen bejaht werden und die Beschwerden eigene Aktivitäten in Alltag, Beruf oder Freizeit beeinträchtigen.

    Natürlich kann man als Patient keinen Arzt zwingen, zum Facharzt überwiesen zu werden. Aber es wird vermutlich auch in Österreich nicht nur diesen einen Weg geben, zum Facharzt zu kommen. Zum einen kannst Du versuchen, den Arzt zu wechseln. Zum anderen kannst Du die Krankenkasse oder eine Beratungsstelle für Patienten fragen, welche Möglichkeiten es gibt. Sehr hilfreich könnte auch die Österreichische Rheuma-Liga sein.

    Es gibt viele Möglichkeiten, sich gegen Juckreiz zu wappnen. Ausführlich steht das im Artikel „Wie sich das Kratzen stoppen lässt“.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    Rolf

  15. Wieso werden die Pharmakonzerne nicht gezwungen nach Heilung zu forschen. Mein Tipp: Wir haben keine Lobby. Denn mit dem Müll den sie verkaufen macht man mehr als genug Gewinn und kostet in der Produktion kaum was.

    • Forschen sollten wohl besser immer noch unabhängige Forscher, an Universitäten. Aber auch darum ist es nicht immer sehr gut bestellt. Trotzdem kann man unserer Meinung nach keineswegs behaupten, Pharmakonzerne würden „nur Müll“ verkaufen. Vielen Betroffenen, auch schwer Betroffenen, helfen Medikamente (egal, um welche Krankheit es geht). Und dass die in der Produktion „kaum was“ kosten, das ist auch so eine Pauschalisierung, die schnell gesagt ist. Wo wir uns einig sind: Pharmakonzerne machen mehr als genug Gewinn, viele jedenfalls.

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