Gen-Creme in Arbeit

Menschliche Haut sendet nach der Creme DNA-Moleküle aus, die die Psoriasis bekämpfen

Forscher des Murdoch Children´s Research Instituts entwickeln eine „Gen-Creme“ zur Behandlung von Schuppenflechte.

Damit bezeichnen sie sich als die ersten, die an einer Gen-Creme forschen. Wie die Online-Ausgabe des australischen „Herald Sun“ berichtet, konnte menschliche Haut mit der Creme zum Ausstoß von DNA-Molekülen angeregt werden, die die Psoriasis bemkämpfen.

Mit ähnlichen Cremes soll auch die Behandlung von Ekzemen, Dermatitis (Hautentzündungen) und anderen Hautproblemen möglich sein.

Das Team um Forschungsleiter Christopher Wraight vom Centre for Hormone Research entwickelte bereits vor zwei Jahren als Herzstück der Methode ein synthetisches Molekül.

Bisher wurde dieses lediglich in Tiere gespritzt, um zu beweisen, dass das Molekül zur Behandlung der schuppenden und geröteten Hautstellen geeignet ist. Wie die Forscher nun im Journal of Investigative Dermatology berichteten, dringt das Molekül in Gelform auch in die menschliche Haut ein.

Erste klinische Versuche mit der „Gen-Creme“ werden aber erst im Jahr 2005 erwartet. Weitere Tests müssen noch gewährleisten, dass das Gel auch psoriatische Läsionen, die am Beginn der Erkrankung stehen, reinigt. (pte/cl)

Meldung vom Juni 2002

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