Erbmasse hat häufig großen Einfluss

Mehr als 10 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Hautkrankheiten, berichtet die „Neue Apotheken Jllustrierte/Gesundheit“ in ihrer Ausgabe vom 15. August 2002.

Zwar kennen Forscher bisher noch nicht die genauen Ursachen einiger der am häufigsten auftretenden Hauterkrankungen, fest steht allerdings, dass die genetische Veranlagung bei Neurodermitis und Schuppenflechte eine große Rolle spielt. So liegt die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Kinder, deren Eltern beide an einer dieser Krankheiten leiden, zwischen 60 und 70 Prozent.

Ein Durcheinander im Hormonhaushalt scheint dagegen den Ausbruch von Akne maßgeblich zu beeinflussen. Weniger schwierig ist die Ursachenforschung bei Kontaktallergien und Nesselsucht: Bestimmte Allergie-auslösende Substanzen verursachen diese Erkrankungen.

Auch die Auslöser von Hautinfektionen wie zum Beispiel Herpesviren oder Pilze, lassen sich meist schnell enttarnen. Egal welches Hautproblem besteht, in jedem Fall sollte man übertriebene Körperhygiene vermeiden. Sie schadet der Haut im Zweifelsfall mehr als sie ihr nützt. Maximal zwei Vollbäder pro Woche beziehungsweise alle zwei Tage duschen mit Reinigungspräparaten, abgestimmt auf die jeweiligen Beschwerden, reichen aus. Produkte, die den Säureschutzmantel der Haut angreifen, sollten grundsätzlich tabu sein.

Über Claudia Liebram 279 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

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