Im Sommer ohne Fumaderm

„Wenn ein Schub kam, dann kam er mit der vollen Bandbreite“, schreibt Eva. „Dann hörte ich viel (Positives und Negatives) über Fumaderm.“ Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.

Ich habe mich jahrelang mit schwerer Psoriasis rumgeplagt. (60-70 Prozent am ganzen Körper, Nägel) War schon am Toten Meer, zig Bade-Lichtbehandlungen und die ganze Palette von Salben, Bäder, Lotionen, etc. Auch sorgfältige Auswahl von Nahrungsmitteln und Getränken. Das hat alles so gut wie nichts genützt. Wenn ein Schub kam, dann kam er mit der vollen Bandbreite.

Dann hörte ich viel (positives und negatives) über Fumaderm. Ich wollte es ausprobieren und bekam es verschrieben. Nach der Eingewöhnung mit F.-Initial bekam ich das „richtige“ Fumaderm und spürte auch alsbald die Nebenwirkungen. Nicht gerade angenehm. Die maximale Dosis ist 3×2 also 6 Tabletten pro Tag, aber wegen der Nebenwirkungen habe ich die Dosis bewusst niedrig gehalten, d. h. 2×1 pro Tag.

Es dauerte natürlich länger, bis sich das Hautbild verbesserte, aber die Nebenwirkungen sind minimal, das Blutbild hat sich nicht verändert und die Schuppenflechte ist soweit weg, dass ich wieder schwimmen und saunieren gehen kann (bis auf ein paar chronische Stellen, die aber nur leicht gerötet sind).

Für mich ist das der Trick: niedrige Dosis! So kann ich das Fumaderm auch über einen längeren Zeitraum nehmen.Zusätzlich brauche keine anderen Salben, etc. Das heisst ich nehme Fumaderm ein halbes Jahr, vorzugsweise von Herbst bis Frühjahr, über den Sommer setze ich es ab und mache Bäder bzw. Lichttherapie (die Krankenkasse hat mir ein Heimbestrahlungsgerät bewilligt, die Sommerzeit ist auch hilfreich).

Gruß

Eva L.

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