Enbrel gibt es als Pen, Fertigspritze und zum Selbermixen

Enbrel Fertigsspritze

Als Enbrel® frisch zugelassen war, bauten sich Menschen die Spritze selbst zusammen: erst das Pulver mit der Injektionslösung vermischen, dann in die Spritze ziehen, Kanüle drauf – und los. Inzwischen kommt Enbrel auch fix und fertig aus dem Karton. Außerdem ist ein Pen im Angebot.

Der Pen ist für viele Patienten einfacher – und nicht nur für die, die Angst vor Spritzen haben. Der Pen hat den Beinamen Myclic. Man muss ihn sich wie eine Insulin-Spritze vorstellen, die sich Diabetiker verpassen – nur etwas größer. In einem Sichtfenster wird angezeigt, wann die Injektionslösung völlig verabreicht wurde. Beginn und Ende werden mit einem deutlich hörbaren Klick „gekennzeichnet“. Eine Sicherheitssperre verhindert ein versehentliches Auslösen des Pens. Der ganze Spritz-Vorgang kann erst dann losgehen, wenn der Pen fest auf die Injektionsstelle gedrückt wird.

Auch die Fertigspritze ist in zwei Dosierungen zu haben: 25 oder 50 Milligramm. „Genau wie die Enbrel-Darreichungsform enthält auch die Fertigspritze keine Konservierungsstoffe“, schrieb zur Einführung die Herstellerfirma Wyeth, heute Pfizer.

Neu war eine sogenannte Junior-Dosierung. Bei Kindern bis 31 Kilogramm Körpergewicht kann einer 25-Milligramm-Flasche Enbrel zwei Portionen entnommen werden. Wird der übrig bleibende Rest nach der ersten Spritze bei 2 bis 8 °C gekühlt, kann er bis zu 14 Tage nach der ersten Injektion gegeben werden.

Quelle: Firmenmitteilung, 19.10.2006

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  • Enbrel Fertigsspritze: Hersteller

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