Nebenwirkungen jetzt online melden

Nebenwirkung melden
Wer nach dem Eincremen oder Einnehmen eines Medikamentes eine Nebenwirkung verspürt, kann jetzt in die Tasten hauen und seine Beschwerden bei den Behörden loswerden: Die haben ein Meldeportal für Verdachtsfälle von Nebenwirkungen in der Testphase gestartet. Den Arztbesuch sollte das aber nicht ersetzen.
Auf der Internetseite verbraucher-uaw.pei.de steht ein Formular für die Meldung von Nebenwirkungen bereit. Jeder kann seine eigenen Erfahrungen dort eingeben, aber auch die von Verwandten und Bekannten.
Hinter der Internetseite stehen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut. Die dortigen Wissenschaftler werten aus, was die Betroffenen eintragen. Bislang nicht oder wenig bekannte Nebenwirkungen sollen so schneller aufgespürt werden – auch, damit bei Bedarf schneller reagiert werden kann, wenn sich bei einem Medikament gehäuft Nebenwirkungen zeigen.
Das Formular gab es bislang auch schon, jedoch vor allem für Ärzte. In der Patienten-Version müssen nun nicht mehr Angaben des Arztes eingetragen werden. Wer eine Nebenwirkung loswerden will, muss aber auch jetzt seine Kontaktdaten angeben. So werden Rückfragen erleichtert, aber auch Hilfemaßnahmen, falls sie nötig werden. Die Daten werden jedoch über eine gesicherte Verbindung übertragen. Nach dem Absenden gibt’s eine Eingangsbestätigung, die man ausdrucken oder speichern kann. cl
Tipp: Manchmal sollte man die Seite mit mehreren Browsern, zum Beispiel mit Firefox oder Safari, aufrufen – manchmal erscheint nur eine weiße Seite.
Über Claudia Liebram 279 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

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