„ich kann wieder leben“

Ein Patient berichtet

Meine Name ist Mark und ich komme aus Berlin. Mein Schuppenweg ist bis jetzt recht kurz. Ich bin 38 Jahre alt und hatte bis letzten Sommer noch nicht einmal das Wort Psoriasis gehört.

Es fing alles damit an, dass ich an beiden Schienbeinen kleine schuppige Flechten bekommen habe. Mein Hautarzt diagnostizierte eine Pso Vulgaris und verschrieb mir eine Kortison haltige Creme. Nach dem Sommerurlaub in der Türkei (war vorher schon geplant) war alles wieder wie weg geblasen. Im Oktober fingen die beiden Stellen wieder an, sich zu röten und anschließend zu schuppen. Anfang November war dann der gesamte Körper von der Kopfhaut bis zu den Fußsohlen befallen.

Es gipfelte darin, dass ich kurz nach Weihnachten in der Charite um "Asyl" flehte, weil nichts mehr ging. Hände, Füße und Kopf offen, Arme, Beine und Rumpf eine einzige große Schuppe. Ich konnte nicht einmal mehr richtig laufen oder Auto fahren, weil die Gelenke dick angeschwollen waren. Ich wurde dann mit Unterbrechung von drei Tagen fünf Wochen lang in der Charite behandelt. Erst stationär, dann in der Tagesklinik. In der Charite wurde ich auf eine Amevive-Studie von Doktor Markus Friedrich aufmerksam gemacht worden.

Nach etlichen Gesprächen und Fragebögen bin ich im Februar in diese Studie geraten. Ich bekomme jetzt seit dem 04.03.04 jeweils wöchentlich eine Spritze. In den ersten zwei bis drei Wochen war keinerlei Verbesserung zu spüren. Mit Anfang der vierten Spritze kann man fast zusehen, wie die Schuppen und die Hautrötungen von oben nach unten nachlassen. Ich bin schon jetzt, bis auf Hände und Füße, beschwerdefrei und kann nur hoffen, dass Amevive so schnell wie möglich für Jedermann zugänglich wird.

Dem ganzen Team um Dr. Friedrich und der Belegschaft der Dermatologie der Charité sei mein ganzer Dank ausgesprochen – ich kann wieder leben.

Mark Haertel

Zum Weitersurfen

  • Hautklinik der Charité: http://www.charite.de/ch/derm/index.htm
  • Psoriasis-Studienzentrum: http://www.psoriasis-studienzentrum.de/