Arzneipflanzen ausführlich erklärt

Arzneipflanzen

Dr. Heike Helau und Dr. Regine Stordeur wollten eigentlich „nur“ ein Begleitheft für Besucher des Botanischen Gartens in Halle (Saale) schreiben. Herausgekommen ist eine umfangreiche Broschüre zu Arzneipflanzen.

Dr. Heike Heklau und Dr. Regine Stordeur arbeiten im Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Broschüre war als Begleitheft für das Arzneipflanzenbeet des Botanischen Gartens gedacht. Darin werden 97 Arzneipflanzen vorgestellt, ihr Aussehen und ihre charakteristischen Merkmale beschrieben und ihre Herkunft, Verbreitung im Gebiet sowie ihre Gesamtverbreitung angegeben. 61 historische Abbildungen zeigen die meisten Pflanzen. Zusätzlich gibt es 32 Farbbilder, die die Pflanzen teils auf historischen Tafeln, teils auf Fotos wiedergeben.

Das Heft informiert über Inhaltsstoffe, deren Wirkung und die Anwendungsgebiete. Hinweise zum günstigen Sammelzeitpunkt, zur Behandlung und Lagerung der relevanten Pflanzenteile sowie zur Zubereitung von Tee, Aufgüssen, Tinkturen und mehr machen die praktische Nutzbarkeit aus.

Abgerundet wird jedes Pflanzenporträt durch einen Abstecher in die Geschichte der Verwendung der Arzneipflanzen von der Antike über das Mittelalter und die Renaissance bis in die Neuzeit, wobei der Blick manchmal bis in den Fernen Osten oder die Herkunftsgebiete der Pflanzen reicht.

Die Broschüre ist am Eingang des Botanischen Gartens (Am Kirchtür 3, 06108 Halle/Saale) oder im Buchhandel erhältlich. Sie kostet 9,90 Euro.

Der Botanische Garten Halle ist im Winter geschlossen – die Pflanzen müssen überwintern.

Die Eckdaten: „Arzneipflanzen. Das Arzneipflanzenbeet im Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ von Heike Heklau und Regine Stordeur (ISBN: 978-3-940744-50-0)

idw

Bildquellen

  • Arzneipflanzen: Botanischer Garten Halle (Saale)
Über Claudia Liebram 279 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

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