Heilendes Harz des Weihrauchbaumes hilft gegen Krebs und Arthritis

Ayurveda-Medizin setzt seit Jahrtausenden Extrakte des Weihrauchbaumharzes gegen chronische Entzündungen ein.

Wirksubstanzen der Säure sollen nun Grundlage für neue Medikamente bilden

Manche Formen von Krebs wie etwa Leukämie sowie arthritische Entzündungen können mit Hilfe der Boswellia-Säuren, einem Stoffgemisch aus dem Harz des Weihrauchbaumes Olibanum, erfolgreich behandelt werden. Wie das Magazin NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Ausgabe 11/2001) berichtet, sind die Bestandteile des Weihrauchharzes bisher jedoch nur zu 50 Prozent bekannt. Deshalb arbeiten Chemiker der TU München um den Forscher Dr. Johann Jauch jetzt an der Identifikation der Wirkstoffe der Boswellia-Säuren. Ziel soll es sein, jede Einzelsubstanz der Säuren bald in genügend großen Mengen bereitstellen zu können. Diese sollen als Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente dienen.

In der indischen Ayurveda-Medizin wird Weihrauchharz bereits seit Jahrtausenden erfolgreich gegen chronische Arthritis und chronische Bronchitis eingesetzt. In neuerer Zeit wurde die Wissenschaft in Europa auf die Erkenntnisse der Ayurveda aufmerksam. Auch in die Schulmedizin halten Ansätze dieser Volksmedizin Einzug: So wird heute ein ethanolischer Extrakt von Olibanum unter dem Namen Sallaki(R) vertrieben und ist in einem Kanton der Schweiz als Medikament gegen chronische Arthritis zugelassen.

Quelle: Pressemitteilung von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

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