Vitamin-E-Quellen in der Nahrung

Vitamin E wird ausschließlich von grünen Pflanzen gebildet, denen es als natürlicher Schutzstoff vor der Oxidation durch Sauerstoffradikale dient. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in pflanzlichen Ölen, aber auch in den grünen Pflanzenteilen ist Vitamin E enthalten, wenn auch in niedriger Konzentration. Weitgehend naturbelassene, also kaltgepresste Öle bieten nur etwa 10% mehr Vitamin E an als die weniger teuren, handelsüblichen Speiseöle. Dagegen enthalten kaltgepresste, teure Öle oft Schadstoffe wie Pestizide und Spritzmittel.

Tierische Fette enthalten nur Spuren von Vitamin E, während sich im Fett der Meeresfische ein Vitamin-E-Gehalt befindet, der dem pflanzlicher Öle entspricht (siehe „Vitamin-E-reiche Lebensmittel“). Die Tabelle zeigt, dass der Gehalt an Vitamin E bei den einzelnen Fetten schwankt, Deshalb kann eine exakte Aufnahmemenge kaum berechnet werden.

Untersuchungen ergaben, dass hierzulande eine Zufuhr von 10 bis 30 Milligramm Vitamin E pro Tag stattfindet, das heißt, die Aufnahme des Vitamin E hat nicht bei allen Personen gleich. Zudem kann eine ballaststoffreiche Kost, die an sich wünschenswert ist, die Aufnahme des Vitamin E vermindern. Aus diesem Grunde sollte bei überwiegendem Verzehr ballaststoffreicher Kost besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin E geachtet werden.

Bei unserer landesüblichen Kost ist die Anhebung der Vitamin-E-Zufuhr parallel zum Verzehr ungesättigter Fettsäuren außerordentlich wichtig. Das gilt für die aus Pflanzenfetten stammende

Linolsäure wie auch für Fischöl-Fettsäuren. Die lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren reagieren ganz besonders heftig mit Sauerstoff und bedürfen des Schutzes durch den Radikalfänger Vitamin E.

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