Psorelax® Spray im Test

Psorelax

Insgesamt haben 13 Personen an dem Test von Psorelax® Spray teilgenommen.

Die meisten Tester und Testerinnen (10) störte der Geruch des Sprays; viele (6) fanden ihn nur „etwas“ unangenehm, aber einige (4) doch „deutlich“. Wenige (2) nahmen keinen Anstoß am Duft, eine fand ihn sogar angenehm. Fast alle gaben an, dass das Spray „sehr schnell“ (7) bzw. „schnell“ (5) einzieht; einer fand die Einwirkzeit „okay“. Ebenfalls alle meinten, das Spray sei „ergiebig“ (9) bzw. sogar „sehr ergiebig“ (4). Von allen wurde es entweder „gut“ (8) oder sogar „sehr gut“ (5) vertragen. Die Mehrzahl (8) kreuzte an, das Produkt würde „in Etwa“ so wirken, wie der Hersteller es verspricht. Wenige (2) fanden das Herstellerversprechen würde „voll erfüllt“, während einige (3) im Gegenteil meinten, das Spray wirke nicht so wie zugesagt.

Die meisten würden das Produkt nur „bedingt“ (6) oder aber gar nicht (5) weiterempfehlen. Diejenigen, die schon von der Wirkung überzeugt waren (2), würden auch anderen raten, es auszuprobieren.

Die Tester schrieben ihre Erfahrungen in unserem Forum nieder.

Kommentar

Psorelax® Spray ist kein Pflegemittel, sondern wird als Medizinprodukt angeboten. Das bedeutet, es soll therapeutisch angewendet werden. Für alles, was auf die Psoriasis wirkt, gilt aber, dass es nie bei allen und nie bei jedem gleich gut wirkt. Immerhin haben zehn von 13 Testern eine Wirkung bemerkt, wenn auch die meisten nur eingeschränkt.

Am häufigsten wurde das Sprayverfahren kritisiert: Wenn die Anwender eine bestimmte Stelle besprühen wollten, verteilte sich die Flüssigkeit „rundförmig um den Zielpunkt“. Man könne, „schlecht zielen“. Deshalb haben sich die meisten die wässerige weiße Flüssigkeit in die Hand gesprüht und dann auf die Stellen verteilt. Kritisiert wurde, dass der Sprühnebel für eine Weile im Raum hängen bleibe und entsprechend riechen würde. Mehrheitlich war man aber der Meinung, dass der Geruch auf der Haut relativ bald wieder verschwinde.

Gerade diejenigen, die gleichzeitig eine Gelenk-Psoriasis hatten, kamen mit dem Sprühkopf nicht gut zurecht, „weil man soviel pumpen“ müsse. Eine meinte, die Flüssigkeit würde schon aus dem Schraubverschluss laufen, wenn man – wie vorgeschrieben – vor Gebrauch die Flaschen schüttele. Eine andere fand die Flasche zu glatt und wünschte sich eine geriffelte Griff-Fläche.

Positiv wurde vermerkt, dass man das Medizinprodukt einfach auf den Kopf zwischen die Haare sprühen könne. Da es schnell einziehe, könne man es „wunderbar für morgens vor der Arbeit“ anwenden. Hervorgehoben wurde auch die kühlende Wirkung des Sprays.

Den Geruch fanden viele „eigenartig“ bis „gewöhnungsbedürftig“. Es gab nicht zwei Tester, die darin übereinstimmten, wonach das Spray nun rieche. Genannt wurden Olbas, Bienenwachs, Lavendel, Teebaumöl und Thermalbad.

Einige kritisierten den Preis: 39 Euro für 100 ml sei ziemlich teuer, wenn man es dreimal täglich anwenden solle und es sich so großflächig versprühe. Verschreibungspflichtige Cremes, Salben oder Lotionen gegen Psoriasis sind zwar meist deutlich teurer, werden aber von der Krankenkasse bezahlt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Psorelax®-Spray für Patienten gedacht, die ausprobieren wollen, ob sie ihre Psoriasis mit natürlichen Wirkstoffen behandeln können. Unsere Tester waren mehrheitlich der Meinung, dass das Spray nur eingeschränkt helfe.

Über Rolf Blaga 115 Artikel
Rolf Blaga hat bis 2012 als Studienrat in Berlin am Oberstufenzentrum Gesundheit unterrichtet. Seit 1993 ist er aktiv in der Psoriasis-Selbsthilfe tätig, sowohl regional im Psoriasis Forum Berlin als auch überregional in der Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft.

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