Einige Apotheker haben sich mit dem Thema Haut intensiver beschäftigt und sind in einem Netzwerk "hautapotheke.de" versammelt.
Um in dieses Netzwerk aufgenommen zu werden, müssen die Apotheker oder ein Mitarbeiter eine ganztägige "Qualifizierungsmaßnahme" absolvieren. Dann werden sie von der Fachgesellschaft - der Gesellschaft für Dermopharmazie - als "Hautapotheke" zertifiziert. Die Apotheken arbeiten mit Hautärzten zusammen. Außerdem beteiligen sie sich an Erhebungen für die Forschung des CVderm - wie andere Apotheker außerhalb des Netzwerkes aber auch. Diese CVderm-Forschung beschäftigt sich zum Beispiel damit, wie Hautkranke und Allergiker in Deutschland versorgt werden.
Wer eine solche hautkundige Apotheke in seiner Nähe suchen möchte, findet auf der Internetseite des Netzwerks eine Liste.
Um die Verwirrung noch größer zu machen: Es gibt noch ein Netzwerk "Hautapotheken" - vornehmlich in der Schweiz. Es wird allerdings von der Kosmetikfirma Widmer unterhalten. Einige deutsche Apotheken sind daran ebenfalls beteiligt. cl
Foto: Udo Kroener / Fotolia








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