Wie Kindern das Eincremen angenehmer werden kann

Eincremen beim Kind

Wie das Eincremen für Kinder angenehmer werden kann

Die Tipps zur Eincreme-Prozedur bei Kindern galten eigentlich der Neurodermitis. Sie sind für Kinder mit Schuppenflechte aber genauso anwendbar.

Ein Muss bei Neurodermitis, aber auch bei Schuppenflechte ist regelmäßige Hautpflege. Für Kinder ist das oft unangenehm. Damit der Nachwuchs die tägliche Creme-Prozedur nicht schon als quälend erlebt, sollten Eltern es möglichst in Rituale einbinden, die die Kleinen als angenehm empfinden, rät der Diplompsychologe Wolfgang Schütz, Leiter von Neurodermitis-Schulungen am CJD Asthmazentrum Berchtesgaden. Im Apothekenmagazin „Baby und Familie“ (Heft 11/2008) gibt er Tipps:

• Der Vater kann Geschichten vorlesen, während die Mutter eincremt.

• Die Zeit zum Eincremen kann bei größeren Kindern zum Plaudern über die Ereignisse des Tages genutzt werden.

• Die Creme oder Lotion kann eine Weile in den Kühlschrank gestellt werden. Manchmal wird allein schon die Kälte als angenehm empfunden.

• Die Art des Eincremens kann wichtig sein: Manche Kinder mögen klopfende Bewegungen, andere finden streichelnde schöner.

Häufig lösen bestimmte Inhaltsstoffe ein Brennen auf der Haut aus. Das sollte man mit dem Arzt besprechen, der eventuell ein Alternativmittel verschreiben kann. Wolfgang Schütz verweist darauf: „Wichtig ist, immer genau zu beobachten, wann sich der kleine Patient wohl oder unwohl fühlt.“

Quelle: Mitteilung der Zeitschrift „Baby und Familie“, 11.11.2008

Bildquellen

  • Eincremen beim Kind: vski / Fotolia

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