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Dubiose Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln erkennen

"60 Prozent aller Krankheiten sind ernährungsbedingt", heißt es in Anzeigen oder auf Internetseiten. "Der Tod sitzt im Darm" klingt auch nicht ganz unbekannt. Die Verbraucherzentrale Hessen hat zusammengestellt, woran man unseriöse Angebote von Nahrungsergänzungsmitteln erkennen kann. Typisch sind:

  • Hinweise auf eine möglichst exotische Herkunft
  • Wirkung bei gleich mehreren und möglichst vielen Krankheiten
  • Hinweise auf jahrzente- oder jahrhundertlange Anwendung in Ländern außerhalb Europas
  • das Schüren von Ängsten - "Der Tod sitzt im Darm"
  • Werbung mit Prominenten
  • das Versprechen einer Erfolgsgarantie
  • das Versprechen, dass man essen darf, was man will, und trotzdem abnimmt
  • das gleichzeitige Versprechen oder Anwerben als Wiederverkäufer

Die Nennung konkreter Krankheiten, gegen die ein Produkt helfen soll ist übrigens verboten.

Die komplette Checkliste für  irreführende Werbestrategien für Gesundheitspillen und dubiose Diäten gibt es hier als Merkblatt bei der Verbraucherzentrale Hessen. cl

Foto: chriskuddl

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. Februar 2010 um 18:09 Uhr