Pflege-Duo aus Tirol

Dolerma und Primalan speziell für die Psoriatiker-Haut / Gratis-Proben per E-Mail anzufordern

Aus dem österreichischen Hall in Tirol kommt die Pflege im Doppelpack: Dolerma und Primalan sind nicht einfache Lifestyle-Pflegemittel, sondern seit mehreren Jahrzehnten bei der Problem-Haut erprobte Produkte.

Primalan ist für trockene Haut gedacht. Dolerma ist noch einmal speziell für die beschädigte, für kranke, irritierte und für beanspruchte Haut entwickelt worden. Sie soll außerdem den Juckreiz lindern.

In Dolerma fallen allein schon vom Geruch her Melissenöl, Weizenkeimöl, Kampfer und Menthol auf. Die beiden letzteren sorgen unter anderem für eine Kühlung und Beruhigung der kranken Haut und wirken juckreizlindernd. Ein Gutachten des Instituts für Hygiene der Universität Innsbruck bescheinigt der Emulsion zudem eine antibakterielle Wirkung. Gleichzeitig schützt sie vor Bakterien- und Pilzbefall.

Dolerma kann und soll mehrmals am Tag in die betroffene Haut leicht einmassiert werden. Neben Schuppenflechte zählen auch Neurodermitis, Akne, Hämorrhoiden und Fieberblasen zu den "Angriffspunkten" des Mittels. Nach einem Sonnenbad oder auch nach der Bestrahlung ist es ebenso zur Stelle wie bei Insektenstichen oder Fußpilz – wobei es da als "vorbeugende Maßnahme" vor dem Schwimmbadbesuch empfohlen wird. Frauen wird Dolerma noch für die Vor- und Nachbehandlung nach der Enthaarung ans Herz gelegt. Männer sollen vor und nach der Nassrasur davon profitieren.

Reizender Kampfer?

Die Sorge, dass der enthaltene Kampfer die Haut zusätzlich reizt, ist unbegründet. Die Firma sagt: "Wir fahren Kampfer in Dolerma mit einer Konzentration fahren, die weit unter der medizinischen Wirkstoffgrenze von fünf Prozent liegt." Konkret liegt der Anteil bei 0,4 Prozent. "In unseren Produkten wirken Kampfer und ebenso Menthol lediglich leicht durchblutungsfördernd."

Die Anwendung dieser Emulsion ist auch bei Kindern und Kleinkindern als unbedenklich anzusehen.

Mehrere Gutachten des Instituts für Hygiene der Universität Innsbruck bescheinigen Dolerma eine gute Wirkung gegen Bakterien und Pilze. Insbesondere wurden die Keime staphylococcus aureus, escherichia coli, candida albicans und pseudomonas aeruginosa untersucht. Sie wachsen nach der Anwendung von Dolerma nicht mehr.

"Schwesterherz" Primalan

Beim "Schwesterherz" Primalan steigt vor allem der Geruch des Mandelöls (und die Mentholgerüche) in die Nase.

Die Emulsion spendet intensive, besonders lang anhaltenden Feuchtigkeit. Wie Dolerma ist sie geeignet

  • bei Psoriasis
  • bei Neurodermitis
  • für Dialyse-Patienten
  • nach dem Sonnenbad
  • bei Sonnenbrand
  • nach der Sauna
  • zur Babypflege
  • zur täglichen Körper- und Gesichtspflege

Primalan liefert der Haut extrem viel Feuchtigkeit. Es bildet auf der Haut einen dünnen Film, zieht jedoch rasch ein und fettet nicht.

Keine künstlichen Emulgatoren

Als einen Vorteil nennt der Hersteller ProDerma das Fehlen von künstlichen Emulgatoren. Die machen ein Produkt in der Regel haltbar, können aber selbst manchmal Reizungen der Haut auslösen. Überhaupt werden nur natürliche Inhaltsstoffe verwendet.

Gut bei Rissen

Vor allem diejenigen, die ihre Psoriasis unter den Füßen oder an den Händen zu sitzen haben, werden schmerzhafte Risse (Fachsprache: Rhagaden) kennen, die sehr tief sind und schlecht heilen. "Dieses Problem ist geradezu das klassische Anwendungsgebiet für Dolerma", meint die Firma. "Beim Auftragen kann es zwar zu einem kurzen ,Brennenë kommen, das ist jedoch lediglich ein Zeichen für die antiseptische Wirkung der Emulsion."

Hier aber nicht …

Beide Mittel sollen nicht 60 Minuten und kürzer vor einer Bestrahlung aufgetragen werden.

Reizt medizinischer Alkohol?

In beiden Produkten ist medizinischer Alkohol enthalten. Der erfahrene Psoriatiker weiß, dass Alkohol beispielsweise im Shampoo die Haut austrocknet. Die Firma setzt dem entgegen: "Alkohol hat in unseren Emulsionen mehrere Funktionen – er regt die Durchblutung an, öffnet die Poren und ist vor allem in Symbiose mit der Öl-Phase zu sehen. Er ermöglicht dem Öl ein besseres Eindringen in tiefere Hautschichten. Ein Großteil des Alkohols verdunstet auch beim Auftragen der Emulsion." Auf den medizinischen Alkohol könne nicht verzichtet werden, weil er auch zur Selbstkonservierung der Emulsion betrage.

Tipps zur Anwendung

ProDerma empfiehlt eine Pflegetherapie unmittelbar nacheinander – außer bei Akne. "Zuerst sollte Dolerma, nach zwei bis fünf Minuten Primalan aufgetragen werden", sagt er – insbesondere bei Juckreiz und trockener Haut.

Ansonsten gilt die Empfehlung: Dolerma mindestens einmal am Tag auftragen. Meist wird Dolerma abends vor dem Schlafengehen angewendet, um den Juckreiz in der Nacht zu lindern. Primalan empfiehlt sich nach der morgendlichen Dusche, wenn man es nicht ohnehin zusammen mit Dolerma nimmt.

Gratis-Proben im Angebot

Damit niemand die Katze im Sack kaufen muss, verschickt die Firma auch Probe-Fläschchen – kostenlos und portofrei. Die kann man per E-Mail, per Fax oder telefonisch anfordern (Daten am Ende des Artikels).

Kontakt

ProDerma

Anschrift: Schlossergasse 12, 6060 Hall in Tirol (Österreich)

Telefon: +43 (0)5223 44880

Fax: +43 (0)5223 44880-50

Internet: http://www.proderma.net

E-Mail: mailto:office@proderma.net

Meine Meinung

Ich habe beide Mittel getestet und empfand vor allem Dolerma als wirklich juckreizlindernd. Irritierend fand ich den deutlichen Geruch, der natürlich an der Wirkung nichts ändert. Er verfliegt jedoch schnell. Auch nach und beim Sonnenbaden habe ich beide Mittel benutzt und die lange Feuchtigkeit der Haut genossen.

 

Bildquellen

  • Proderma_beide_100_RZ: Hersteller