Menschen mit trockener Haut würden manchmal am liebsten in einen großen Cremetopf fallen und eine Weile darin sitzen bleiben. Ihre Haut saugt Cremes auf wie ein Schwamm, ohne dass sich ihr Zustand je entscheidend bessert.
Doch mit dem Cremen allein ist es nicht getan, schon bei der Reinigung sollte an die Haut gedacht werden.
Seifen oder die sogenannten synthetischen Detergentien (kurz: Syndets) haben auf trockener Haut nichts verloren. Sie reinigen einfach zu gründlich. Sie entfernen alles, eben auch die schützende Fettschicht, die hilft, Wasser in der Haut zu binden. Letztere reagiert "gereizt" - sie wird spröde, rau, schuppt und juckt. Und Schuppen haben wir "Schuppis" auch so genug.
Es gibt aber auch rückfettende Produkte - meist pflanzliche oder mineralische öle, die die Haut wieder geschmeidig machen. Harnstoff, Glyzerin, Hyaluronsäure, Vitamin E oder Kollagen kann unsere Schuppen-Haut auch gut gebrauchen.
Häufiges Duschen oder Baden ist bei trocken-fettarmer Haut nicht ratsam. Wenn überhaupt, dann sollten möglichst ölbäder oder stark rückfettende Duschzusätze zum Einsatz kommen. Nach einem wohligen Bad oder der Dusche dürfen sie nicht mit dem Handtuch einfach weggerubbelt werden. Noch besser ist eine Reinigung mit Produkten auf Harnstoff-Basis. Der nämlich hält die Haut feucht, bindet Wasser an die Haut.
Vorstehende Ratschläge stammen von Apothekerin Christina Thulke, zitiert aus Neue Apotheken Jllustrierte, 1. Dezember 1999.
Mein Tipp
Ich bade fast nie, sondern verwende beim Duschen Duschöl beispielsweise von pH5-Eucerin. Da bei mir die Schuppenflechte auch an den Handinnenflächen sitzt, reinige ich die natürlich besonders vorsichtig, ab und zu bürste ich mit einer weichen Bürste die Schuppen ab. Aus der Veladerm-Serie (in Apotheken erhältlich) gibt eine eigene Handwasch-Lotion, die man auch mal unterwegs dabei haben kann. cl








SUDOKU:

Twitter
Mister Wong
Favoriten
Digg
Del.icio.us
Yahoo
Googlize this
Wikio