Beiträge der Krankenkassen stehen fest – Wechsel möglich

Krankenkassenkarten

Seit dem 1. Januar 2015 können gesetzliche Krankenkassen ihren Beitrag ändern. Seit 2009 war der einheitlich. Nun ist klar: 65 Kassen haben ihre Beiträge gesenkt. Acht Kassen nutzen die Änderung, um ihre Beiträge zu erhöhen. Die liegen jetzt zwischen 14,6 und 15,9 Prozent.

Wer die gesetzliche Krankenkasse wechselt, kann bis zu mehr als 450 Euro pro Jahr sparen, hat Stiftung Warentest ausgerechnet. Allerdings wird diese Summe erst erreicht, wenn jemand 4125 Euro brutto pro Monat verdient und eine Krankenkasse mit 14,6 Prozent Beitragssatz wählt – statt eine mit 15,5, Prozent.  Die gleiche Rechnung mit 2000 Euro Brutto-Verdienst bringt aber immerhin noch mehr als 200 Euro im Portemonnaie pro Jahr.

Ist der Entschluss zum Umstieg gefasst, gilt es nachzusehen: Nimmt meine Kasse einen Zusatzbeitrag? Dann nämlich können Versicherte wechseln – mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende. Eine Kündigung im Januar heißt also: Ab April ist man in seiner neuen Krankenkasse. Gut zu wissen: Keine Kasse darf einen gesetzlich Versicherten ablehnen – auch nicht, wenn er teure Behandlungen oder Medikamente benötigt, was bei einer mittelschweren bis schweren Psoriasis schnell der Fall ist.

Stiftung Warentest bietet für 3 Euro eine Übersicht über Beiträge und Leistungen von 76 gesetzlichen Krankenkassen, die für jedermann offen sind. Darin ist auch verzeichnet, welche Kosten die Krankenkasse zum Beispiel für alternative Behand­lungs­formen, ärzt­liche Zweitmeinungen oder Chroniker-Programme erstattet.

10 der 13 Kapitel sind aber auch ohne die 3 Euro zu lesen.

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Über Claudia Liebram 279 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

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