Harnstoff-Mittel bleiben für den Patienten teuer

Menschen mit schweren und chronischen Hautkrankheiten müssen Harnstoffpräparate weiterhin aus der eigenen Tasche bezahlen. Ein Antrag von Patientenvertretern, den Wirkstoff in die Liste der erstattungsfähigen Präparate aufzunehmen, wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen abgelehnt.

Der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Rainer Hess, bleibt bei seiner harten Linie: Harnstoff ist für ihn und für Mitglieder des Ausschusses zu „gewöhnlich“. „Die Nähe zur Pflege ist zu stark, das ist der entscheidende Punkt“, erklärte Hess bei einer Pressekonferenz. Harnstoffpräparate seien nicht für die Behandlung von schweren Hautkrankheiten zugelassen. Außerdem sei es kein „wissenschaftlich abgesicherter Therapiestandard“. Die Studienlage sei zudem nicht ausreichend.

Für Hess und seine Kollegen sind Harnstoff-Mittel nicht besser als Pflegemittel aus der Drogerie.

Nur Menschen mit Ichthyose können noch auf eine Revidierung des Urteils hoffen, wenn der Ausschuss in den nächsten Wochen und Monaten weiter berät. Im Unterausschuss wird von 80.000 bis 100.000 Ichthyose-Betroffenen gerechnet. Zur Erinnerung: Von einer Schuppenflechte sind zwei Millionen Menschen in Deutschland betroffen.

Patientenvertreter dringen beim Gemeinsamen Bundesausschuss immer wieder darauf, dass die Experten auch die Lebensqualität der Betroffenen berücksichtigen. Dazu gehört nach Auffassung der Patienten auch, dass Nebenwirkungen abgemildert oder neue Krankheitsschübe hinausgezezögert werden.

Die Verbände der Hautärzte sind auf Seiten ihrer Patienten: „Ein Jahr nach dem Ausschluss rezeptfreier Arzneimittel sehen wir eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei schwer erkrankten Psoriatikern“ erklärten der Bundesverband der Deutschen Dermatologen und die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Eine Begleitbehandlung mit Harnstoff bei schweren und lebenslangen Hauterkrankungen wird nach einer Erhebung der DDG in sämtlichen EU-Ländern außer Portugal anstandslos von der Solidargemeinschaft getragen. „Dies ist auch ökonomisch sinnvoll, weil sie eine Verschlimmerung der Erkrankung und damit höhere Folgekosten für die Versichertengemeinschaft vermieden werden“, betonen die beiden Hautarztverbände.

2 Kommentare

  1. Cremes zur Gewinnmaximierung
    Hallo Prosiarisis,auch bei mir machten sich die Preise der Pharmaindustrie bemerkbar.So habe ich nach Auswegen gesucht,hinzu fügen kann ich,daß die vielen Sorten Hautcrems für Prosiarisis nicht angschlagen haben,d.h.nicht,bei Anderen könnten sie helfen.Die Prosiarisis ist,wenn in der Familie geforscht wird,ein in der ursprünglichen Landwirtschaft verdorbenes Erbgut.Heut kommen noch die vielen neu verwendeten Lösungsmittel hinzu z.B.Ethanol im Kraftstoff.Abprodukte der Petrolchemie in Lebensmittel,Dioxine,Hybride Nahrungsmittel,Kartoffel,Soja,Mais(Wird in der Pharmazie verwendt(s.Beipackzettel),die teilweise erwiesen die Fortflanzungsgene bei Rindern,Schweine und auch bei uns negativ beeinflußen.So erleben wir jetzt in der so erfolgreichen Medizin den Anstieg von unserer Erkrankung und die Weitergabe über das Erbgut.Ich nutze daher bisher mit Erfolg,die alt bewerte Penatencrem(Tgl.max.2x ca.1 Woche)dann Kindercreme von Bübchen oder Hautöle für Babys von Schlexer,auch Melkfett von ALDI hält über 24h; für große Flächen,bei Schüben 2-3 Tage Kortisonsalbe.Mit 73 Jahre ist die Gefahr der Permentierung erheblich.Meersalzbäder 4Wochen lLaßt was hören von Euch.ang,alle 2 Tage und anschließender 5min.UV-Bestrahlung haben zeitweilig geholfen.Beim Essen vermeide ich Schweinefleisch,Kochwurst und Konserven.Gemüse und einheimisches Obst helfen.Die Einhaltung des Base und Säurehaushaltes ist sehr schwierig.

  2. ich habe nach meinem herzinfarkt ,plötzlich hautflechten bekommen.der auslöser ein betablocker als medikament festgestellt,war beim hautarzt.habe soderm plus verschrieben bekommen.half ser gut,aber der betablocker fördet weiter.motto-lieber rot als tot.traurig aber war.habe mir das buch gekauft-urin zu selbstheilung,bin noch beim experementieren.

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