Gesundheits-Apps für chronisch Kranke unübersichtlich

Gesundheits-Apps

Smartphones erleben in der Weihnachtszeit eine noch größere Beliebtheit als ohnehin schon: Zeit, sich der einen oder anderen App zu widmen. Bei den guten Vorsätzen fürs neue Jahr könnte doch eine Gesundheits-App helfen?

Nur: Das Angebot an Gesundheits-Apps ist unendlich. Elektronische Helferlein für jeden Aspekt des Fitnesstrainings oder des Lebensstils stehen zum Herunterladen bereit. Doch Menschen mit einer chronischen Erkrankung haben Mühe, Spreu vom Weizen zu trennen. Echte Hilfe im Alltag mit einer Erkrankung wie der Schuppenflechte könnten Patiententagebücher oder Medikationspläne bringen. Für Gesundheits-Apps gibt es jedoch keine offiziellen Qualitätskontrollen, die beispielsweise die Vertrauenswürdigkeit prüfen.

PSOaktuellSpezielle Apps für Menschen mit einer Hauterkrankung konzentrieren sich vor allem auf die Erkennung von Hautkrebs. Dafür können Smartphone-Nutzer ein Foto ihrer „Problemstelle“ einsenden. Hautärzte bewerten die Bilder und geben ihre Einschätzung an den Hilfesuchenden zurück. Ein Problem: Diese Diagnose kann den Einsender in falscher Sicherheit wiegen oder unnötig in Panik versetzen. Ein Termin beim Hautarzt mag länger dauern, ist jedoch in jedem Fall die bessere Wahl.

Ein Stiefkind vieler Gesundheits-Apps ist das Thema Datenschutz: Wer die gesammelten Informationen einsehen kann und was mit ihnen geschieht, ist bei vielen Apps nicht ersichtlich. Unklar ist oft auch, ob die App-Anbieter die Daten an Dritte weitergeben.

In der aktuellen Ausgabe der Patientenzeitschrift PSOaktuell erfahren die Leser, worauf sie vor dem Herunterladen einer App achten sollten und
wo sie seriöse Tests von Gesundheits-Apps finden.

Ein kostenloses Probeheft kann unter dem Link www.psoaktuell.com/probeheft.htm angefordert werden.

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