Werden Kliniken bei Schuppenflechte überflüssig?

PSOaktuell 01/2016

Wer seine Psoriasis schon länger und heftiger hat, kennt oft den Kreislauf: Wenn die Krankheit mal wieder außer Rand und Band ist, muss es manchmal ein Aufenthalt in der Klinik sein. Das dauert dann schnell mal mehrere Wochen. Neuere Medikamente aber sind so ausgelegt, dass sie lebenslang oder zumindest, sobald sich ein Schub andeutet, genommen werden.

Die neuen Arzneimittel können die Krankheit zwar oft in Schach halten – ohne Arbeitsausfall, teure Krankenhausbesuche und organisatorische Probleme in Familien. Machen die systemischen Therapien also Klinikaufenthalte für viele Patienten überflüssig?

Die Redaktion der Patientenzeitschrift PSOaktuell ist dem nachgegangen und fand heraus, was das Statistische Bundesamt mit Zahlen bestätigt: Seit mehr als zehn Jahren steigt die Zahl der Psoriasis-Patienten in Akut-Kliniken. Dagegen konstatieren Reha-Kliniken rückläufige Zahlen.

Für wen sich die Klinik noch lohnt

Beiden Versorgungsformen gleich ist der zeitliche Druck. „Erscheinungsfreiheit gilt nicht mehr unbedingt als Ziel“, ist aus einer der größten Reha-Kliniken zu vernehmen. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift wird erklärt, für wen sich der Aufwand eines Klinikaufenthalts dennoch lohnt.

Leser finden zudem Informationen über die ersten „Nachbauten“ der teuren Biologics, die jetzt auf den Markt kommen und die Behandlung preiswerter machen sollen. Außerdem gibt es ganz praktische Tipps für Betroffene mit einer Psoriasis an den Händen und Füßen. Mit einem Ausflug in die Genforschung wird auch ein Blick in die Zukunft der Schuppenflechte-Therapie von morgen gewagt.

Ein kostenloses Probeheft kann jederzeit angefordert werden.

Bildquellen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*