Rundschau: Pharma-Schleichwerbung, zwanghaft alternativ, TCM

Zeitungen

Hemmungslose Pharma-Werbung in Illustrierten
(topfvollgold, 06.03.2015)
Werbung für Arzneimittel ist in Deutschland stark limitiert. Der  Journalist Boris Kartheuser hat untersucht, wie Frauen-Zeitschriften des Funke-Verlags dessen ungeachtet Werbung und redaktionelle Berichterstattung munter vermischten. Da gibt es Artikel über Gesundheitsthemen inklusive Hinweis auf Produkte, die helfen sollen.

Praktischerweise werden eben jene empfohlenen Produkte dann einige Seiten weiter großflächig vom Hersteller per Anzeige beworben. Im Text steht dann etwa: “Die können sie auch rezeptfrei in der Apotheke kaufen, zum Beispiel von …” — und dann kommt immer der Werbepartner.

Lesenswerter Artikel über die Praktiken bei der „Yellow Press“.

„Hauptsache ,alternativ‘ und ,anders'“
(gwup, 03.03.2015)
Dem Medizin-Blogger DocBastard ist der Kragen geplatzt: Der anonym schreibende Arzt nimmt sich diejenigen vor, die Ärzten generell misstrauen und lieber auf das vertrauen, was Promis oder auch nur charismatisch daherkommende „Experten“ erklären. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften hat das in ihrem Blog schön ins Deutsche gebracht.

Schuppenflechte und TCM
(Ernährungsberatung Wien, 03.03.2015)
Ernährungsberaterin Katharina Ziegelbauer hat aufgeschrieben, was die Traditionelle Chinesische Medizin aus ihrer Sicht zur Psoriasis zu sagen hat. Dazu gibt es fünf Tipps zur Ernährung nach TCM.

Bildquellen

  • Zeitungen: Stefan Balk / Fotolia

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