Salben und Cremes bei Schuppenflechte nicht unmodern

PSOaktuell Dezember 2013Wenn in den letzten Jahren neue Medikamente zur Behandlung der Schuppenflechte auf den Markt kamen, waren das immer solche zum Spritzen oder Einnehmen. Salben oder Cremes scheinen ins Hintertreffen geraten zu sein. „Neue Medikamente machen Salben bei Psoriasis nicht überflüssig“, schreibt die Zeitschrift PSOaktuell in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Spektrum der äußerlichen Therapie bei Psoriasis wurde zuletzt vor zwei Jahrzehnten mit künstlichen Abwandlungen von Vitamin D3 erweitert. Vielen Betroffenen erscheint diese Form der Behandlung jedoch mühsam und zeitaufwändig – ist ihr Erfolg doch auf die äußerlichen Symptome begrenzt. Ohnehin gehen Forscher davon aus, dass eine äußerliche Therapie bei einem Drittel der Menschen mit Psoriasis nicht genügt.
„Wer seine Psoriasis mit einer Salbe oder Creme behandeln möchte oder keine schwere Form der Erkrankung hat, bekommt vom Hautarzt seit Jahren die gleichen Präparate“, informiert die Patientenzeitschrift in einem Schwerpunkt-Artikel. Die Verfasser gehen in Salben oder Cremes jedoch einen ganz praktischen Vorteil: „Der Patient muss keine zusätzlichen Arztbesuche für Laborkontrollen oder Bestrahlungen einplanen.“ Unerwünschte Effekte würden auf die Haut begrenzt bleiben – es sei denn, grobe Therapiefehler führen zur Aufnahme erhöhter Wirkstoffmengen in den Körper.
In einer Übersicht wird gezeigt, welcher Wirkstoff, welche Salbe oder Creme für welche Art und Ausprägung der Psoriasis geeignet ist und wie viel davon nötig ist.
Weitere Themen in der Ausgabe 04/2013 sind:
  • Riskante Wechselwirkungen von Arzneimitteln
  • Adipositas und Übergewicht
  • Heilfasten bei Psoriasis und Psoriasis arthritis
  • Ernährung und Diät
Ein kostenloses Probeheft kann unter dem Link www.psoaktuell.com/probeheft.htm angefordert werden.

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