Der singende (und schuppende) Detektiv

Robert Downey Jr.
Robert Downey Jr. in einem späteren Film

Schuppenflechte verstecken? Daran denkt Philip E. Marlow gar nicht. Über einen Film, in dem die Psoriasis eine Hauptrolle spielt.

„Der singende Detektiv“ lief 1986 als sechsteilige Serie in der BBC. Später gab es den Schnüffler als Kinofilm. Schöpfer der Romanvorlage ist Dennis Potter, der auch „Gorkypark“ erdachte. Er litt selbst an Psoriasis und Psoriasis arthritis.

So hat der „Held“ im Film, Philip E. Marlow, einen extrem Psoriasis-Schub. Während er deswegen das Bett hütet, überarbeitet er sein erstes Buch. Im Fieberwahn schlüpft er selbst in die Rolle seines Romanhelden. Dabei schaut er auf sein Leben eben auch mit der Schuppenflechte zurück. So phantasiert er über eine Verfolgung von Nazis in den 40-er Jahren. Seine eigene Jagd auf „Delinquenten“ als Detektiv wird auch ein Kampf gegen die „Dämonen“, gegen die Schuppenflechte.

Hauptdarsteller des Filmes waren Robert Downey Jr. und Robin Wright Penn. Letztere mimte die Ex-Frau des Detektivs und Krankenschwester. Mel Gibson spielte den Psychologen. Und da die Schuppenflechte zur Lebensgeschichte des Detektivs gehört, hatte auch die Mutter (dargestellt von Carla Gugino) ein Wörtchen zu sagen.

Robert Downey Jr. hat mit Kliniken selbst Erfahrungen machen müssen: „Der singende Detektiv“ war seine erste Rolle nach einem Drogen-Entzug.

Die Ausstrahlung der sechsteiligen Reihe bescherte der BBC damals viel Erfolg und hohe Einschaltquoten. In die US-amerikanischen Kinos kam der Film im Jahr 2003.

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cl

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