Interessante Artikel zum Thema Selbsthilfe

Ein Betroffener erzählt von seinem Psoriasis-„Lebenslauf“ und der Selbsthilfe
(Deutsche Welle, 11.12.2013)
Seinem Titel „Wie Schuppenflechte entsteht und wie man sie behandelt“ wird der Filmbeitrag ganz sicher nicht gerecht. Erzählt wird aber von einem Betroffenen und wie er mit der Krankheit umgeht. Ist ja auch nicht verkehrt. Der Protagonist des Films, Matthias Jäcklin, ist Leiter der Südwestdeutschen Psoriasis Interessengemeinschaft e.V. in Landau.

Auch Selbsthilfegruppen dürfen nicht für Bonus-Modelle werben
(Deutsche Apotheker Zeitung, 03.07.2013)
Im Artikel geht es um ein Gerichtsurteil, wonach Selbsthilfegruppen in einer Kooperation mit einer Online-Apotheke nicht für ein später für unzulässig erklärtes Bonus-Modell werben dürfen. „Eine Online-Apotheke“ war (wieder einmal) DocMorris, den Apotheken vor Ort seit Jahren ein Dorn im Auge.

Pharmaindustrie, Selbsthilfe und die Transparenz (in der Schweiz)
(Der Beobachter, 14.05.2013)
Der schweizerische „Beobachter“ hat nachgerechnet, wie viel Geld die Pharmaindustrie in (ebenfalls schweizerische) Selbsthilfegruppen steckt. Die meisten weisen die Höhe ihrer Zuwendungen aus, doch die Summen werden laut „Beobachter“ wohl so manches Mal kleingerechnet. In Deutschland aktive Pharmafirmen veröffentlichen ihre Zuwendungen übrigens auch.

Lobby-Arbeit einer Patientenorganisation – mit den Mitteln der Pharmaindustrie
(taz, 11.10.2012)
Ein krebskranker Patientenvertreter wirbt für eine EU-Verordnung zu Arzneistudien, die Standards senkt. Sein Verein bekommt Geld von Arzneifirmen.

Die Männer mit der goldenen Tablette
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2012)
Pharmafirmen umwerben vermehrt die Patientenvertreter: So hoffen sie darauf, mehr Einfluss im Gemeinsamen Bundesausschuss zu gewinnen – einem mächtigen Gremium im deutschen Gesundheitswesen. Der Artikel erschien in der Süddeutschen Zeitung. Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe hatte ihn dankenswerterweise im Internet verfügbar gemacht – nun ist er dort auch verschwunden. Wer ihn anderweitig auftreiben kann – lesen!

Selbsthilfegruppen auf Abwegen
(Gute Pillen – Schlechte Pillen 02/2012)
Aus vielen Selbsthilfegruppen sind Patientenorganisationen geworden, zum Teil mit großem Budget und finanziert von Arzneimittelfirmen. Erika Feyerabend über die Folgen.

Wo Patienten Beratung und Hilfe finden
(NDR, 28.03.2012)
Patienten erkundigen sich bei Verwandten, in Lexika und oder auf speziellen Seiten im Internet. Es ist schwer, eine Schneise des Verständnisses und Überblicks zu schlagen.

Online-Therapie und Selbsthilfe – Was taugt die virtuelle Couch?
(Berliner Zeitung, 23.01.2012)
Viele Menschen suchen in Internetforen die Möglichkeit, sich mit Leidensgenossen auszutauschen. Ob Schuppenflechte, Essstörung oder Depressionen – für fast alles gibt es eine Selbsthilfegruppe im Netz. Auch erste Therapien werden online erprobt.

Die Selbsthilfe braucht Hilfe
(Ärzte Zeitung, 14.11.2011)
Die Fülle an Aufgaben steigt, aber die Zuschüsse und das Personal nehmen nicht zu: Die Selbsthilfe stößt an ihre Grenzen – weil sie immer mehr an Bedeutung im Gesundheitswesen gewinnt.

Werben im virtuellen Wartezimmer
(Tagesspiegel, 10.04.2011)
Gesundheit ist im Netz beliebter als Erotik. Patienten suchen Infos und Selbsthilfe. Doch manchmal finden sie nur Pharma-Marketing.

„Selbsthilfegruppen für Patienten oft wichtiger als Ärzte“
(Deutsches Ärzteblatt, 17.06.2010)
56 Prozent der Deutschen finden Selbsthilfegruppen „manchmal wichtiger als Ärzte und Psychologen“. Das ergab eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag der DAK.

Hilfe statt Geld ansparen: die Zeitbank
(taz, 02.12.2009)
Ein Münchner Verein will eine zusätzliche Pflegeversicherung für Ehrenamtliche in ganz Deutschland.

Patientenverbände nicht transparent
(Stationäre Aufnahme, 02.10.2008)
Die englische Zeitung „The Independend“ berichtet über die Beziehungen von Patientenverbänden und Pharmaunternehmen.

Eine „Patienteninitiative“ als Trojaner
(Blog „Lob der Krankheit“, 23.09.2008)
Über mehrere Wochen schaltete die Initiative „Der Österreichische Patient“ zahlreiche ganzseitige Inserate in den wichtigsten Zeitungen, um eine möglichst frühzeitige Therapie der Rheumatoiden Arthritis einzufordern. Nun deckte „Transparency International“ auf, dass es sich dabei in Wahrheit um eine verdeckte Werbekampagne des US-Konzerns Wyeth für das Präparat Enbrel handelt.

Patientengruppen sollen Pharma-Cheerleader werden
(Stationäre Aufnahme, 24.08.2008)
Für Europa gehört der Verteilungskampf um die Mittel für Gesundheit zum Alltag. Genau wie das Interesse der Pharmaindustrie an der Kooperation mit Selbsthilfeverbänden.

Weniger Sponsoring für Ärzte und mehr für Selbsthilfegruppen
(Hamburger Abendblatt, 01.02.07)
Experten warnen vor Gefahren – Pharma-Firmen umwerben Patienten jetzt direkt
Zur Verbreitung ihrer Pillen und Heilmittel setzt die Pharmaindustrie verstärkt auf direkten Kontakt zu chronisch Kranken und Selbsthilfegruppen.

Hilfe für die kranke Haut
(der Vinschgauer, 29.11.2006)

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