Hufeland-Klinik wendet Naturheilverfahren an

In der Hufeland-Klinik setzt man bei der Therapie der Neurodermitis auf ein Zusammenspiel von Naturheilverfahren und konventioneller Therapie.

„So viel Schulmedizin wie nötig, so viel Naturheilkunde wie möglich“ lautet das Credo. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von schulmedizinischen Therapien mit Salben und Medikamenten (im Akutstadium oft unverzichtbar), über klassische Naturheilverfahren (Wasseranwendungen, Pflanzenmedizin, Bewegungstherapie, Ernährungstherapie einschließlich Heilfasten und Entspannungsverfahren) bis hin zu unterstützenden Verfahren (z.B. Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie). Hinzu kommen Angebote der Physikalischen Medizin und Balneologie (Mineralsalzbäder, Bewegungsbäder, Massagen, Elektrotherapie) sowie moderne Lichttherapie-Geräte und psychologische Einzelgespräche.

Unverzichtbar ist bei Neurodermitis-Patienten eine individuelle Therapie. „Äußere und innere Reize lösen ja Juckreiz und Rötung aus. Und je besser man weiß, auf welche Faktoren die Haut überreagiert, um so effektiver kann man die Krankheit behandeln“, erläutert Dr. Rainer Brenke, Chefarzt der Abteilung Naturheilverfahren in der Hufeland-Klinik.

Deshalb beginnt in der Hufeland-Klinik bereits bei der Aufnahme die Suche nach Auslöser n: Das können allergische Reaktionen auf Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare oder verschiedenste Lebensmittel sein. Das können aber auch psychosoziale Belastungsfaktoren sein, wie etwa Angst, Ärger oder Stress. Und nicht zuletzt können es Störungen in den so genannten vegetativen Grundfunktionen sein. Dazu zählen z.B. Schlaf, Stuhlgang, Wärmehaushalt und Atmung. Brenke: „Wenn das Gleichgewicht bei einer oder mehrerer dieser Funktionen aus dem Lot geraten ist, dann fließt dies in unsere Therapie ein.“

ots/cl

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