Neue Therapieprinzipien bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Rheumatoide Arthritis ist eine tückische Krankheit: Zehn Jahre nach Krankheitsbeginn sind 60 Prozent der Patienten wegen der Krankheit nicht mehr arbeitsfähig. In den letzten Jahren kamen „Biologics“ zur Behandlung auf den Markt – solche, die den TNF-alpha-Faktor blockieren. Jedoch reagieren darauf nur 60 Prozent der Patienten positiv. Das heißt: Die Hände können noch nicht in den Schoß gelegt werden. Weitere wissenschaftliche Forschungen sind also nötig.

Dr. Joachim R. Kalden von der Uni Erlangen hat mit seiner Arbeitsgruppe in den letzten Jahren geforscht und mehrere Zielmoleküle – Komponenten des Immunsystems, die sich für die Entwicklung biologisch wirksame Substanzen eignen – geortet.

Kalden ist Professor für Innere Medizin und Direktor der Abteilung Innere Medizin III der Universität Erlangen. Er forscht vor allem an Immunregulation bei rheumatischer Arthritis und immunologische Systemerkrankungen. Seit 2002 ist er Mitglied der Leopoldina-Sektion Innere Medizin und Dermatologie. cl

Quelle: idw/Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (Halle), März 2005

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