Rheuma und der Kinderwunsch

Kinderwunsch trotz Rheuma

Rheumapatienten mit Kinderwunsch können die Familienplanung nicht ganz sorglos in Angriff nehmen: Sie müssen die Behandlung ihrer Erkrankung mit berücksichtigen. Die rechtzeitige Rücksprache mit Ärzten ist wichtig.

Kostenlose telefonische Unterstützung bietet das Service Center Rheumawelt werktags von 10 bis 17 Uhr an.

Manche Medikamente, die bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden, können bei Frauen und Männern die Fruchtbarkeit vorübergehend oder dauerhaft einschränken. Bei Frauen kann etwa die Einnahme der entzündungshemmenden und schmerzlindernden nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) die Fruchtbarkeit zeitweise mindern. Daher kann es sinnvoll sein, bei bestehendem Kinderwunsch auf andere Medikamente umzusteigen. Auch sollten Empfängnis und Schwangerschaft bei Frauen mit Rheuma, zum Wohle von Mutter und werdendem Kind, möglichst in einer stabilen Phase ohne Beschwerden stattfinden.

In der Schwangerschaft und Stillzeit gilt es, den Therapieplan individuell auf Mutter und Kind abzustimmen. Viele antirheumatische Medikamente werden nicht empfohlen, weil es zu wenig Erfahrung mit diesen Substanzen gibt, bzw. nachgewiesene Risiken für das ungeborene Leben drohen. Allerdings kann bei weitem nicht jede Schwangere mit einer rheumatischen Erkrankung vollständig auf ihre Medikamente verzichten. Bei frühzeitiger Planung ist eine ausreichende Behandlung der Mutter in Verbindung mit dem Schutz des Kindes jedoch meistens möglich.

Fragen zum Thema „Kinderwunsch und Rheuma“ beantwortet das Team aus Ärzten und Pflegepersonal.

Rheuma-Hotline: Telefon 0800-881 22 22 (gebührenfrei)

Rheumawelt im Internet: http://www.rheumawelt.de

Quelle: Pressemitteilung des Unternehmens

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