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Licht- und Badebehandlung

Phototherapie

Nicht die normale Sonne ist es, die dem Psoriatiker Heilung bringt: bestimmte Wellen des Lichts vielmehr greifen hier ein. Die meisten Schuppenflechte-Patienten sehen die Praxis ihres Hautarztes meist drei- bis viermal pro Woche, wenn sie sich für eine Bestrahlungsserie entscheiden. Eine Behandlung zu Hause bietet mehr Spielraum: Man kann bestrahlen, wenn man Zeit hat, und das auch nach der Praxisöffnungszeit.

Balneo-Phototherapie

Bäder mit salzhaltigem Wasser werden kombiniert mit der Bestrahlung - entweder geschieht beides gleichzeitig oder nacheinander. Unterschiedlich ist das Salz im Wasser - mal ist es Sole, mal einfaches Kochsalz, dann wieder Salz aus dem Toten Meer. Die Erfolgsquoten liegen zwischen 60 und 90 Prozent. Doch halt: Die Krankenkassen bezahlen die Behandlung beim niedergelassenen Arzt nicht mehr, nur noch in Kliniken.

Fotochemotherapie (PUVA)

Diese Therapie gibt es in zwei Formen. In beiden Fällen werden dem Patienten Psoralene verabreicht, bevor er der Bestrahlung ausgesetzt wird. Zum einen kann man Tabletten nehmen, es geht aber auch, indem es im Wasser gelöst ist oder eine Lösung auf die Haut aufgetragen wird.

Laser-Therapie

Hier wird die "typische" Psoriasis-Bestrahlung mit dem UVB-Spektrum von 311 Nanometern sehr konzentriert nur auf die betroffenen Stellen "gezielt". Vorteil: Dadurch wird nicht mehr der ganze Körper und damit die gesunde Haut unnötig mit Strahlen belastet.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Juni 2007 um 07:54 Uhr