Häufige Fragen zur Lichttherapie

Muss es wirklich die Bestrahlung beim Hautarzt sein? Reicht nicht das Solarium um die Ecke?

Im Solarium gibt es in aller Regel nicht die hilfreiche UV-B-Strahlung von 311 Nanometern. Außerdem erhöhen oder vermindern manche Medikamente die Wirkung von UV-Licht. Deshalb ist eine Bestrahlungsserie beim Arzt immer besser. Bei einer leichten Schuppenflechte allerdings ist an einer mäßigen Solariums-Bräune nichts auszusetzen – schließlich fühlen Sie sich dann ja auch psychisch wohler.

Was muss ich vor der UV-Behandlung beachten?

Der Körper sollte gesäubert sein – das war es aber auch schon. Verwenden Sie nach dem Duschen oder Waschen möglichst kein Aftershave, keine Pflegecreme, kein Sonnenschutzmittel, keine Kosmetik und nichts mit Duftstoffen. Auch schwarzer Tee oder Nahrungsergänzungsmittel mit Johanniskraut sollten warten. Das alles nämlich kann die Haut lichtempfindlicher machen und die Haut hat schneller einen Sonnenbrand als sonst.

Auch einige Medikamente steigern die Lichtempfindlichkeit, doch danach sollten der Arzt oder die Arzthelferin vor der Lichttherapie ohnehin fragen.

Womit soll ich nach einer UV-Behandlung die Haut pflegen?

Auf jeden Fall sollten Sie vorher an Ihre Haut nur Wasser lassen. Wenn Sie nicht ausdrücklich Psoriasis-Stellen im Gesicht bestrahlen wollen, sollten Sie dort an eine Sonnenschutzcreme denken.

Nach der Bestrahlung braucht die Haut viel Feuchtigkeit – packen Sie also eine Feuchtigkeitscreme ein, am besten ohne großartige Duftstoffe etc.

Was muss ich nach einer PUVA-Behandlung beachten?

Das größte Problem ist die Strahlenmenge. Sie haben nach der PUVA-Behandlung genügend davon intus – mehr sollte es nicht werden.

Das heißt: Sie sollten sich keinen weiteren UV-A-Strahlen aussetzen. Ein Sonnenbad oder Besuche im Solarium sind absolut nicht angeraten. Selbst die Sonnenstrahlung, die Sie hinter einer (Auto-)Scheibe abbekommen, kann zu viel sein. Wer im Freien arbeitet, sollte zur Sonnencreme mit UV-A-Filter greifen oder besser noch die Haut gut mit Kleidung bedecken.

Welche Nebenwirkungen kann eine PUVA-Therapie machen?

Wie bei jeder Therapie können auch bei einer PUVA-Behandlung Nebenwirkungen auftreten. Diese möglichen Nebenwirkungen sind:

häufig

(also bei bis zu zehn von 100 Patienten)

  • Juckreiz
  • Rötung der Haut

gelegentlich

(also bei bis zu einem von 100 Patienten)

  • neue Psoriasis-Stellen, wo bisher keine waren

sehr selten und in Einzelfällen

(also bei weniger als einem von 1000 Patienten)

  • Müdigkeit
  • Hyperpigmentierungen (dunkle Flecken auf der Haut)
  • Kontaktallergie
  • Einfärbung von Finger- oder Fußnägeln
  • bösartige Veränderungen der Haut (Malignome)

Quelle: Patienteninformation der Galderma Laboratorium GmbH über das Lösungskonzentrat Meladinine® 0,3%

Wo kann ich eine Balneophototherapie machen?

Seit längerer Zeit können Ärzte die Balneophototherapie wieder anbieten. Aber welche tun das auch? Um das herauszubekommen, gibt es zwei Wege:

Der Bundesverband der Deutschen Dermatologen führt eine Liste, die man herunterladen kann.

Außerdem finden Sie in unserem Branchenbuch ebenfalls einige Adressen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*