Sole-Photo-Therapie – mit Erfolg, aber aufwändig

Eine Sole-Photo-Therapie hat bei Christian (17) gut angeschlagen. „Aber wer kann schon drei mal in der Woche in die Klinik fahren?“, fragt er sich. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.

Ich bin jetzt 17 Jahre und erleide nun seit meiner Kindheit an Schuppenpflechte. Ich glaube, ich war damals 6 oder 7 Jahre alt, als die ersten Symptome anfingen. Es waren damals überall rote Flecken. Zuerst dachte ich, ich hätte mich an der Sportmatte geratscht, aber irgendwann gingen die Flecken mit Wund- und Heilsalbe nicht mehr weg.

Ich habe Pso an den Ellenbogen, am Knöchel (links und rechts, innen und außen!) und manchmal, je nach Jahreszeiten, an den Händen (vor allem aber im Winter) und jetzt auch im Knick der Knie.

Ich habe mittlerweile fast alle bekannten Therapiemöglichkeiten genutzt: Vitamin-D-Präperate, Kortisonbehandlungen, Salizylsäurebehandlungen, Teer, Kohlebehandlungen. Nun fange ich eine neue Behandlung an, wo man sich die Salbe aud die betroffene Hautstelle schmieren muss und hinterher abwaschen muss (Dithranol).

Bevor ich’s vergesse: Ich war noch von 1997 bis 1998 regelmäßig in einer ambulanten Klinik und habe die Sole-Photo-Therapie über mich ergehen lassen. Dann auch noch Bestrahlung bei mir zu Hause. Die vielversprechende Sole-Phote-Therapie ist bei mir sehr gut angeschlagen, aber wer kann schon drei mal in der Woche in die Klinik fahren, wenn sie sowieso nicht weggeht.

Nun sehe ich einen kleinen Lichtblick: Ich fahre im Sommer zur Kur nach Norderney.
Christian (17)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*