BKK Gildemeister Seidensticker zahlt homöopathische Behandlung

Homöopathie kann bei allen Krankheiten eingesetzt werden, die keiner chirurgischen oder intensivmedizinischen Behandlung bedürfen.

Die Leistung der BKK Gildemeister Seidensticker umfasst die homöopathische Erst- und Folgeanamnese sowie Arzneimittelauswahl, Analyse und Beratung. Wie bei anderen Ärzten auch, wird die homöopathischen Arztleistung direkt mit der BKK Gildemeister Seidensticker abgerechnet.

Eine Zuzahlung ist nicht zu leisten.

Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr übernimmt die BKK Gildemeister Seidensticker auch die Kosten für die verordneten homöopathischen Medikamente.

Eine homöopathische Behandlung durchführen lassen können Versicherte bei den speziellen Vertragsärzten, die ihre Teilnahme gegenüber dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) erklärt haben.

Quelle: ots / Pressemitteilung der BKK Gildemeister, 13.03.2006

1 Kommentar

  1. homoeopathie bitte vom ausgebildeten homoeopathen
    Wie ist das Angebot der BKK zu verstehen? Soll dass heißen, dass die klassische homöopathische Behandlung beim dafür ausgebildeten Homöopathen nicht erstattet wird? Soweit ich weiß, ist eine ernsthafte Ausbildung in klassischer Homöopathie genauso aufwendig wie eine schulmedizinische Ausbildung.

    Wieso sollte ich nicht zum entsprechenden Fachmann / zur entsprechenden Fachfrau gehen, wenn ich mich homöopathisch behandeln lassen möchte?

    Warum sollte ich stattdessen einen Schulmediziner vorziehen, der das irgendwie noch an seine schulmedizinische Ausbildung ranhängt?

    Oder ist hier von Ärztinnen die Rede, die zusätzlich zu ihrer schulmedizinischen eine umfassende homöopathische Ausbildung gemacht – also ein zweites Studium absolviert haben?

    Selbst wenn: dann hieße das „zwei Seelen wohnen – ach! – in meiner Brust!“. Wie lässt sich schulmedizinisch arbeiten, wenn man den homöopathischen Ansatz – der dem allopathischen diametral entgegen gesetzt ist – tatsächlich begriffen hat?

    Und das darf man von einem homöopathischen Behandler wohl erwarten, dass er sich über diese Unvereinbarkeit im klaren ist.

    So wünschenswert es ist, Kosten für homöopathische Behandlungen von seiner Krankenkasse erstattet zu bekommen – meinetwegen bei Erfolgsnachweis – so halbherzig und verachtenswert wäre es in meinen Augen, die Meister und Meisterinnen dieser Zunft von der Erstattung auszuschließen.

    Die symptomorientierte Verordnung von homöopathischen Mitteln – insbesondere Komplexmitteln – hat mit Homöopathie wenig zu tun.

    Die Trennlinie verläuft entlang der Zuordnung des Symptoms entweder zur Krankheit (schulmedizin) oder zum Heilungsprozess (Homöopathie).

    Also bitte nicht homoeopathie draufschreiben, wenn nur homöopathisch verbrämte Schulmedizin drin ist .

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