Interessante Artikel zum Thema Homöopathie

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Zahlen zu Heilpraktikern und Homöopathie
(Hamburger Abendblatt, 05.04.2014)
Das Hamburger Abendblatt beschäftigt sich mit Homöopathie. Interessant sind nicht die unkritisch hingenommenen Aussagen der Heilpraktiker, sondern dass es mal ein paar Zahlen gibt:

  • Eine Heilpraktiker-Praxis macht im Schnitt 50.000 Euro Umsatz im Jahr – macht 4.167 Euro pro Monat. Umsatz, nicht Gewinn. Kosten, Steuern etc. gehen davon noch ab.
  • Im Jahr 2012 wurden in Deutschland homöopathische Mittel im Wert von 500 Millionen Euro verkauft. (Im Vergleich: 32 Milliarden Euro Umsatz hat die Pharmaindustrie im Jahr 2011 in Deutschland gemacht. Quelle: „Pharma-Daten 2012“, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., Seite 33

Kommentar: Gegen die „Globulisierung“
(Focus, 16.09.2013)
Eckart von Hirschhausen meint:

Diskussionen mit Alternativmedizinern kann man nicht gewinnen. Ihre Beweisführung ist bisweilen erstaunlich.

Kerosin im Kügelchen
(Süddeutsche Zeitung, 29.11.2012)

Viele Menschen halten die Homöopathie für ein besonders sanftes Heilverfahren, das angeblich die Heilkräfte der Natur nutzt. Aufgrund der sogenannten Potenzierung der Ausgangsstoffe sind Nebenwirkungen unwahrscheinlich. Doch wenn diese Verdünnung zu schwach ist, kann es gefährlich werden.

Alternativmedizin-Forscher Edzard Ernst legt sich mit Prinz Charles an
(Zeit Wissen, 28.01.2012)
Edzard Ernst erforscht die Alternativmedizin mit wissenschaftlichen Methoden – und ernüchternden Resultaten. Damit hat er sich viele Feinde gemacht, bis ins britische Königshaus. Als seine Universität ihn loswerden wollte, kam es zum Machtkampf.

Warum Homöopathie so beliebt ist (PDF)
(Journal für Pharmakologie und Therapie, 31.08.2011)
Die These: Eine ausufernde Gerätemedizin frustriert Patienten und macht die Basis für eine irrationale Suche nach Alternativen frei.

Was Patienten an Homöopathie schätzen
(Deutsches Ärzteblatt, 23.05.2011)

Besonders bedeutsam ist offenbar die Art der Kommunikation zwischen Arzt und Patient und die Möglichkeit für den Patienten, an der Therapie aktiv mitzuwirken.

Homöopathie: Spaßattacke auf die Verdünner
(DocCheck, 14.02.2011)

Unter dem Motto „10 hoch 23“ haben Kritiker der Homöopathie in zahlreichen Ländern der Erde homöopathische Arzneimittel und andere stark verdünnte Dinge in sich hinein gekippt und dieses Happening dokumentiert. Die weltweit angelegte Aktion führte zu teils skurrilen Reaktionen.

„Aber es wirkt doch auch bei Tieren“
(Spiegel online, 04.02.2011)
Homöopathie-Anhänger haben ein Lieblingsargument: Homöopathie wirke auch bei Kindern und Tieren, und die könnten sich nichts einbilden. Das aber könnte ein Irrtum sein.

Hohe Akzeptanz bei homöopathischen Arzneimitteln
(Deutsches Ärzteblatt, 28.01.2011)
Verbraucher glauben an die Wirksamkeit.

Was die Schulmedizin von der Homöopathie lernen kann
(Die Zeit, 13.12.2010)
Die Homöopathie wird leidenschaftlich geschmäht und geliebt. Was die Schulmedizin von ihr lernen kann.

„Die Homöopathie ist ein Dogma“
(Spiegel online, 14.07.2010)
Interview von Spiegel Online mit Edzard Ernst – dem einst ersten Professor für Komplementärmedizin

Homöopathie in der Kritik
(Spiegel online, 12.07.2010)
Alle seriösen Übersichtsarbeiten der vergangenen Jahre haben die Vermutung bestätigt, dass sich der Nutzen der Homöopathie nicht belegen lässt. Eine mögliche Erklärung ist, dass ein Homöopath meist wesentlich länger mit dem Patienten spricht als ein Schulmediziner. Freilich gegen teures Geld.

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Bildquellen

  • Zeitungen: Stefan Balk / Fotolia

2 Kommentare

  1. komischerweise hätte ich ihnen ein paar „wirkungen“ gewünscht 😉 und wenns nur bissel durchfall gewesen wäre 😉 auch ich nehme globuli, obwohl ich kein esoteriker bin…..also wems hilft, der soll sie doch bitte nehmen, der bezahlt dann den preis auch gerne……und soooo teuer sind se nicht 🙂

    grüße
    rebecca

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