Heilungsschancen durch Interferenzstrom

Mehr als zwei Millionen Menschen in der Bundesrepublik leiden unter Pso-riasis. Herkömmliche Behandlungen sind nicht nur aufwendig und teuer, sie sind oft auch mit Nebenwirkungen verbunden und allesamt nur begrenzt wirksam. Krankenhausaufenthalte sind oft unvermeidlich.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizintechnik und Biophysik, Forschungszentrum Karlsruhe und der Hautklinik, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg, hat das auf medizinische und kosmetische Geräte spezialisierte Unter-nehmen Nemectron GmbH, Karlsruhe, eine neuartige, lokal anzuwendende und effektive Methode erarbeitet, bei der die Patienten mit Interferenzstrom behan-delt werden. Mit Hilfe des von Nemec-tron entwickelten Gerätes NePTUN SL (Nemectron Psoriasis Therapy Unit) gelingt es so, die gesteigerte Zellteilung der Haut deutlich zu reduzieren und auch bei therapieresistenten Formen der Psoriasis eindrucksvolle Behandlungserfolge zu erzielen. Die Therapie ist ein-fach und nach aller Erfahrung nebenwirkungsfrei. Die Behandlung muss zwei-mal täglich erfolgen und kann zu Hause unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.

In einer klinischen Studie an der Universitäts-Hautklinik in Mannheim, bei der ausschließlich Nemectron-Geräte zum Einsatz kamen, wurde die Wirksamkeit der Therapie eindrucksvoll bestätigt. Die Teilnehmer unterzogen sich der unkomplizierten Prozedur über einen Zeitraum von etwa drei Monaten zweimal täglich. Nach Anleitung konnten sie die Behandlung zu Hause selbst durchführen. Bei den Patienten hatte die Erkrankung seit mindestens einem Jahr bestanden; übliche Therapien waren ohne effektiven Erfolg geblieben. Nach der vierteljährigen Interferenzstrom-Be-handlung jedoch war bei den meisten Probanden die Schuppenflechte völlig abgeheilt oder deutlich gebessert.

Die Psoriasis-Therapie mit NePTUN SL ist nicht nur vergleichsweise preiswert, sondern führt bei sachgerechter Durchführung in vielen Fällen schon nach wenigen Wochen zu einer deutlichen Besserung des Krankheitsbildes.

Quelle: derma-online.de, 05/2001

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