In der Türkei sollen Fische Menschen heilen

Eine heiße Quelle in dem türkischen Dorf Kavak ist dabei, zur größten Tourismusattraktion Anatoliens zu werden. In dem 37 Grad warmen Wasser leben bis zu neun Zentimeter lange Fische, die Menschen von Hautkrankheiten wie der Schuppenflechte heilen.

Ungewöhnlich daran ist, dass Fische normalerweise bei dieser hohen Wassertemperatur nicht leben können und Menschen dort von chronischen Hautekzemen befreit wurden, die in der Medizin derzeit noch als unheilbar gelten. Dabei gehen die Fische – insgesamt sind es drei Arten – systematisch vor: Zuerst weichen die Delici die infizierten Hautstellen auf, dann saugen die Pansuman das Blut aus, und schließlich besorgen die Irnici die Schlussreinigung.

Die „Wunderheiler“, die zu Tausenden durch das 1988 in den Quellfluss gebaute Badebecken schwimmen, werden ausschließlich von Menschen mit Hautkrankheiten angelockt. Viele der mittlerweile 10.000 Besucher im Jahr haben den Ort nach einer dreiwöchigen Behandlung völlig geheilt verlassen, die Quelle südlich der historischen Handelsmetropole Sivas an der Seidenstraße wurde 1964 von einem Hirten entdeckt.

Quelle: Der Tagesspiegel, Datum unbekannt

Anmerkung

Der Autor irrt: Es sind nach Auskunft verschiedener Menschen nur zwei Sorten Fische, die sich an der Pso erfreuen.

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