Wesen der Psoriasis
Das Leiden ist genetisch vererbt und nicht ansteckend. Die Mechanik des Geschehens innerhalb der verschiedenen Hautschichten ist gut dokumentiert. Die eigentlichen Ursachen sind dagegen weitgehend unbekannt.
Verfügbare Behandlungsmethoden
Salben, UV-Bestrahlung, Injektionen.
Allen Behandlungsmethoden ist gemeinsam, dass sie nur vorübergehend wirken. Je nach Empfindlichkeit des Patienten treten zum Teil ernste Nebenwirkungen auf. Die häufig verwendeten Teerpräparate sind unästhetisch und führen zu teilweise nicht beseitigbaren Flecken auf Bettzeug und Leibwäsche.
Neues Prinzip
Aus der Natur der bislang üblichen Behandlungen folgt, dass nur Symptomtherapie erfolgt. Injektionen, wie z.B. mit Methotrexat, gehen nicht an die Wurzel des Leidens, verursachen aber teilweise schwere Nebenwirkungen. Theraflax überbrückt dagegen die Folgen genetisch bedingter Fehlfunktionen. Das Mittel wird oral verabreicht. Nach unserer Auffassung ist Psoriasis die Folge eines komplexen Zusammenwirkens körperlicher Fehlfunktionen:
Die die Wachstumsprozesse der Haut steuernden Signale des zentralennNervensystems kommen nur gestört oder gar nicht an. Dies führt zu unkontrollierter Zell Vermehrung in der Epidermis.
Dadurch entstehen für die betroffenen Stellen eine Reihe von Folgestörungen. So ist z.B. die Ernährung eines bis zum zehnfachen gesteigerten Zellwachstums nicht verkraftbar, was zu weiteren negativen Erscheinungen, wie deformiertem Zellwachstum, Nekrose und anderen Phänomenen führt.
Je nach Schwere der auslösenden "Signaldeformation" sind die Symptome unterschiedlich geartet und unterschiedlich verbreitet.
Mit dieser neuen Interpretation lassen sich alle beobachteten Symptome des Leidens erklären.
Wir nehmen nicht für uns in Anspruch, die hochkomplexen Vorgänge vollständig beschrieben oder erkannt zu haben, sind aber der Meinung, dass unsere Auffassung im Prinzip richtig ist.
Neue Behandlung
Aus obigem folgt, dass Oberflächentherapie nicht zielführend ist, weil die Ursachen des Leidens nicht angegangen werden.
Den Patienten kann nach dieser Auffassung geholfen werden, wenn es gelingt, die "Signalübermittlung" zu reparieren, und dafür zu sorgen, dass möglicherweise ebenfalls eine Rolle spielende Autoimmunreaktionen unterbleiben. Nach unserer Auffassung sind letztere eine Folge der übermäßigen Zellproduktion, und nicht deren Ursache; dies mag aber dahingestellt bleiben.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass bestimmte Fettstoffwechselstörungen bei Psoriatikern überdurchschnittlich häufig festgestellt werden. Ferner fällt auf, dass die Harnsäurewerte bei Psoriatikern dazu neigen, höher zu sein als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
Ferner fällt auf, dass die Häufigkeit psoriatischer Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten signifikant zugenommen hat. Des weiteren folgt aus der geographischen Phänomenologie der Psoriasis, dass in Nordamerika mehr als doppelt so viele Psoriatiker (etwa 4%) leben wie in Westeuropa (ca. 1,5%), obwohl der genetische Hintergrund der großen Mehrheit der jeweiligen Bevölkerungen sehr ähnlich ist.
Von fundamentaler Bedeutung ist nun, dass die für den menschlichen Stoffwechsel wichtige essentielle Omega-3-Fettsäure (18:3n-3) aus der westlichen Nahrung weitgehend herausgekocht wird, weil sie Temperaturen über 55 Grad Celsius nicht verträgt. Dagegen herrscht ein relatives und auch absolutes überangebot an Omega-6 (18:2n-6). "Relativ" deshalb, weil für die weitere Verarbeitung dieser Fettsäuren bestimmte Enzyme benötigt werden, und beide Fettsäuren dieselbe Enzymgruppe beanspruchen. Daraus folgt, dass eine überversorgung mit Omega-6 zu einer Verschärfung des Omega-3-Mangel s führt, weil bei ungenügendem Enzymangebot keine ausreichenden Mengen für die Produktion der aus Omega-3 herzustellenden körperwichtigen Substanzen übrigbleiben.
Ein weiterer für Psoriatiker negativer nahrungsbedingter Umstand ist, dass im modernen Nahrungsangebot (zuviel Fleisch, Eier, Milch) gefährlich hohe Mengen an Arachidonsäure enthalten sind, die über eine Reihe von hier nicht näher zu schildernden Prozessen zu einer überproduktion des Prostaglandins PGE2 führen. Dabei handelt es sich um eine entzündungsfördernde Substanz.
Ferner ist für unsere Behandlung von Bedeutung, dass die synaptische Signalübetragung von ausreichenden Mengen an essentiellen Fettsäuren abhängt, oder von Produkten, welche durch den menschlichen Fettstoff Wechsel aus diesen Fettsäuren zu Trägersubstanzen für synaptische Funktionen verarbeitet werden.
Es wird nun auch verständlich, weshalb bei so vielen Psoriatikern lang andauernde "Entzündungsschübe" auftreten: das entzündungsfördernde PGE2 ist im überfluss vorhanden, während das vom Körper aus der Alpha-Linolensäure Omega-3 hergestellte entzündungshemmende Prostaglandin PGE3 in zu geringen Mengen zur Verfügung steht.
Vererbte Anlagen spielen bei der Entwicklung der Symptome wahrscheinlich deshalb eine Rolle, weil anlagebedingte Stoffwechselschwächen durch die Mängel der modernen Ernährungsweise verstärkt werden. Das ist möglicherweise auch der Grund für die höhere Anzahl an Psoriasisleidenden in Nordamerika.
Zusammensetzung von Theraflax
Das Mittel besteht aus einer Mischung von kaltgepressten Naturölen. Das Mischungsverhältnis kann in Sonderfällen den individuellen Anforderungen angepasst werden. Die öle stabilisieren das Immunsystemen und stellen dem Körper die für die |Wiederherstellung von Hautgewebe nötigen Nähstoffe zur Verfügung. Die genaue Zusammensetzung ist unten aufgeführt.
Alle Bestandteile waren Gegenstand zahlreicher auch toxikologischer Untersuchungen. Der Bestandteil Leinöl ist seit Jahrhunderten im menschlichen Gebrauch. Ein weiterer Bestandteil, Schwarzkümmel öl, wird auf der GRAS-Liste der FDA als unbedenklich geführt. Das Mittel enthält weder Färb- noch Konservierungsstoffe oder andere künstliche Beimengungen.
Herstellung
Diese erfordert besondere Sorgfalt, weil insbesondere Leinöl wegen des hohen Gehaltes an Alpha-Linolensäure gegen Sauerstoff (Bildung von Lipidoxiden) und Licht recht empfindlich ist. Die Temperaturempfindlichkeit ist bei Abwesenheit von Sauerstoff im Bereich der sogenannten Zimmertemperaturen gering, und wird häufig übertrieben. Geöffnete Flaschen müssen gekühlt aufbewahrt werden.
Ähnliches gilt für die Herstellung von Schwarzkümmelöl, insbesondere wegen des relativ hohen (ca. 2%) Anteiles an aromatischen Substanzen. Unbrauchbar für den obigen therapeutischen Zweck sind die häufig betrügerisch angebotenen "kaltgepressten" hellfarbigen öle, die tatsächlich mit Lösungsmitteln gewonnen wurden.
Die Schilderung weiterer Einzelheiten des Herstellungsprozesses erscheint derzeit nicht erforderlich.
Behandlung
Die typische Behandlung erfordert 20ml (zwei Esslöffel) pro Tag. Die ersten positiven Veränderungen werden in der Regel in der 4. Behandlungswoche festgestellt. Die zeitliche Bandbreite erstreckt sich aber von einer Woche auf bis über acht Wochen.
Die genaue Anzahl der bisher behandelten Patienten ist unbekannt, weil das Mittel inzwischen über zahlreiche Apotheken, dispensierende ärzte, Ernährungsberater und Reformhäuser in mehreren Ländern vertrieben wird.
Als problematisch erwiesen haben sich:
- der Geschmack
- die erforderliche Geduld
- die Einhaltung der vorgeschriebenen Menge
Sofern bei einzelnen Patienten von einem Scheitern der Behandlung gesprochen werden muss, war dies bislang stets auf einen oder mehrere dieser Gründe zurückzuführen.
Nebenwirkungen
Dr. von Ungern-Sternberg hat von zwei Fällen berichtet, in welchen es bei Patientinnen zu Gallenkoliken gekommen sein soll. In meinem viel größeren Erfahrungsbereich ist das in keinem Falle berichtet worden. Die Detmolder Patientinnen hatten zuvor bereits Gallenbeschwerden, so dass der Konsum größerer ölmengen pro Tag kontraindiziert erscheint.
Drei Patienten berichteten von Verstopfungsbeschwerden, andere beklagten das Gegenteil, was wegen des Leinölgehaltes wahrscheinlicher ist. Beide Beschwerdegruppen sind glaubwürdig.
Als erwünschte Nebenwirkung ist in einigen Fällen festgestellt worden, dass die Cholesterin- und Harnsäurewerte der Patienten in den Normalbereich zurückgefallen sind. Diese Befunde sind aber eher zufällig festgestellt worden. Dr. von Ungern-Sternberg berichtet in einem seiner Briefe von einer Arthropatica-Patientin, deren Blutwerte offenbar nach vielen Jahren der Abnormalität wieder normalisiert waren.
Schlussbemerkung
Das Mittel wird seit Juni 1998 angewendet, also bis zum heutigen Datum seit 17 Monaten. Die Erfahrungen sind geographisch und klimatisch weit gestreut: vom südlichen Afrika bis zum nördlichen Schottland, von Deutschland bis New York. In mehreren Fällen sind auch auffallende Erfolge mit "Ekzemen" erzielt worden, insbesondere bei Kleinkindern in den U.S.A. und in England.
Der Sohn des Verfassers, ein 20-jähriger Medizinstudent, war der erste Patient. Er ist bis heute weitgehend symptomfrei. Einige Patienten haben interessante Selbstversuche angestellt, indem sie, in der irrigen Auffassung "geheilt" zu sein, die Einnahme einstellten, worauf das Leiden langsam wiederkam. Einige Patienten berichten, dass sie nach Erzielung weitgehender Symptomfreiheit mit der Hälfte der normalen Menge, also mit 10ml pro Tag, auskommen. Bei anderen Patienten funktioniert das nicht.
Das Mittel heilt also nicht, sondern reduziert die Symptome nur auf "nahe null", in Einzelfällen auch auf null. Die Erfolge sind auch unter Anwendung konservativer Einschätzung sehr bemerkenswert. Theraflax muss fortwährend eingenommen werden. Unterbrechungen führen nach etwa zwei Wochen zu langsamer Wiederkehr der Symptome.
Kapstadt, Südafrika, den 8. November 1999
Helfried Credé
Link: im Web: http://www.theraflax.de
E-Mail-Adresse des deutschen Vertriebs: mailto:theraflax@gmx.net








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