Schwermetallbelastung durch Dentallegierungen
Ausleitungsverfahren
Die Freisetzung einzelner Metallkomponenten aus Dentallegierungen und Amalgamen in situ wird von dem Korrosionsverhalten, von der Phasentransformation, von der Abrasion der verwendeten Legierung als auch von dem pH-Wert, der Temperatur, dem mikrobiellen Belag und der Zusammensetzung des Speichels und der Nahrung bestimmt.
Solche Prozesse, die zu lokalen oder Fernnebenwirkungen führen können, lassen sich durch entsprechende Korrosions-, Mobilisations- und Biokompatibilitätstests wie die Epikutan-, Lymphozytensensibilisierungs- oder Zelltoxizitätsuntersuchungen auswerten und durch die richtige Materialauswahl vermeiden.
Der regelrechte Nachweis der Metallbelastung, gefolgt von wiederholten Ausleitungsverfahren mit Chelatstoffen wie DMPS oder DMSA unter antioxidativem Schutz bewirkt in den schwierigsten Neurodermitis- und Psoriasisfällen eine signifikante Symptomverbesserung.
Ansprechpartner:
Dr. G. Ionescu
Spezialklinik Neukirchen
Krankenhausstraße 9
93453 Neukirchen
Quelle: unbekannt, vermutlich "Der Hautarzt" (Springer Wissenschafts-Verlag)








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