Frische Bilder und Informationen vom Toten Meer

Screenshot Twitter

Die WPK – der Berufsverband von Wissenschaftsjournalisten – tourt gerade durch Israel. Die Reise führte unter anderem ans Tote Meer. Dort ging es um Wasser- und Klimaforschung. Und wie Journalisten so sind: Viele twittern fleißig, hier mit dem Hashtag #il15wpk. So gibt’s also frische Informationen und Bilder vom tiefsten Punkt der Erde. Wir haben einiges davon zusammengetragen.

Wer schon einmal am Toten Meer war, weiß: Außerhalb der Ortschaften sieht die Gegend oft aus wie eine Mondlandschaft:

Ein kleiner Abstecher zu einem Artikel bei ZEIT ONLINE lohnt sich übrigens: Dort waren im Juli 2015 schon eindrucksvolle Bilder von der Landschaft um das Tote Meer zu sehen, denn dort, wo das Wasser weg ist, tun sich Einsturzlöcher auf. Um die berichtete auch schon die Frankfurter Allgemeine. Eindrucksvoll sind auch die dort gezeigten Bilder.

Psoriatiker kennen am Toten Meer in Israel vor allem Ein Gedi und Ein Bokek. In Ein Gedi ließ sich von den Journalisten immerhin ein Klippschliefer ablichten:

Die Tiere hocken aber nicht nur auf Steinen herum:

Ein Bokek ist da deutlich „bewohnter“:

Weitere Eindrücke aus dem Ort, in dem es kaum ein privates Haus gibt:

Ein Bad im Toten Meer musste auch für die Journalisten ein. So schrieb eine Teilnehmerin der Pressereise zunächst darüber „Absolut unglaublich. Ich fühle mich, als wäre ich auf einem anderen Planeten. Übernatürlich.“…

…um wenig später das zu beschreiben, das jeder kennt, der mit einer auch nur klitzekleinen offenen Stelle ins Tote Meer geht: „Es brennt, brennt, brennt – wie Feuer!“

Der Umwelt-Aspekt

Dabei darf man nicht vergessen: Das Tote Meer trocknet aus. Jedes Jahr geht der Wasserspiegel um einen Meter zurück:

300 Meter sind’s noch, schreibt Hinnerk Feldwisch:

Wären rechnerisch also noch 300 Jahre, die das Tote Meer ein Traumort für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis wäre. Aber auf unsere entsprechende Bemerkung bei Twitter schreibt er:

Eindrucksvoll für Jeden: die Festung Massada

Eine weitere Tour führt die Journalisten nach Massada – zur jüdischen Festung im Südwesten des Toten Meeres. Auch hier gilt: Wer einmal dort war, vergisst sie nicht.

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