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Selbsthilfe-Blog

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Ein Blog von Aktiven aus der Selbsthilfe

Entries in this blog

Margitta

20 jähriges Jubiläum

Wir laden herzlich zu unserer Jubiläumsveranstaltung am 20. Juli um 10: 00 Uhr nach Ostheim / Rhön ein.

Dies geht jedoch nur mit vorheriger Anmeldung. Unser Programm ist angefügt.

Die  Selbsthilfegruppe  und ich freuen uns, wenn der eine oder andere von Euch zu unserer Veranstaltung kommen würde?

Liebe Grüße 

Margitta

Übernachtungsmöglichkeiten hier:

http://zur-weimarschmiede.de/fremdenzimmer/

http://rhoenbiene.com/ferienwohnung.html
Links zur Übernachtung in Fladungen 

https://www.fladungen-rhoen.de/urlaub-in...ngen/gastgeber/

https://www.fladungen-rhoen.de/urlaub-in.../ferienhaeuser/

https://www.fladungen-rhoen.de/urlaub-in...erienwohnungen/

Selbsthilfegruppe Plakat 20jähriges Abzug NEU.pdf 20 jähriges Jubiläum _Einladen SHG.docx

Margitta

Zurück vom "Wohlfühlausflug"

Es war ein informativer Rundgang durch den Kräutergarten von Weleda- Narurkosmethik.

Es war total interessant zu hören welche Pflanzen für anthroposophisches Heilmittel und welche für Kosmethik verwendet werden. Zurück vom Rundgang wurde uns ein Birkensaft der mit Apfelsaft angereichert war und ein Birkendessert gereicht. Anschließend wurden die Hände mit einem Birken Dusch-Peeling gewaschen und mit einer relativ fettigen Handcreme gecremt, dazu gab es die berühmten weißen Handschuhe. Wir konnten noch einen Kurzfilm über die Herstellung der Produkte anschauen. Abschließenden waren wir natürlich noch Weledakosmethik einkaufen. Wenn man weiß wie aufwendig die Produkte von Weleda hergestellt werden, finde ich das Preisverhältnis Ok.

Eine Führung durch den Kräutergarten kann ich nur weiter empfehlen.

Ich glaube wir alle hatten heute einen Wohlfühltag.

Margitta

Wochenende in der Psorisol-Klinik

Wir verbrachten zusammen mit der Selbsthilfegruppe aus Schleiz / Thüringen ein gemeinsames Wochenende in Hersbruck.

Am Freitag reisten wir mit dem Bayerntickt an und am Sonntag fuhren wir wieder nach Hause.

Den Samstag verbrachten wir in der Psorisol-Klinik mit Frau Dr. Nowack, es standen Vorträge zu verschieden Hauterkrankungen, Klinikführung auf dem Tagesplan.

Frau Dr. Nowack war uns nicht mehr unbekannt , denn sie war schon in der Rhön bzw. bei uns in der Gruppe in Ostheim.

Frau Dr.Nowack begegnete uns mit großer Herzlichkeit, DANKE an Frau Dr. Nowack.

Am Sonntag nahmen wir noch an einer Stadtführung und am Hopfenfest teil.

Es war ein sehr schönes und informatives Wochenende mit 19 Personen aus zwei Selbsthilfegruppen.

Margitta

wink.gif
Rathaussaal voll besetzt, 32 Pers. hatten sich in die Teilnehmerliste eingetragen.
Und um 19:00 Uhr Beginn unseres geplanten Vortrags und kein Referent da!!

 

Nach langen warten, ca 30 min. ich immer nervöser werdend, musste ich mir etwas überlegen.
Also ich zu Horst ein Kollege aus der Gruppe, der vor der Türe stand, um mit ihm die Strategie zu besprechen was wir nun tun könnten.

 

Horst der ein "Handy mit Empfang und Internet" hat (ich nicht) , rief dann die Pforte in der Uni- Würzburg an, um die Nummer von unserem Referenten zu bekommen.
Margitta mit glühenden Backen wieder in das Rathaus zurück , also was nun? Ich habe unseren Gästen dann einfach berichtet, wie und was wir als Selbsthilfegruppe machen und wie wir an Informationen kommen.
Ja und das Selbsthilfe etwas wirklich gutes und auch sehr interessant ist und sie hörten interessiert zu. Es entstanden dann auch Gespräche untereinander, ich hatte das Gefühl bis jetzt langweilten sie sich unsere Gäste nicht.
Nach einiger Zeit stellte sich heraus das unser "Doktor" im Stau auf der Autobahn war und noch ca 50 min. benötigt um nach Ostheim zu kommen.
Es war wohl ein schwerer Unfall mit Todesfolge passiert.
Also fragte ich unsere Zuhörerschaft ob sie warten wollten, es waren nur einige die sich dann entschuldigt haben, weil sie eine weite Anfahrt hatten.
Unsere Gäste harrten wirklich aus!
Um kurz vor 21: Uhr kam unserer Referent!! Alle Achtung er nahm sich wirklich auch dann noch Zeit.
Aber nichts desto trotz schaute sich unser Doktor gegen 22:20 Uhr noch einige Betroffene an und gab Ratschläge.wink.gif

Margitta

Wieder etwas Leben


Selbsthilfe

Seid meine Leute wissen das ich geimpft bin und auch die Impfungen Fortschreiten, kommt wieder etwas leben in die Gruppe.

Wir tauschen uns grad per waths App aus , es kam in dieser Woche gleich der Vorschlag bis Juli sind wir durchgeimpft und dann könnten wir uns doch am 23. Juli treffen. 

Bin gespannt ob das klappt! Für Okt. plane ich dann mal wieder einen Vortrag um die Öffentlichkeit zureichen. 

Geplant ist dann in Bad Neustadt in den Räumen vom Roten Kreuz.

Margitta

Die Sonne natürlich noch dazu, schokladenbraun wirst du im nuh.

Doch die Gesundheit, Du wirst sehn, da wird bald etwas geschehn.

Wenn auch nicht gleich beim ersten Blick, schau dankbar auch

einmal zurück.

Der Erfolg er wirds beweisen, im nächsten Jahr wir wieder reisen.

Margitta haben wir zu danken, wir alle 39 Kranken.

Sie saust mit Rucksack ohne Ende, durchs Bad- und das Hotelgelände.

Steht stets mit Rat und Tat zur Seite, egal ob einer total pleite,

das Jucken einen Rat benötigt, ein Taxifahrer der mal krötig,

ihn zur Vernunft geschwind zu bringen, am Abend kann sie dann

noch singen.

Wenn Betten mal zu weich zu hart, sie ist und war darauf bedacht,

es jedem angenehm zu machen , sie sah man immer fröhlich lachen.

Doch dann, oh nein, oh Graus, da steht der Kirchenvorstand von zu

Haus!

2 Damen und noch der Pastor das kommt - Gott lob sehr selten

vor.

Für Margitta wars ein bös Erwachen da konnt sie wirklich nimmer

lachen.

Und Wolfgang, dieser edle Knabe, wir Dich doch nicht vergessen

haben,

denn ihm gebührt ein dickes Lob, er hat sich hier voll ausgetobt.

War überall auch gleich zur Stelle, beratend ob wir nun zur Quelle,

oder nach Petra, ganz egal, er war für uns auch immer da.

Komm wieder, auch im nächsten Jahr!

Und so ists nun einmal im Leben ein ständig Geben und auch

Nehmen

DRUM, schön war es in diesem Kreise, nun gehts zurück und auf die

Reise.

Der Dank an Dich, der Dir gebührt, uns heute hier zusammen führt.

Es war sehr schön - mit Dir - Margitta von der Rhön -

Wir wünschen Dir ein gutes Jahr, Gesundheit und auch Trallala,

Deine Gruppe vom Jordanientrip 2009

Ein Beitrag zum Abschied von

Elsa

Margitta

Weihnachtsmarkt-Ausflug Bamberg

Wir hatten gestern unseren Weihnachtsmarkt-Ausflug von der SHG nach Bamberg mit 12 Leuten und anschließend den Ausklang am Abend im Hotel Kaak bei einem gemütlichen Abendessen mit Jahresrückblick.
In Bamberg haben wir einige Leute von den Gruppenreisen totes Meer getroffen, war sehr schön sie wiederzusehen.
Die Züge waren überfüllt, hat unserer guten Laune jedoch keinen Abbruch getan, in Schweinfurt haben wir am Bahnsteig unseren Christstollen, Kaffee und Punsch serviert. Denn im Zug war es nicht möglich sich überhaupt zu rühren.
Weihnachtsgeschenke für die Gruppenmitglieder gab es auch, Amelie hat für alle ein Lebkuchensirup selbst hergestellt und von der Selbsthilfegruppe gab es für jeden Teilnehmer an der Weihnachtsfeier eine selbst hergestellte  Weihnachtlich geschmückte Mooskugel mit Adventgeschichte. 
Danke sage ich meiner Truppe und Gisela für das Präsent und den schönen Blumenstrauß.

Ich glaube wir "die Selbsthilfegruppe" sind eine gute Truppe die Haut und Gemeinschaft sehr gut pflegt! Für Betroffene lohnt es sich da mal vorbei zukommen!!!

Danke an Nanne die es möglich gemacht hat die Leute von den Gruppenreisen heute in Bamberg zu treffen .

Sie sehen geschafft aus und erholen sich im Cafe

Foto 4.JPG:)

Margitta

Weihnachtsgrüße

Wenn ich mir die Freiheit nehme,
zur richtigen Zeit mit den
richtigen Menschen,
am richtigen Ort zu sein,
erhöhe ich meine Chance,
das Leben zu führen,

das ich mir Wünsche.

John Streleck

In Selbsthilfegruppen finden wir oft die richtigen Menschen am richtigen Ort.
Schöne Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr mit den richtigen Menschen,


wünscht Euch Margitta

Diese Wünsche haben wir von Seko Bayern erhalten, ich gebe diese gerne weiter weil soviel Wahrheit drin steckt

 

 

 

images.jpg

Margitta

Weihnacht- und Jahresabschlussfeier

Unsere sonst gut besuchte Weihnacht-und Jahresabschlussfeier war durch heftigem Schneefall nicht ganz so toll besucht wie sonst.

Doch im kleinem Kreis lässt es sich auch gut feiern. 😊 Auch mich hat die Gruppe mit einer lieben Weihnachtsüberraschung bedacht.😊

Schaffe es leider nicht die Fotos hier hochzuladen,😦  lade in der Galerie hoch

Frieda, die Letzte

Will das müde Jahr sich neigen,
Und der Winter kommt ins Land,
Fallen Blätter von den Zweigen
Und die Fliegen von der Wand.

Aber unter einer Stiege,
Wo es warm ist, gibt es meist
Eine allerletzte Fliege,
Die gewöhnlich Frieda heißt.

Plötzlich hört man in der Diele
Fein und ferne ihr Gesumm.
Und mit freundlichem Gefühle
Dreht sich jeder nach ihr um.

Was im Sommer alle Leute
Rasend machte, nämlich dies
Fliegensummen: Es klingt heute
Wie ein Ton vom Paradies.

Vater, Tochter, Sohn und Mutter
Halten bei der Frieda still.
Im Gelee und in der Butter
Darf sie schleckern, wie sie will.

Selbst beim Weihnachtsfest – man denke –
Liegen wie ein süßer Traum
Klitzekleine Festgeschenke
Für die Frieda unterm Baum.

Nuß- und Schokoladenschnitzel,
Krumen mit Rosinen drin,
Hier ein BitzeI, da ein Bitzel,
Legt man für die Frieda hin.

Daß die Frieda sich tatsächlich
Bei den Gaben niederläßt,
Wenn auch flink und oberflächlich,
Ist der Höhepunkt vom Fest.

Die Familie ruft: Wie reizend,
Als die Frieda Rotwein säuft
Und – die Fliegenflügel spreizend
Über die Rosinen läuft.

Diese Frieda, liebe Kinder,
Diese Fliege hat es fein!
Darum möcht auch ich im Winter
Mal die letzte Fliege sein!

JAMES KRÜSS

Margitta

Was gibt es heute Neues zuberichten!

Von der großen Gruppe die mit angereist ist, hatten einige nur 14 Tage Urlaub und sind schon wieder zurück in ihren Alltag.

Heute wird wieder eine kleine Abschiedsparty statt finden, für all die diejenigen die nach 3 Wochen nach Hause fliegen müssen. Bedingung für alle heute Leute die an der Feier teilnehmen wollen ist:

„Das sich jeder einen Beitrag einfallen lässt, um den Abend zu gestalten.“ Mußte gestern schon schmunzeln als ich es bekannt gab. Hab so Antworten bekommen : „Wie, das kannste doch net machen“ andere oh da wird uns schon was einfallen. Auf jeden Fall unsere Heike übt schon einen Tanzschritt im Solarium, Karin rennt mit einem Notizblock durch die Gegend und Thomas benötigt eine Flipchart, bin gespannt. Der Tänzer wird heute Abend den musikalischen Teil übernehmen und wird mit unseren Frauen den Tanz eröffnen. Unsere Männer müssen bis Montag noch einen Tanzkurs machen, denn der Tänzer reist am Montag wieder nach Hause.

Heute Morgen nach dem Frühstück wurde mir aus dem Kaffeesatz gelesen, war sehr spannend.

Natürlich gab es heute einen Kurs „ Orientalische Haarentfernung“ im Solarium.

Zu den Temperaturen, in den letzten Tagen war es etwas drückend, Wolfgang läuft rum wie ein tropfender Wasserhahn.

Es grüßt Euch,

Gitti :cool:

Margitta

Eine kleine Zusammenfassung von unserem Jubiläumsvortrag.

Resilienz ist die psychische Widerstandskraft, wie wir alle wissen können manche Menschen mit Stress und schwierigen Situationen besser umgehen als andere. Wenn beispielsweise die Haut betroffen ist leidet die ganze Seele mit, der Umgang mit Hauterkrankungen kann ganz verschieden sein. Die Resilienzforschung versucht herauszufinden, warum das so ist und wie man in dieser Hinsicht selbst an sich arbeiten kann.

Weil wir uns unter Druck und gestresst fühlen brauchen wir die psychische Widerstandskraft, das von der Psychologin Emmy Werner in den 1950ern auf einer hawaiianischen Inselgruppe erforscht und definiert wurde ganz dringend. Die ständigen Termine und die Erreichbarkeit über Handys und E-Mails, akuter Stress im Alltag, die Arbeit und auch unser Hautbild können Herausforderungen sein. Während manche Menschen absolute Felsen in der Brandung sind und das alles wegstecken, gibt es andere, die darunter leiden – sie können aber ebenso lernen, resilienter zu sein.

Für die Resilienz ist es wichtig, das positive zu erkennen und auf die Stärken statt auf die Schwächen zu schauen. In bestimmten Situationen Hilfe annehmen zu können ist ein ganz wichtiger Faktor. Wir alle haben Schwierigkeiten, mit denen wir meist klarkommen, manchmal wird aber auch ein Punkt erreicht an dem Hilfe ganz wichtig ist. Die Bindung ist das A&O um resilient sein zu können, man braucht jemanden der sich engagiert, kümmert und Sorgen teilt.

Ein weiterer Faktor ist die Selbstwirksamkeitserwartung. Das Gefühl, etwas schaffen zu können und mit seinen Handlungen etwas zu bewegen, stärkt die Seele. Hier muss es nicht unbedingt gleich das große Weltgeschehen sein, sondern auch die eigene Familie oder die Arbeit können diese Nahrung bieten – das Gefühl, gehört und berücksichtigt zu werden. Wenn sich das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, dann doch einmal breitmacht, hilft es kurz innezuhalten und die nächsten Schritte zu planen um dieser Ohnmacht zu entkommen.

Eine gewisse Ausdauer und Frusttoleranz, aber auch Optimismus und Zuversicht sind ziemlich wichtig um resilient zu sein. Die Fähigkeit hierzu wächst im Alter, weil wir dann schon so viel gesehen und geschafft haben. In Krisen hilft es, mit der Situation bereits vertraut zu sein.

Oft müssten wir auch generell über vieles ganz anders denken, wir machen uns selbst klein und tun uns damit weh. Dinge, die wir als schlimm interpretieren, lassen wir zu sehr an uns heran. Es ist wichtig, nicht immer direkt an sich selbst zu zweifeln und sich selbst die Schuld zu geben. Natürlich muss man aus Fehlern lernen, diese sollte man aber nicht immer auf sich selbst beziehen. Die Dinge, die geschehen, einen Moment zu bewerten und sich die schlimmsten möglichen Konsequenzen vor Augen zu führen, hilft in solchen Momenten. Auch mal einen Schritt zur Seite zu machen und sich vor dem geistigen Auge selbst so zu sehen hilft, eine gewisse Distanz zu bekommen. 

Ein weiterer Faktor, die die Resilienz steigern, sind realistische Ziele. Sich darauf zu freuen, was kommt, und zu überlegen was man gerne tun würde, zeigt wofür es sich lohnt zu kämpfen.  

Auch Durchsetzungskraft und Intelligenz sind ganz hilfreich. Eine gewisse Lebensklugheit ist notwendig, um sich zu überlegen wie man aus einer Krise selbst wieder herauskommt. Hier kommt dann die Selbsthilfegruppe ins Spiel. Betroffene können sich nicht nur helfen lassen, mit gewissen Situationen klarzukommen, sondern auch selbst Hilfe anbieten und aus diesen Überlegungen lernen. Auch Altruismus nährt die Seele.

Den Defizitblick, mit dem man sich oft selbst betrachtet, sollten wir ablegen. Es gibt immer wieder Dinge, die man nicht kann oder an denen man scheitert – aber es gibt genauso Dinge, die man kann und Stärken, die man hat. Wir selbst sind diejenigen, die uns bewerten wenn es darum geht ob wir etwas können oder eben nicht. Aus den meisten Dingen, die als Defizit erscheinen, kann man in einem anderen Dreh Kraft schöpfen.

Die Menschheit kann in Löwenzahn, die Menschen die sogar auf dem Schrottplatz des Lebens wachsen, und Orchideen, die wirklich gute Pflege brauchen aber dadurch imposante Blüten tragen können, eingeteilt werden. Hier kommt es auf das Umfeld an, sensible Menschen sind empfänglicher für Anregungen und lernfähig. Sie nehmen natürlich auch die guten Dinge auf und profitieren deshalb umso mehr von einem guten Umfeld. Trotzdem sind Helikoptereltern nicht gut, man muss Krisen kennen um damit umgehen zu können. Herausforderungen anzunehmen und sich einer „Stressimpfung“ auszusetzen hilft, als Person zu wachsen. Wer sich sein Leben so einrichtet, dass es gut tut, kann trotz seiner Sensibilität resilient sein.

Neben dieser Übung ist auch das gezielte Trainieren und Bewusstmachen der eigenen Stärken wichtig. Ein weiterer Kernfaktor ist der Glaube daran, dass es schon wieder gut wird und die Neugier aufs Leben und das, was es mit sich bringt. Üben kann man das mit ganz kleinen Dingen, wenn man zum Beispiel den Kaffee anders umrührt als sonst. Wer so eine kleine neue Welt erlebt, kommt raus aus dem Trott und bleibt so geistig flexibel. So kann man, ebenso wie durch den Umgang mit Herausforderungen, Resilienz stärken.

Dankbarkeit für das, was wir haben, bringt uns in Einklang mit der Welt und führt uns vor Augen, dass es uns trotz der Probleme ganz schön gut geht. Statt sich zu ärgern, wenn etwas schiefgeht, sollte man öfter bedenken, welches Glück es ist, dass eine Situation nicht noch viel schlimmer ausgegangen ist. Zu üben, die Negativität abzulegen weil man zu viel kritisiert und sich zu wenig freut, macht die Seele stark. Diese Dinge nur sechs Wochen in den Alltag zu integrieren, kann Depressionen mindern – sie heilen sie aber nicht, deshalb ist es wichtig, sich professionelle Hilfe zu suchen.

Auch Optimismus kann geübt werden, die Hirnzellen feuern immer auf denselben Wegen. Wer immer alles negativ sieht, wird irgendwann nur noch so denken. Um öfter das Gute zu sehen, kann man abends den Abend Revue passieren lassen und sich aufschreiben, was schön war und wofür man dankbar ist. Wem das schwerfällt, der kann sich fünf Steinchen in der Hosentasche mitnehmen, Wenn etwas Gutes passiert, wird eines davon in die andere Tasche gelegt. So fällt auf, wie schnell fünf gute Dinge passiert sind. Diese guten Dinge, für die wir dankbar sein können, müssen wir auffangen – wenn wir dann noch ein bisschen was tun und uns realistische Ziele setzen, stärken wir selbst ohne großen Aufwand unsere Seele.

Zusammenfassung Amelie Weydringer

 

 

 

 

 

 

 

 

Margitta

Vortrag vom Versorgungsamt Würzburg

Wer Fragen hat zu diesem Thema kann diese gerne  per Mail an mich senden, ich werden versuchen Sie von unserem Referenten beantworten zu lassen.

Hier geht es um den Behindertenausweis , Berechnung des Behindertengrades usw.   und alles was damit zusammenhängt.

Claudia

Seit heute läuft in Köln der Kongress des Netzwerks für evidenzbasierte Medizin. Ich verfolge solche Kongresse am liebsten vor Ort, aber da man ja auch mal arbeiten muss und überhaupt viel zu erledigen ist, verfolge ich diesen Kongress aus der Ferne. Dabei hilft mir vor allem Twitter (#dnebm16). Damit muss man sich auskennen und es setzt voraus, dass auf dem Kongress auch ein paar Leute sind, die Twitter genauso lieb haben ;) Am Rande bemerkt: Beim Kongress der deutschen Hautärzte zum Beispiel war das nie der Fall. Treffen sich dagegen ihre US-Kollegen, ist das ganz anders – auch jetzt am Wochenende zu erleben.

 

Während des EbM-Kongresses jedenfalls gab es den Patiententag, um den es hier im Forum auch schon ging.

 

Natürlich bekommt man via Twitter & Co immer nur Bruchstücke und einzelne Aussagen mit – das ist mir bewusst. Aber diese Form hat auch was. Man kann Denkanstöße und Sichtweisen für sich mitnehmen und sie später sogar nachlesen.

 

Heute waren das diese:

 



getwittert von Silvia Sänger, deren Berufsleben sich um Patientenbeteiligung und Transparenz im Gesundheitswesen dreht.

 


Das sollten wir auch hier im Forum immer wieder im Hinterkopf haben: Egal, was wir (oder Ärzte) jemandem raten, welche Tipps wir haben, welche Meinung – wenn sich jemand am Ende gegen eine Therapie mit dem Mittel XY oder überhaupt gegen eine Behandlung entscheidet, ist das seine Entscheidung. Das zu respektieren, ist nicht immer einfach, vor allem, wenn jemand unserer Meinung nach dadurch unnötig leidet.

 



getwittert von Iris Hinneburg, Medizinjournalistin und Pharmazeutin
Sie zitiert da Norbert Donner-Banzhoff, Professor an der Uni Marburg. Und dem muss man nichts hinzufügen, oder? ;)

 

 

 


getwittert wieder von Sylvia Sänger, gesagt von Gabriele Meyer, Professorin für Gesundheit und Pflege, ganz salopp ausgedrückt (Uni Halle/Saale)

 


Das ist auch so ein Thema, über das ich immer wieder grübele... Ich bin ja auch Spielkind und probiere viele technische Dinge aus. In meiner Vorbereitung auf den Berlin-Marathon letztes Jahr war ich sehr, sehr, sehr dankbar für die Möglichkeit der Selbstvermessung per Laufuhr und App. Aber das ist was, was ich für mich mache. Ich teile keine gelaufenen Kilometer, keine verbrauchten Kalorien, kein Gewicht. Und niemals, wirklich niemals soll so etwas meiner Meinung nach Pflicht werden. Niemals sollen Versicherungen Leute wie mich bevorzugen (oder benachteiligen), das meine ich ernst. Das ist eine Frage der Solidarität mit denen, die das nicht wollen oder nicht können oder egal, welchen Grund jemand hat.

 



getwittert vom IQWIG – dem Institut, dessen Experten zum Beispiel beurteilen, ob eine Therapie besser als schon vorhandene Therapien wirkt.

 


Das heißt: Ärzte wählen für den Patienten schon mal eine Behandlung aus, und zum Teil erfährt der Patient gar nicht, was es noch so gäbe. Und das ist eigentlich das, was mich heute von diesen Beiträgen am meisten hat nachdenken lassen.

 

Wie erlebt Ihr das beim Arzt – sagt er Euch wirklich: "Sie haben jetzt die Möglichkeit oder auch die"? Erklärt er Euch Vor- und Nachteile? Mein Hautarzt ist wirklich nicht maulfaul, aber dass er mir unterschiedliche Möglichkeiten sagt? Nee.

Margitta

Horst Werner wurde zum neuen Vertreter der Selbsthilfe am runden Tisch im Bezirk Unterfranken für die Amtszeit 2016 bis 2019 aus der Säule 4, dem „Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. der Selbsthilfe“, gewählt. Er kommt aus den Reihen der SHG Ostheim v.d. Rhön für Psoriasis und Neurodermitis und ist seit mehr als 10 Jahren im Bereich Selbsthilfe tätig.

 

Was macht eigentlich ein Selbsthilfevertreter?
Seit 2008 wird die regionale Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach SGB V
§ 20c in Bayern unter beratender Beteiligung von Selbsthilfevertreter/innen
abgewickelt.
Nach dem Gesetz sind zur Benennung der Selbsthilfevertreter/innen vier „Säulen“
definiert
 LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
 der Paritätische, Landesverband Bayern e.V.
 die Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe
 der Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V. der Selbsthilfe)
Für jede dieser „Säulen“ wird pro regionalem Runden Tisch jeweils ein/e
Selbsthilfevertreter/in plus Stellvertreter/in benannt.

 

Die Rechte eines Selbsthilfevertreters:
Die Selbsthilfevertreter/innen haben das Recht gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen
der Geschäftsstelle sowie den Vertretern der Krankenkassen an der jährlich
stattfindenden Vergabesitzung teilzunehmen. Im Rahmen der Sitzung können sie zu
einzelnen Anträgen (ausgenommen der eigenen) Stellung nehmen. Zudem haben sie
die Möglichkeit Themen und Probleme ansprechen, die die Selbsthilfegruppen in ihrer
täglichen Arbeit bewegen.

 

Welche Möglichkeiten bietet dies für die Selbsthilfegruppen?
Selbsthilfevertreter/innen haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht für die
Interessen aller Selbsthilfegruppen einzutreten. Die Selbsthilfegruppen können sich mit
Ihren Anliegen an jeden der Selbsthilfevertreter/innen wenden, egal welcher Säule
diese/r angehört. Die Selbsthilfevertreter/innen sind bezüglich Ihrer Angelegenheiten
zur Objektivität, Neutralität und zudem zur Wahrung des Sozialgeheimnisses
verpflichtet.

 

Die SHG Ostheim v.d. Rhön unterhält eine sehr gut besuchte Internet Seite (www.shgostheim.de).
Hier wird in Kürze ein Kontaktformular zum neuen Selbsthilfevertreter für Unterfranken eingerichtet werden.

 

Weitere Kontaktdaten sind auf der Seite des Aktivbüros für Selbsthilfe, Bürgerengagement und Gesundheitsförderung zu finden (www.Würzburg.de).

Margitta

Unsere Aktivitäten im 2010

Heute habe ich den Jahresabschluß für die Selbsthilfegruppe Ostheim beendet. Dabei ist mir aufgefallen, dass 2010 ein ereignisreiches Jahr für die Selbsthilfegruppe war. Es folgt eine kurze Überischt über das Jahr 2010.

Reguläre Gruppentreffen

Es wurden 6 Fachvorträge im Rahmen der Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön angeboten, die nicht nur von Mitgliedern der Selbsthilfegruppe besucht wurden. Interessierte Betroffene nahmen diese Vortragsabende gut an. Im Durchschnitt waren die Vorträge von ca. 15 bis 20 Personen besucht. Im Wechsel mit den Vortragsabenden gab es außerdem 6 Gesprächsabende im Jahr.

Besondere Aktivitäten

Sanaderm

Die Hautklinik Sanaderm besuchten wir im Rahmen eines Präventionswochenendes. Der Aufenthalt für alle acht Teilnehmer wurde von der Krankenkasse übernommen. Zeitgleich fand eine Tagesinformationsfahrt, mit med. Charakter, zum Thema Hauterkrankungen in der Sanaderm statt. Mein Stellvertreter Klaus Ress besuchte diese mit 5 Personen. Beide Gruppen trafen sich dann in der Klinik Sanaderm zu den Fachvorträgen.

Gruppenreise

Im Mai starteten wir unsere Gruppenreise an das Tote Meer. Die Reise wurde bundesweit angeboten und es nahmen über 40 Hauterkrankte daran teil. Auf unserer Internetseite finden sich dazu viele Informationen und Erfahrungsberichte.

Usertreff

Am ersten Augustwochenende fand ein Treffen von Erkrankten Internetnutzern des Psoriasis-Netzes(„Usertreff“) und der Selbsthilfegruppe Ostheim auf meinem Gartengrundstück mit 25 Erwachsenen und 2 Kindern statt.

Bad Bentheim

Im Oktober wurde eine med. Informationsfahrt in die Akutklinik nach Bad Bentheim mit 19 Personen unternommen. Durch dieses Wochenende begleitet uns Herr Somberg (Sozialarbeiter) von der Klinik Bentheim.

Aktivitäten der Gruppenleitung

Gruppenleiterschulung von P&H mit 5 med. Vorträgen in Herford (drei weitere Teilnehmer)

Teilnahme an der Infoveranstaltung: „Über Lebens Netze-Selbsthilfe und Engagement in lokalen virtuellen Netzen- Herausforderungen an eine bewährte Hilfeform von der Selbsthilfekontaktstelle.“

Teilnahme an der Infoveranstaltung: „Neue Rezepte zum gegenseitigem Nutzen“

Teilnahme an drei Verbandssitzungen

Weiterer Ausbau der Internet-Seite (Anm.: Wir glauben, dass man Selbsthilfe vor Ort und im Internet nicht mehr trennen kann)

Mit einer Advents- und Jahresabschlussfeier wurde das aktive Jahr der Selbsthilfegruppe für Neurodermitis&Psoriasis beschlossen. Ich möchte allen Mitgliedern, Helfern und Freunden der Selbsthilfegruppe für dieses schöne Jahr danken.

Margitta

Unser Programm 2016

Meine Zeit als Rentnerin muss ich sehr gut kalkulieren :blink: zwischen meinem zu Hause, Selbsthilfegruppe und Asyl.
Den Rückblick für das vergangene Jahr habe ich noch nicht geschrieben.
Dafür ist unser Jahresprogramm sehr abwechslungsreich für 2016 aufgestellt. :)

Margitta

aufgezeigt. Thema: Psoriasis-Arthritis erkennen, Alternativen der Behandlung.

Referent: Herr Dr. Näder Klinikum Meinigen

Es waren bestimmt 40 Leute im Rathaus, nach dem Vortrag war noch lange nicht Schluss.

Es wurde viel gefragt, auch die Leute untereinander unterhielten sich noch lange.

Ne Info für Betroffene aus dem Raum Thüringen: Im Klinikum Meinigen Dreißigacker wird ne Rheumasprechstunde aufgebaut.

Der Arzt hat einen guten Eindruck auf uns gemacht.

Für uns hier ist das eine echte Bereicherung.Wir werden versuchen den Vortrag wieder zusammen zu fassen und auf unsere Internetseite stellen.Unsere Vorträge werden immer Korrektur gelesen von den Referenten die den Vortrag gehalten haben.

Es grüßt

Margitta

Margitta

Unser Gruppenabend

in der letzten Woche.

Dieses Bild war ein Teil bei unserem letztem Gesprächsabend und wurde diskutiert.

Die Fragen die uns auf diesem Bild begegnen, haben wir versucht für unsere Gruppe zu beantworten.

Auch im privatem Leben ist es mach mal hilfreich, darüber Nachzudenken wo der eigene Zug hin fährt.

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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