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Sammlung von "Altem" und Neuem, kurz allem zu Vitamin D (Vitamin D3) allgemein und seiner Rolle bei Schuppenflechte (Psoriasis).

siehe auch:
Vitamin D innerlich - Ernährung - Psoriasis-Netz

Entries in this blog

GrBaer185

Ich habe aktuell zur Kontrolle meine Vitamin-D-Werte aus einer Blutprobe über meinen Hausarzt in einem Labor bestimmen lassen.

Kosten für Selbstzahler (Sep. 2021):
Vitamin D 1,25   mit Abrechnungsfaktor 1.15:           33,52 €
Vitamin D 25      mit Abrechnungsfaktor 1.15:           32,17 €

Meine Werte:
Im Nov. 2020 lies ich meinen Vitamin D 25 (25-Hydroxy-Cholecalciferol oder auch 25-OH-Vitamin D3) bestimmen. Mein Wert lag mit 19,5 ng/ml unterhalb des Normwertbereichs (20 - 70 ng/ml). Der Vitamin D 1,25 Wert wurde nicht bestimmt.
Seit dem nehme ich täglich etwa 1000 I.E. (= 25 Microgramm) Vitamin D3 ein. Etwa, da ich zur Zeit Vitamin D3 Tabletten mit 3000 I.E. (= 75 Microgramm; von apo-discounter.de) einnehme, dafür aber nicht jeden Tag.

Nun die große Überraschung mit der Blutuntersuchung von Ende Sep. 2021. Mein Vitamin D 25 (die Speicherform des Vitamin D3 im Körper) ist leicht angestiegen auf 27,2 ng/ml, aber der nun auch bestimmte Wert für die aktive Form des Vitamin D3, das Vitamin D 1,25 (1,25 Dihydroxy-Cholecalciferol) liegt mit 92,3 pg/ml oberhalb des Normwertebereiches von 19,9 bis 79,3 pg/ml.

Bei nächster Gelegenheit werde ich dies mit meinem Hausarzt besprechen, dieser war krank und ist nun in Urlaub. Laut Internetrecherche ist eine Möglichkeit eine erhöhte parathormonstimulierte  Synthese von 1,25-(OH)2-Vitamin D in den Nieren...
Mehr zur Bedeutung des 1,25-(OH)2-Vitamin D im Artikel
Calcitriol: Vitamin D3 (1,25-Dihydroxy-Vitamin D3) | Apotheken-Umschau

Zu der "Speicherform" des Vitamin D3, dem Calcidiol oder 25-OH-Vitamin D3 mehr in
Vitamin D3 (25-Hydroxy-Vitamin D3), Calcidiol | Apotheken-Umschau

GrBaer185

Vitamin D und Darmkrebs


Vitamin D

Aktuelle Artikel dazu:

Vitamin D könnte das Risiko für Darmkrebs senken | aponet.de
oder https://www.aponet.de/artikel/vitamin-d-koennte-das-risiko-fuer-darmkrebs-senken-24551

und

Vitamin-D-Mangel: Mikronährstoff soll Zehntausende Menschen vor Darmkrebs retten | Wissen (fr.de)
oder https://www.fr.de/wissen/vitamin-d-mangel-darmkrebs-gesundheit-studie-30000-tote-deutschland-ernaehrung-krankheit-kuenstliche-zufuhr-90858403.html

GrBaer185

Vitamin D zusätzlich mit Vitamin K?


Vitamin D

Neben den Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln mit "nur" Vitamin D, werden eine Reihe von Mitteln angeboten und beworben, die zusätzlich noch Vitamin K, oft genauer bezeichnet als Vitamin K2 enthalten. Dies soll einen zusätzlichen Nutzen im Vergleich zur ausschließlichen Vitamin D Substitution bringen.

Im arzei-telegramm vom 15. März 2019
VITAMIN D NICHT OHNE VITAMIN K? ... z.B. Nahrungsergänzung EUNOVA DUO PROTECT (arznei-telegramm.de
https://www.arznei-telegramm.de/html/2019_03/1903026_01.html
heißt es dazu:

"Ein klinischer Nutzen von zusätzlichem Vitamin K bei Einnahme von Vitamin D ist nicht belegt."
arznei-telegramm® 2019; Jg. 50, Nr. 3 Seite 27

Vorsicht bei der Einnahme von Vitamin K sei zudem bei Personen geboten, die anti-blutgerinnungshemmende Arzneimittel mit Cumarinen, wie z. Bsp. 
MARCUMAR oder Generika anwenden. Für sie seien Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin K potenziell gefährlich. Die Einnahme von Vitamin K2 könne "...die Güte der Antikoagulation relevant beeinträchtigen."
arznei-telegramm® 2019; Jg. 50, Nr. 3 Seite 28

 

GrBaer185

Zu viel eingenommenes Vitamin D kann zu Nierenschäden führen, wie das arznei-telegramm in der Ausgabe 07/2020 in einem Beitrag am Beispiel eines Falles beschreibt. Vorsicht ist insbesondere bei hochdosierten Vitamin D Tropfen geboten:

Nierenschädigung durch Vitamin-D-Supplemente (arznei-telegramm.de)

oder

https://www.arznei-telegramm.de/html/2020_07/2007055_03.html

GrBaer185

Hier eine Studie zu Vitamin D und Psoriasis:
 

Die Relevanz von Serum-Vitamin D bei Psoriasis: ein Rückblick

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Abstrakt

Beobachtungsforschung hat niedrige Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D (25[OH]D) bei vielen nicht-skelettalen Erkrankungen identifiziert. Ob dies kausal oder aufgrund einer zugrunde liegenden Erkrankung ist, ist nicht bekannt. Niedrige Serum-25[OH]D-Werte werden auch in der allgemeinen Bevölkerung gemeldet. Beobachtungs- und experimentelle Studien zeigen, dass Vitamin-D-Supplementierung bei der Verringerung der Gesamtmortalität bei älteren Frauen sowie der Krebssterblichkeit von Vorteil sein kann. Unser Ziel war es, die Literatur zu überprüfen, um die Relevanz von Serum 25[OH]D-Spiegeln bei Psoriasis zu identifizieren. 45 Studien wurden in unsere Analyse einbezogen. Die meisten dieser Studien identifizierten niedrige Serum 25[OH]D-Spiegel bei Psoriasis-Patienten. Es fehlt der Nachweis der Kausalität. Die Behandlung mit Phototherapie führt zu einer Erhöhung des Serums 25[OH]D. Es gibt wenig Hinweise darauf, dass der Anstieg von 25[OH]D nach der Phototherapie mit einer verbesserten Krankheitsschwere korreliert. Mehrere Studien berichten eine Verbesserung der Psoriasis mit Vitamin-D-Supplementierung. Diese Daten stammen überwiegend aus kleinen Beobachtungs- oder nicht randomisierten interventionellen Studien. Randomisierte kontrollierte Studien hatten bisher eine geringe Anzahl und kurze Folgezeiten. Die optimale Dosis der Supplementierung ist unbekannt und Dosierung ist nicht über verschiedene Studien hinweg standardisiert. Die Definition der Vitamin-D-Insuffizienz variiert in den einzelnen Studien. Niedrige Serum 25[OH]D-Spiegel können mit Komorbiditäten bei Psoriasis-Patienten verbunden sein, einschließlich metabolisches Syndrom und kardiovaskuläres Risiko. Beweise für eine Kausalität liegen nicht vor. Bis weitere qualitativ hochwertige Nachweise vorliegen, ist die Relevanz von niedrigen Serum-25[OH]D-Spiegeln bei Psoriasis-Patienten unbekannt, ebenso wie der Nutzen der Supplementierung bei der Krankheitskontrolle. Die Supplementierung bei Patienten mit niedrigen 25[OH]D ist von Vorteil für Diejenigen, die ein Risiko für eine beeinträchtigte Knochengesundheit haben.

Schlüsselwörter: 25(OH)D; 25-Hydroxyvitamin D; Psoriasis; Vitamin D.

GrBaer185

Die Folien meines Impulsvortrags zu Vitamin D habe ich stark überarbeitet und ergänzt.
Ich stelle sie hier unten Interessierten zum Lesen und Durcharbeiten als pdf-Datei zum Downloaden bereit.
Ich freue mich über Anregungen und Kommentare sowie eigene Erfahrungsberichte zu Vitamin D.

Vitamin D Vortrag-Folien 50plus 06Jan2021.pdf

GrBaer185

Am Sonntag, 06.12.2020 ging es beim Videochat der Community unter anderem um das Thema Vitamin D3 bei Psoriasis.
Im Folgenden können die Folien meines Impulsvortrags zu diesem Thema hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Vitamin D Impulsvortrag beim Video-Chat 06Dez2020.pdf

GrBaer185

Stand 30.12.2020

Schützt Vitamin D vor einer Covid 19 Infektion? SWR Beitrag vom Nov 2020:
Kann Vitamin D vor Covid-19 schützen? - SWR Wissen

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"Vitamin D Die Corona-Frage", Artikel aus DocCheck, Dez. 2020:

Vitamin D_ Die Corona-Frage - DocCheck.pdf

 

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Video über Vitamin D 3 auf Youtube:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------Fernsehbeitrag:
Vitamin-D-Mangel richtig erkennen und erfolgreich beheben | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit
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Vitamin D3 und SARS-CoV-2:
SARS-CoV-2 positivity rates associated with circulating 25-hydroxyvitamin D levels

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0239252

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Dekristol® 20.000 IE – off label und gefährlich?  aus DAZ 2011, Nr. 39, S. 88, 29.09.2011

Dekristol® 20.000 IE – off label und gefährlich_ Dt Apotheker Zeitung 2011.pdf

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Studie zu hochdosiertem Vit D engl 2013 de-5-222.pdf

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https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2020/08/26/vitamin-d2-bei-psoriasis-koennte-hautbild-verbessern-2/
als pdf-Datei:

vitamin-d2-bei-psoriasis-koennte-hautbild-verbessern-2.pdf

Die Original-Studie dazu:
The Clinical Effect of Oral Vitamin D2 Supplementation on Psoriasis Clinical Study 5237642.pdf

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GrBaer185

Beiträge zu Vitamin D im Forum des Psoriasis Netz


Vitamin D

Im Folgenden Inhalte aus dem Forum aus dem Thread mit dem Titel "Vitamin D innerlich", für den kompletten Inhalt siehe 
https://www.psoriasis-netz.de/community/topic/7564-vitamin-d-innerlich/?tab=comments#comment-93904

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Es gibt ja verschiedene "Vitamin D"-haltige Salben zur Behandlung der Pso und ausgedehnte Sonnenbäder oder UV-Bestrahlungen die in der Haut aus Cholesterin Vitamin D bilden. Calcitriol (1alfa,25-Dihydroxyvitamin D3) gilt als Hormon, dass auch immunologisch wirksam ist.

Ist es da nicht naheliegend, Vitamin D oral zu nehmen?

Wer hat Erfahrungen damit oder vielleicht nach der Einnahme von Vitamin D zur Osteoporosetherapie/Prophylaxe eine Besserung der Haut beobachtet???

Als Präparate kommen z.B. Dekristol (20 000 I.E. Vitamin D3 - Colecalciferol - z.B. alle 14 Tage eine Kapsel, Vorsicht wegen möglicher Überdosierung!) oder DOSS (1 Mikrogramm Alfacalcidol einmal täglich) in Frage, oder .....????

Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps.
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am 14. März 2010:

Ich nehme nun schon eine ganz Weile (über ein Jahr) Dekristol 20 000 I.E. alle 2 Wochen eine Kapsel ein und steigerte im Januar 2010 auf 1 Kapsel pro Woche.

Mit meinem neuen Dermatologen und regelmäßigen Laborkontrollen will ich nun überprüfen, ob höhere Konzentrationen im Serum sich positiv auf die Psoriasis oder auf die Dauer der erscheinungsfreien Intervalle auswirken.

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19. Dez. 2010:

Ich nehme seit 7.10.2009 vierzehntägig eine Kapsel Dekristol 20 000 I.E. ein und seit 18.1.2010 wöchentlich.

Meine Laborwerte liegen im Normbereich:

25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D):

15.4.2010 50,50 ug/l (Mikrogramm pro Liter)

7.7.2010 32,70 ug/l

wobei das Labor angibt: leichter Mangel: 10 - 20 ug/l

ausreichend: 20 - 30 ug/l

optimal: 30 - 60 ug/l

toxisch: > 100 ug/l

1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 i.S.

27.4.2010 45,5 pg/ml

7.7.2010 54,9 pg/ml (Picogramm pro Milliliter)

Normalbereich: > 16 Jahre: 16,3 - 81 pg/ml

Die Calciumwerte lagen im Normbereich.

Eine neuerlich Laborkontrolle aller Werte steht an.

Arbeitsbedingt habe ich mich in den letzten Monaten nicht mehr mit dem Thema befasst - die Dekristol allerdings weiter eingenommen.

Im Herbst 2010 hatte ich einen wochenlangen, hartnäckigen Infekt, teilweise mit Fieber. In diesem Zusammenhang habe ich die Einnahme von Fumaderm stark verringert. Entsprechend blühte meine Haut auf und schuppte sehr stark. Ich bin nun wieder bei etwa 5 Fumaderm Tabletten täglich, die ich magenlöslich einnehme (Halbierung mit Messer) und damit keine Darmunverträglichkeiten (dünner Stuhl bis Durchfall) mehr habe. Meine Haut schuppt nicht mehzr so viel und an den Unterarmen gibt es "Abheilungs"-Tendenzen.

Zu einer Bewertung meiner Dekristol-Einnahme muss ich mich in Ruhe an die Auswertung meiner Laborwerte setzen und ggf. die Dosis weiter erhöhen. Da Vitamin D im Körper gespeichert wird, müssen lange Zeitkonstanten bis zur Einstellung eines Fließgleichgewichts berücksichtigt werden - also ist Geduld gefragt.

Ggf. ist der Einfluß der Jahreszeiten/ Freizeitverhalten (Vit. D Bildung in Haut durch Sonneneinstrahlung)mit zu berücksichtigen.

Mein Ziel ist es, mich allmählich an die Obergrenze der optimalen Vit D Konzentration im Serum heranzutasten.

Die Vit. D Materie ist mit ihren ganzen Metaboliten und der Umwandlung im Körper recht komplex und wird derzeit weiter erforscht.

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Am 24.12.2010 um 01:32 schrieb lebkuchen:

Meine Laborwerte kenne ich nicht, aber ich glaube nicht das die sonderlich schlimm sein werden! ;)

Außerdem ist selbst 1kapsel pro woche noch gut zu tolerieren, da man mit dieser dosierung zumindest für einen sonst absolut gesunden, jungen erwachsenen vollkommen nicht im toxischen bereich liegt!!

Zumindest hat sich noch nie jemand beschwert, und ich bin schon seit jahren regelmäßiger blutspender.

 

Hallo Lebkuchen,

wie viele Monate oder Jahre nimmst Du denn schon Dekristol 20 000 IE einaml die Woche ein?

Vitamin D3 wird im Körper gespeichert und es dauert Monate, bis sich ein Fliessgleichgewicht zwischen der aufgenommenen und der ausgeschiedenen Vitamin D Menge einstellt.

Dekristol wird Dir ja wohl von einem Arzt verschrieben (wenn Du nicht anderweitig Zugriff auf das verschreibungspflichtige Präparat hast), dann kannst Du ihn ja mal "beauftragen" im Rahmen einer Laboruntersuchung Deines Blutes den Calcium-Spiegel bestimmen zu lassen und vielleicht auch mal die Werte für

das 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 i.S. (Probe muss tiefgefroren ans Labor gesendet werden) und das 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D).

Du hättest dann die Sicherheit, nicht überzudosieren, bzw. müsstest eventuell die Dosierung noch erhöhen, um in den für Deine Psoriasis therapeutischen Bereich des Vitamin D zu kommen - falls Vitamin D innerlich bei Psoriasis wirksam ist.

Ich würde mich nicht darauf verlassen, was alles bei Blutkonserven untersucht wird. Die oben genannten beiden D-Vitamine vermutlich sicher nicht, schon mal aus Kostengründen.

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Tim

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Hallo Zusammen,

ich möchte mich auch mal an Eurer Diskussion beteiligen.

Nehme seit Dezember 2010 Fumaderm, seit 5 Wochen die Höchstdosis 2-2-2.

Leider wurde die Pso trotz Fumaderm + Daivobet + Daivonex + UVB nicht besser, mit einem weiteren Schub sogar noch schlimmer.

Durch die D-Fluoretten von meinem jüngsten Sohn bin ich auf die orale Einnahme von Vitamin D3 gekommen.

Ich habe mir in der Apotheke Vigantoletten 1000 I.E. gekauft und seit 9 Tagen genommen.

Ich weiß nun nicht ob es an Fumaderm, den Cremes, UVB oder den Vigantoletten liegt, aber meine Stellen werden flacher, hellrot und sind fast verschwunden.

Was mein Hautarzt dazu sagt, weiß ich leider nicht, habe mit Ihm darüber noch nicht gesprochen. Ich weiß auch nicht ob das beim nächsten Blutbild auffällt.

Wollte die Tabletten nur testweise einen Monat nehmen und schauen was passiert.

Ich finde diesen Zusammenhang irgendwie merkwürdig, kaum nehme ich die D3 Tabletten wird meine Haut besser.

Wie sind denn Eure Erfahrungen?

Viele Grüße Tim

PS: Bevor ich an den Pranger gestellt werde... die Risiken und Nebenwirkungen sind mir bewusst, aber die haben wir ja überall (MTX, Cortison, UV...)

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Am 24.2.2011 um 03:34 schrieb Tim:

Ich habe mir in der Apotheke Vigantoletten 1000 I.E. gekauft und seit 9 Tagen genommen.

Ich weiß nun nicht ob es an Fumaderm, den Cremes, UVB oder den Vigantoletten liegt, aber meine Stellen werden flacher, hellrot und sind fast verschwunden.

Ich finde diesen Zusammenhang irgendwie merkwürdig, kaum nehme ich die D3 Tabletten wird meine Haut besser.

 

Hallo Tim,

vielen Dank für Deinen Bericht. Meiner Einschätzung nach ist es ein Zufall, dass sich 9 Tage nach Beginn der Vit. D Einnahme Deine Haut bessert. Ich denke, auch wenn Du vor 9 Tagen angefangen hättest statt dessen Kaugummi zu kauen oder am Daumen zu lutschen, wäre Deine Haut auch besser geworden, vermutlich aufgrund Deiner sonstigen intensiven Multitherapie. 9 Tage halte ich einfach für eine zu kurze Zeitspanne für eine Wirkung des Vit. D3. Seit Dez. ist es aber etwa die Zeitspanne, nach der die FUMADERM nun Wirkung zeigen könnten.

Ich konnte trotz wesentlich höherer Vit. D3 Einnahme bisher bei mir leider noch keinen Effekt auf die Haut beobachten.

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Kuno

  Am 19.12.2010 um 21:20 schrieb GrBaer185:

Zu Vitamin D innerlich eingenommen gibt es noch keine Studien und keine Berichte zur Wirksamkeit bei Psoriasis. Entsprechend verneinen natürlich Ärzte eine bekannte Wirksamkeit.

Ob es Studien geben wird, halte ich sehr für fraglich, denn wer soll sie bezahlen? Für die Pharmaindustrie dürfte es wegen fehlender Patentmöglichkeiten und damit Verdienstmöglichkeiten uninteressant sein.

So wie es Jahrzehnte (seit 1958) bei Fumarsäure war ...

 

Hallo Großer Bär!

Einer Studie, die von der pharmazeutischen Industrie gesponsert ist, würde ich von vornherein misstrauen. Das Geschäft mit Vitaminen ist größer als Du vermutest. Die Gazetten, die in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern verteilt werden, sind voll von Werbung für irgend welche zusätzlichhen Vitamine. Teilweise werden die erforderlichen Tagesmengen nach oben korrigiert. Am liebsten sind mir unabhängige Studien, die von möglichst wenig Interessen, höchstens von der ein vernünftiges Ergebnis zu erbringen gesteuert sind. Im Laufe meiner beruflichen Karriere habe ich Berge pseudowissenschaftlicher Veröffentlichungen in die Hand gedrückt bekommen, mit denen ich ganze Bbliotheken hätte füllen können. (Die allermeisten landeten im Papierkorb.)

Die Behauptung, dass die Ärzte etwas gleich ablehnen, weil es keine Studien gibt, klingt ja toll. Hast Du darüber nachgedacht, dass Pharmakologie eine Wissenschaft ist und nicht darauf beruht, dass man sich irgend etwas ausdenkt, wie es denn wirken soll, und dann zum Medikament macht? Das war früher so. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

Ansonsten hast Du aber schon damit Recht, dass die Pharmaindustrie sich auf die einträglichen Dinge fokussiert und andere Dinge vernachlässigt.

Grüße von Kuno

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  Am 26.2.2011 um 23:37 schrieb Kuno:

Einer Studie, die von der pharmazeutischen Industrie gesponsert ist, würde ich von vornherein misstrauen.

 

Hallo Kuno,

da stimme ich Dir voll und ganz zu. Nur, gibt es in nennenswertem Umfang nicht von der Pharma bezahlte Studien? Gibt es Arzneimittel die nicht von einer Pharmafirma entwickelt wurden?

  Zitat

Die Behauptung, dass die Ärzte etwas gleich ablehnen, weil es keine Studien gibt, klingt ja toll. Hast Du darüber nachgedacht, dass Pharmakologie eine Wissenschaft ist und nicht darauf beruht, dass man sich irgend etwas ausdenkt, wie es denn wirken soll, und dann zum Medikament macht? Das war früher so. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

 

Da muss ich Dir widersprechen. Genau so läuft es in der Wissenschaft, z.B. nun mit den Biologics. Man hat eine Idee und eine Theorie wie ein chemischer Stoff oder ein Molekül wirken könnte und designed es sogar nach diesen Vorstellungen.

Dann folgt natürlich eine lange Phase der (klinischen) Studien, wo sich die Theorie bestätigt oder sie widerlegt wird. Ein gut Teil ist immer noch Erfahrungswissenschaft.

Ich behaupte nicht, das Vitamin D innerlich bei Psoriasis positiv wirkt. Ich sage aber, dass dies nach dem heutigen Kenntnisstand nicht ausgeschlossen werden kann und das meiner Meinung nach dies weitere Untersuchungen/ Studien wert ist.

Wenn die Studien sonst niemand macht, dann bleibt nur der verantwortungsvolle Selbstversuch und der Bericht und die Diskussion (im Psoriais-Netz) darüber.

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ftgfop

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  Am 19.12.2010 um 22:05 schrieb GrBaer185:

Arbeitsbedingt habe ich mich in den letzten Monaten nicht mehr mit dem Thema befasst - die Dekristol allerdings weiter eingenommen.

Im Herbst 2010 hatte ich einen wochenlangen, hartnäckigen Infekt, teilweise mit Fieber. In diesem Zusammenhang habe ich die Einnahme von Fumaderm stark verringert. Entsprechend blühte meine Haut auf und schuppte sehr stark. Ich bin nun wieder bei etwa 5 Fumaderm Tabletten täglich, die ich magenlöslich einnehme (Halbierung mit Messer) und damit keine Darmunverträglichkeiten (dünner Stuhl bis Durchfall) mehr habe. Meine Haut schuppt nicht mehzr so viel und an den Unterarmen gibt es "Abheilungs"-Tendenzen.

 

Ich hatte Anfang des Jahres auch eine Fumaderm-Pause und prompt hat die Blüte wieder genauso begonnen, wie sie ohne Behandlung war. Nach jetzt wieder einigen Wochen mit Fumaderm, 5-6 pro Tag, hat sich glücklicherweise wieder viel getan. Es ist nicht so gut, wie ich es unter Fumaderm schon mal hatte aber doch sehr viel besser. Ich erwähne das nur, um den Ansatz von Selbstversuchen zu relativieren. Wenn ich in dieser Zeit - Wochen- bis die Fumaderm wieder wirkten, täglich einen Kopfstand gemacht hätte, Vitamin D oral genommen oder mit Eigen- oder Fremdurin gegurgelt hätte - ganz egal - ich könnte natürlich auch immer behaupten, dass diese Geschichten gewirkt hätten. Fakt ist, dass ich außer gelgentlichem seltenen Einsatz von Advantan und Tarmed nichts weiter mache und daher sagen kann, dass in meinem Fall schlicht nur Fumaderm die Wirkung gebracht hat. (Vielleicht auch nur der Glaube an blaue Pillen, mag man einwerfen. Glaube ich nicht, aber so what.)

Insofern sind für mich alle sogenannten Selbstversuche, bei denen parallel mit mehreren (vermeintlichen) Mitteln behandelt wird, reine Makulatur. Nicht aussagefähig, ohne Relevanz. Jegliche vermeintliche Wirkung bewegt sich im Nirvana des "könnte helfen" bis "schaden kann es nicht."

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Am 23.4.2011 um 14:19 schrieb ftgfop:

Insofern sind für mich alle sogenannten Selbstversuche, bei denen parallel mit mehreren (vermeintlichen) Mitteln behandelt wird, reine Makulatur. Nicht aussagefähig, ohne Relevanz. Jegliche vermeintliche Wirkung bewegt sich im Nirvana des "könnte helfen" bis "schaden kann es nicht."

 

Da hast Du nicht ganz unrecht. Methodisch sauber wäre eine Monotherapie. Nun habe ich schon vor Jahren die gleichen Erfahrungen wie Du gemacht, bzgl. des Aussetzens mit FUMADERM und will Fumarsäurezubereitungen noch nicht ganz absetzen.

Derzeit nehme ich eine Apothekenzubereitung, siehe

http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/13789-erfahrungen-mit-fumaderm/page__pid__242686__st__40#entry242686

Ich habe also auch das "Fumarsäurepräparat" gewechselt - mit erheblichen Folgen, nämlich mein Durchfall, bzw. dünner Stuhlgang ist vorbei und damit kann die Resorption im Darm und etliches Anderes sich geändert haben.

Zudem trinke ich seit Herbst relativ viel Hefeweizenbier (alkoholfrei)- Vit. B in der Bierhefe und ... und bei genauem Nachdenken kommen wahrscheinlich weitere Änderungen in meinen Lebensumständen dazu.

In dem Thread Vitamin D Tabletten

http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/6652-vitamin-d-tabletten/page__pid__242765__st__40#entry242765

habe ich geschrieben:

Wie auch bei anderen Laborwerten werden Normalbereiche bzw. therapeutische Bereiche angegeben (wo die herkommen ist eine andere Frage...)

Für das 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) wird angegeben:

toxisch (giftig) : > 100 ug/l

optimal: 30.0 - 60.0 ug/l

ausreichend 20.0 - 30

leichter Mangel: 10 - 20

schwerer Mangel: < 10.0 ug/l

Entsprechende Werte werden auch für das 1,25-Dihydroxy-Vit D3 angegeben.

Wurden bei mir die Werte vor der Einnahme von Vit. D Tabletten bestimmt, kann ich

1. sehen, ob bei mir ein Mangel bestand

2. wenn ich nach einiger Zeit ein Kontrolllabor mache, kann ich sehen, ob der Wert sich verändert hat,

z.B. ob die Einnahme der Tabletten überhaupt einen Effekt hatte (auf den Serumspiegel)

ob ich schon im optimalen Bereich bin

ob ich womöglich schon im toxischen Bereich bin

Die Vitamin D Materie ist recht komplex und Vieles ist zu berücksichtigen.

So wird das Vitamin D (Cholecalciferol, Vit. D 3, Calciol) das ich mit DEKRISTOL 20 000 I.E. , Vigantoletten (???) oder anderen Tabletten einnehme,

von der Leber in 25-Hydroxy-Vitamin D umgewandelt. Dieses 25-Hydroxy-Vitamin D wiederum wird in der Niere in die eigentlich aktive Form, das 1,25-Dihydroxy-Vit D3 umgewandelt.

Die Zeitkonstanten und die Abhängigkeiten sind zu berücksichtigen.

Ich fand Aussagen wie:

Die 1,25-Dihydroxy-Vit D3 Konzentration ist weitgehend unabhängig vom 25(OH)D3.

Ein neues Vit D Fließgleichgewicht stellt sich erst nach bis zu 4 Monaten ein.

Das Präparat Doss z.B. enthält Alphacalcidol ( entspricht vermutlich 1,25 (OH)2 D 3, Calcitriol) und ist somit bereits eine aktive Form - "überspringt" Leber und Niere.

So ganz 100 % durchschau ich auch noch nicht alles, ein "normaler" niedergelassener Arzt ist wohl auch nicht so tief in der Materie drin.

Was, wenn der Vit D Stoffwechsel in Leber oder Niere gestört ist?

Mit Laborwerten kann man versuchen selber etwas zu spekulieren und muss quasi seine eigene Forschung betreiben....

Sehr geholfen haben mir Kopien, die netter Weise meine Apotheke aus ihr vorliegenden Fachbüchern mir gemacht hat ( und Suchen im Internet).

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Zumindest die Auswirkungen der Vit D Oral-Einnahme auf die eigenen Laborwerte des Serumspiegels sollten im "Eigenversuch" einigermaßen methodisch richtig bestimmt werden können - auch bei FUMADERM-Einnahme. Zu berücksichtigen wäre aber wiederum die Vit D Bildung durch UV-Bestrahlung, z.B. nun im Frühjahr/ Sommer.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nicht sagen, dass alleine die Vitamin D Einnahme bei mir zu einer Hautverbesserung geführt hat.

Ich halte die Vitamin D Substitution für sehr überlegens- und ausprobierenswert. Wenn ich privat und beruflich wieder mehr Zeit und Ruhe habe, geht es an die Auswerung meiner bisherigen Laborwerte und eine neue Vitamin D Einnahmeserie mit Laborwerten vorher und während der Vit D Einnahme ist geplant.

Für konstruktive Bemerkungen, Hinweise, Warnungen, Empfehlungen und anregende Diskussion bin ich dankbar

bearbeitet April 23, 2011 von GrBaer185

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xelila

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Meine PSO hat sich mittlerweile verschlimmert - entweder ein sehr dummer Zufall (ich neige allerdings sonst nicht zu spontanen Schüben ohne Grund), oder direkte Folge eines verbesserten Immunsystems aufgrund der Einnahme von D.

Ich habe es mittlerweile sogar wieder an der Lippe, und eine neue Stelle ist dazu gekommen, an der Augenbraue. Dort hatte ich es noch nie.

Fumaderm erhöht und zusätzlich cremen mit Advantan, aber es mag nicht besser werden bisher, die Ausbreitung ist allerdings immerhin gestoppt.

Bin gespannt, ob es wieder abflaut, und falls, wann das sein wird.

Weiterhin täglich 4000IU.

bearbeitet Juni 10, 2011 von xelila

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xelila

Mein Wert liegt bei 35, ist also noch ok, aber ausbaufähig.

Ansonsten kam die Verschlimmerung bei mir jetzt wohl doch nicht vom D, sondern von etwas zu gut gemeinter Tabletteneinnahme von einem Vitamin B-Komplex, welchen ich naiverweise "vorsichtshalber" zur Ernährungsumstellung nahm. Zuviel Vitamin B löst wohl leider ganz gern mal einen Schub aus, was ich vorher nicht wußte.

Mittlerweile, bei Verzicht auf die zu hoch dosierten B-Mittel, ist die Haut wieder viel besser geworden.

D nehme ich noch, wenn ich nicht genug in die Sonne kommen kann.

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Aktueller Stand bei mir:

Seit 30.5.2011 bis heute nahm ich täglich eine Kapsel Dekristol 20 000 I.E. ein (Wirkstoff Colecalciferol - Vitamin D3), dies entspricht 0,5 mg oder 20000 I.E. Vitamin D3.

Vergleich der Laborwerte

31.5.2011 * 13.10.2011 * Einheit * Normalbereich

VD25 * 23,0 * 120,0 + * ug/l *optimal:30-60, toxisch >100

VD1,25 * 46,6 * 46,0 * pg/ml * >16 Jahre: 16,3 - 81

Ca im Serum * 2,33 * 2,36 * mmol/? * [2,20 -2,55]

Phosphor anorg. * 1,00 * 1,06 * mmol/? * 0,87 - 1,45

Die Werte zeigen, dass bei mir der VD1,25 Wert unabhängig vom VD25 zu sein scheint - dies deckt sich mit einer Aussage aus der Literatur (Quelle müsste ich suchen....) wonach die 1,25 (OH)2D3 (Calcitriol) Konzentration im Serum weitgehend unabhängig von der 25(OH)D3 Konzentration ist.

Vorsichtshalber werde ich die Einnahme von Dekristol wegen des hohen VD25 Wertes unterbrechen...

Die Haut ist bei mir relativ stabil, d.h. keine neuen Stellen, aber alte bekomme ich nur mit zusätzlich Daivobet und Daivonex gebessert. Ein Halbseitenversuch bewies mir die Wirkung von Daivobet bei mir, was dann zu konsequenterer Anwendung motiviert. Zusätzlich nehme ich die Fumarsäurekapseln Stärke III retard, zu beziehen von der MEDICON-Apotheke in Nürnberg, ein - etwa 5 pro Tag.

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Dekristol Kapseln mit Vit. D3 in meinem Fall sich entscheidend verbessernd auf meine Haut auswirkten.

Erfreulich ist, dass in letzter Zeit meine psoriatrischen Gelenke erfreulich wenig bis gar nicht schmerzen - Grund dafür ....???

Aufgrund der Fumarateinnahme sind meine Leukozyten und Lymphozyten erniedrigt:

3700 10,4 %

Das VD25 wird in der Niere in die aktive Vitamin D3 Form, das VD1,25, umgewandelt.

VD1,25 setzt laut Literatur die Transkription von mehr als 1000 Genen in Gang.

Daher wäre es interessant zu wissen, wie sich eine Erhöhung des VD1,25 Serumspiegels auf die Psoriasis auswirkt. Hierzu könnte man direkt Calcitriol (Alphacalcidol) einnehmen und würde damit die Niere "überspringen". Ein Präparat, das Alphacalcidol enthält, ist DOSS.

Hat jemand Erfahrungen mit der Einnahme von DOSS oder Beobachtungen zu einem Zusammenhang von VD1,25 Serumkonzentration und Psoriasis?

bearbeitet November 4, 2011 von GrBaer185

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Mein aktueller Laborwert nach dem Stopp der Dekristoleinnahme:

28.11.2011 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) 100,0 ug/l

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Laborkosten für die "Vitamin D" Bestimmung im Blutserum (i.S.):

25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) GOÄ-Ziffer 4138 32,18 Euro

1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 i.S. GOÄ-Ziffer 4139 50,28 Euro                                                                    Stand April 2012!

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6. April 2014:

Ich habe das Thema Vitamin D für mich noch nicht abgeschlossen, wenn auch wegen starker beruflicher und privater Einbindung etwas "vernachlässigt".

Die Erhöhung des 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) Spiegels mittels Dekristol Einnahme bis zu einem Wert von über100 ug/l im Jahr 2011 hatten seinerzeit keine Psoriasis-Verbesserung gebracht (siehe weiter oben). Der Wert des 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 war aber seinerzeit relativ konstant und nicht stark gestiegen.

Nun habe ich am 13.01.2014 nach einer mehrwöchigen Heim-UV-Bestrahlung (Schmalband 311nm) mit Besserung meiner Haut die Vitamin D Werte neu bestimmen lassen:

 

25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D)    57.0 ug/l   (im angegebenen optimalen Bereich)

1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3              92.1 pg/l   (erhöht, Normbereich: > 16 Jahre: 16.3 - 81 pg/l)

bearbeitet April 6, 2014 von GrBaer185

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"Offensichtlich" bringt bei mir eine Erhöhung des 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) durch Dikristol-Einnahme keine Verbesserung der Psoriasis, eine Erhöhung des 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 (durch UV-Bestrahlung) allerdings doch  - zumindest ist dies eine interessante, zu prüfende Hypothese.

Bringt dann eine Erhöhung des   1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 durch orale Einnahme auch eine  Verbesserung der Psoriasis?

Leider erhielt ich auf eine diesbezügliche Überlegung/Aufruf hier im Forum keine Antworten. http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/15747-125-vitamin-d-bei-psoriasis/

Werde es nun also selber in Angriff nehmen...     

bearbeitet April 6, 2014 von GrBaer185

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sgbhd

  Am 6.4.2014 um 23:29 schrieb GrBaer185:

"Offensichtlich" bringt bei mir eine Erhöhung des 25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D) durch Dikristol-Einnahme keine Verbesserung der Psoriasis, eine Erhöhung des 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 (durch UV-Bestrahlung) allerdings doch  - zumindest ist dies eine interessante, zu prüfende Hypothese.

Bringt dann eine Erhöhung des   1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 durch orale Einnahme auch eine  Verbesserung der Psoriasis?

Leider erhielt ich auf eine diesbezügliche Überlegung/Aufruf hier im Forum keine Antworten. http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/15747-125-vitamin-d-bei-psoriasis/

Werde es nun also selber in Angriff nehmen...     

@ Grbaer

beschäftige mich auch mit dem Thema- und habe auch endlich einen Arzt gefunden, der sich auf die Dosierung versteht:

http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/20114-vitamin-d-und-autoimmunerkrankung/

z.Zeit nehme ich 3 mal die Woche 20000 Dekristol.

Habe momentan eine Behandlung mit Protopic.Bin bei einmal die Woche. Momentan fast erscheinungsfrei am Kopf- dafür neue Stellen am Bein- aber wenig.

Glaube nicht, dass eine Monotheraphie mit Vit D hilft- aber in Kombination durchaus zu überlegen- wenn der schwere Mangel da ist.

Bestrahlungen führen bei mir zu einem starken ansteigen der PSO am ganzen Körper.

Liebe Grüsse

Siggi

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Bei mir hatte die Einnahme von Dekristol, auch sehr hoch dosiert, nichts gebracht (siehe oben im threat).

Ich will als nächstes direkt 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 , z.B. das Präparat DOSS einnehmen.

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sgbhd

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Ich wollte eigentlich nur meinen schweren Mangel Vit D abstellen- und bin anscheinend einer der Menschen, die selber durch die Sonne nichts mehr bilden können.

 

Es war nur schwierig, einen Arzt zu finden, der genau Bescheid weiss- nehme so wenig Tabs wie möglich- am liebsten keine. ( Bin seit DEz 12 damit dran) Und hatte die Hoffnung, dass mit einem ausgeglichenem Vit D Spiegel die Therapien anschlagen könnten. Im Moment mit dem Medikament Protopic sieht es gut aus- ist zu kurz, um Erfolge zu melden- empfehlen kann ich das Medikament nicht. Die Nebenwirkungen sind schwerwiegend.

...
...

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erster_panzer

Zitat: Ich wollte eigentlich nur meinen schweren Mangel Vit D abstellen- und bin anscheinend einer der Menschen, die selber durch die Sonne nichts mehr bilden können. Zitatende

Wäre natürlich interessant zu erfahren, wie du es über die Sonne bilden wolltest:

Wann warst du in der Sonne (Datum, Uhrzeit)?

Wie lange ?

Wieviel Haut war frei ?

Hast du Sonnencreme verwendet?

War das im Urlaub ?

Prinzipiell ist es natürlich denkbar, das über die Haut nicht genug gebildet wird, könnte aber auch an Missverständnissen zu Thema liegen (insbesondere an welchen Monaten zu welcher Zeit ???). Ich habe da bisher noch keine seriösen Daten dazu finden können, daher denke ich dass weiss auch kaum jemand !!

Zum Thema: Calcitriol oder Calciol. Alle Studien, die gemacht werden (und auch positiv ausfallen)  erwenden natürlich Calciol also normales D3 zum Pillenschlucken. Das Calcitriol müsste gespritzt werden, da es scheinbar über den Darm nicht aufgenommen würde. Wäre also für die meisten Studien zu aufwendig. 

Die Spritzen kriegt man dann nur über einen Arzt wenn bsp-weise die Nierenfunktion eingeschränkt ist und wirkt dann wohl auch nur auf den Calcium-Spiegel (Osteoporose). So hab ich es jedenfalls verstanden. 

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sgbhd

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Habe einige Bücher über das Thema gelesen, und kann mittlerweile auch gut ausrechnen, wie meine Werte mit Tabs und Sonnenbädern aussehen müssten- und ich habe aktuell einen Bluttest machen lassen, und die Sonnenbäder haben anscheinend nichts gebracht- nur die Tabs- unberücksichtigt allerdings, dass in einem Buch erwähnt wird, dass Autoimmunerkrankte vllt mehr verbrauchen als normal. Allerdings wird auch berichtet, dass bei Menschen ab 60 Jahren hin und wieder einfach die Umwandlung über die Haut eingestellt wird- und ich bin über 60. :D

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 Am 26.1.2017 um 10:47 schrieb schacki57:

Ich nehme Dekristol 1000 einmal täglich und es hilft 

Hallo schnacki57, toll, dass Du Erfolg hast. Kannst Du etwas näher beschreiben wie Du Deine Behandlung mit Vitamin D durchführst und wann der Erfolg eintrat? In welchen Abständen lässt Du Laborkontrollen machen?

Hier ein interessanter Link zur Einnahme von Dekristol 20.000:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-39-2011/dekristol-r-20-000-ie-off-label-und-gefaehrlich

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  Am 17.11.2017 um 22:33 schrieb Doolly:

Hallo zusammen,

was es das orale einnehmen von Vit D angeht, macht ihr einen Bluttest bevor ihr das nimmt, oder nimmt ihr das so, ohne abzuklären ob ein Vitaminmangel da ist?

Mit einem Test bist du auf der sicheren Seite. Meiner ist aktuell bei 33 und das mit wöchentlich 20 000iE.

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1,25 Vitamin D bei Psoriasis

 


GrBaer185

Von GrBaer185,
November 20, 2011 in Von innen

Geschrieben November 20, 2011
Das VD25 wird in der Niere in die aktive Vitamin D3 Form, das VD1,25, umgewandelt.
VD1,25 setzt laut Literatur die Transkription von mehr als 1000 Genen in Gang.
Daher wäre es interessant zu wissen, wie sich eine Erhöhung des VD1,25 Serumspiegels auf die Psoriasis auswirkt. Hierzu könnte man direkt Calcitriol (Alphacalcidol) einnehmen und würde damit die Niere "überspringen". Ein Präparat, das Alphacalcidol enthält, ist DOSS.

Hat jemand Erfahrungen mit der Einnahme von DOSS oder Beobachtungen zu einem Zusammenhang von VD1,25 Serumkonzentration und Psoriasis?

  •  

Die Laborkosten für die Bestimmung des 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 im Serum betragen nach GOÄ-Ziffer 4139 50,28 Euro.

 
  • 2 Jahre später...

GrBaer185

  Am 20.11.2011 um 19:28 schrieb GrBaer185:

Das VD25 wird in der Niere in die aktive Vitamin D3 Form, das VD1,25, umgewandelt.

VD1,25 setzt laut Literatur die Transkription von mehr als 1000 Genen in Gang.

Daher wäre es interessant zu wissen, wie sich eine Erhöhung des VD1,25 Serumspiegels auf die Psoriasis auswirkt. Hierzu könnte man direkt Calcitriol (Alphacalcidol) einnehmen und würde damit die Niere "überspringen". Ein Präparat, das Alphacalcidol enthält, ist DOSS.

Hat jemand Erfahrungen mit der Einnahme von DOSS oder Beobachtungen zu einem Zusammenhang von VD1,25 Serumkonzentration und Psoriasis?

Hat zwischenzeitlich jemand Erfahrungen gemacht??? Eine aktuelle Laboruntersuchung nach UV-Therapie stimmt mich hoffnungsvoll. Siehe: http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/7564-vitamin-d-innerlich/page-2?hl=+vitamin +innerlich

 

  • 2 Monate später...

GrBaer185

 Das  laut Literatur vom 25 (OH) Vitamin D3 weitgehend unabhängige 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 ist die aktive Form des Vitamin D. Interessant ist hierbei, dass als Referenzbereich für Kinder

von 1,5 bis 12 Monaten 24 - 194 pg/ml
2,5 bis 16 Jahre      29 - 100 pg/ml und
> 16 Jahre              16,3 - 81 pg/ml genannt werden.
Bei (der Autoimmunerkrankung) Psoriasis liegt gerade um 18 Jahre herum eine Häufung für das erstmalige Auftreten. Gerade auch die bei Psoriasis wirksame UV-B Therapie führt zu einem Anstieg beider Vitamin D Serumspiegel.

  •  
  • 2 Jahre später...

GrBaer185

Kann mittlerweile jemand zu diesem Thema Erfahrungen oder Wissen mitteilen?

Ich war berufl. und priv. eingespannt und habe das Thema nicht weiter verfolgt gehabt.
****************************************************************Interessante Aspekte und Links zum Thema Vitamin D finden sich auch in dem Thread:
http://www.psoriasis-netz.de/community/index.php/topic/6652-vitamin-d-tabletten/page__st__20

 

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