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Arnos Genesungstagebuch

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Start Glyx-Diät


Arno Nühm

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Meine Mutter hat mir "Die Diät-Nanny" von Marion Grillparzer geschickt. Darin habe ich auch etwas über den Säure-Basen-Haushalt gefunden und eine Anleitung, wie man entgiftet. Eine Bekannte, die auch an Schuppenflechte leidet, hatte mir erklärt, dass das ein Zeichen von Übersäuerung ist. Ich hatte daraufhin gegoogelt und versucht, mich anhand von Lebensmittellisten ins Gleichgewicht zu bringen, aber das hatte leider nur minimalen Erfolg. Ich fand vor allem den Verzicht und das Einteilen in gute und böse Lebensmittel mühsam. Und jetzt ganz einfach: Wasser mit Zitronensaft - da wäre ich nie drauf gekommen!

Heute ist Kohlsuppentag. Ich halte es für am Klügsten, Gewicht zu reduzieren und Zucker zu minimieren, um das Entzündungsgeschehen in meinem Körper in den Griff zu bekommen. Ich weiß nicht, ob ich es weiterhin vegan schaffe. Mir fehlt vor allem Eiweiß und ich vertrage Fisch und Geflügel besser als Erbsen. Quark ja leider nur noch laktosefrei, aber vielleicht ändert sich auch das noch mal.

Gewicht heute: 143,8 kg 

Ich wollte zum Vergleich auch den Bauchumfang regelmäßig messen, aber der scheint mir unzuverlässiger zu sein.

Selbst wenn die Gewichtsreduktion nicht zum Abklingen der Schuppenflechte führen sollte, werde ich auf jeden Fall viele Vorteile davon haben. Ich werde mich wieder besser bewegen können und allgemein besser fühlen. Ich hoffe, ich werfe nicht hin, sobald ich ein Plateau habe.

5 Comments


Recommended Comments

Bist du sicher, dass du eine "Diät" machen willst? Davon abgesehen, dass Diäten ungesund sind, haben solche Formen der "Gewichtsreduktion" idR zur Folge, dass die Leute zwar anfangs ganz gut abnehmen, aber schon bald nach Beendigung der Diät schwerer sind als vorher.

Was stellst du dir denn unter "entgiften" vor? Und was glaubst du, was im Körper "übersäuert" ist?

Zucker zu reduzieren- vor allem die verstecken Zucker und "schlechten" Kohlenhydrate eher zu meiden ist sicher eine gute Idee. Aber braucht's dazu einer Diät? Zumal der Nutzen eher umstritten ist https://de.wikipedia.org/wiki/Glyx-Diät#Bewertung_und_Kritik. Und obwohl die Glyx-Diät da noch eine der harmloseren ist.

Letztlich geht es aber immer um eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und nicht um eine Diät. Und die Umstellung der Lebensgewohnheiten ist schwer...

Hast du denn auch Sport eingeplant?

Vielleicht findest du das interessant?: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrungstherapie-bei-Adipositas,adipositas152.html

Nur mal so ein paar Denkanstöße? Wäre doch blöd, wenn du in einem Jahr über 150kg hättest.

So oder so - Erfolg!

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Tenorsaxofon

Posted

Eine Diät mache ich jetzt nicht. Aber mein täglicher Begleiter ist ein Ernährungstagebuch, welches mich in der Anfangszeit oft zum staunen gebracht hat. Inzwischen habe ich 10 kg abgenommen, was bei mir nicht ganz einfach ist. Es gibt zwar Gewichtsschwankungen, die aber durch Wassereinlagerungen normal sind. Wenn du mehr wissen möchtest, einfach melden.

Gruss Anne

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Arno Nühm

Posted

@sia

Zur Begriffsklärung: Eine "Diät" ist eine Kost, die auf bestimmte Lebensmittel verzichtet.

Ich verzichte ohnehin schon auf Laktose, also ist ja jede Ernährungsform, ob nun vegan oder pescetarisch immer noch eine Diät? Aber das ist Wortklauberei. Was ich nicht will, ist, mich zwei Jahre zusammenzureißen und dann wieder drei Tafeln Schoki am Tag essen. Das wird ja landläufig unter "Diät" verstanden, dass man nur kurz etwas anders machen muss und dann wieder wie bisher. Insofern ist der Begriff "Ernährungsumstellung" genauso angebracht, hat man die Langfristigkeit des Anliegens im Blick. 

Von der Meinung der DGE halte ich nicht viel, denn die sind doch diejenigen, die überall die Ernährungspyramide mit dem Getreide als Grundlage draufdrucken, oder? Das halte ich nicht für gesund.

Ja, ich habe Sport eingeplant. Ich mache zur Zeit diese Venenpumpe, die auch bei Venenschwäche empfohlen wird, also Hacke, Spitze im Wechsel belasten und dazu so hampelmannmäßige Bewegungen mit den Armen ... ziemlich affig. Morgens und abends je drei Minuten.  In den nächsten Tagen werde ich auf ein Minitrampolin umsteigen und darauf erst mal nur schwingen. Bis ich dann irgendwann darauf walken oder wieder meinen Crosstrainer benutzen kann. Bei meinem letzten Versuch darauf ist mir das Knie dermaßen angeschwollen, dass ich im KH angestochen wurden und ne Orthese samt Krücken verpasst bekam. Und das waren nur fünf oder zehn Minuten.

Über 150kg hatte ich auch schon und habe nach "Fettlogik überwinden" mit Kalorienzählen und einem Ernährungsplan von Olympia (ich war mit einer Leistungssportlerin in einem Forum) sehr gut abgenommen. Damals hab ich das erste Mal aufs Kleingedruckte geschaut. Ich konnte das Gewicht dann aber nicht halten, weil mir das Zählen zu aufwändig wurde, ich mit auswendig gelernten Speisen zu eingeschränkt war, und ich irgendwann hingeschmissen habe in einer Krise.

Danke für den Link, aber ich komme besser mit Hau-Ruck klar. So habe ich auch vor zehn Jahren das Rauchen aufgehört, von jetzt auf gleich, weil ich es wollte. Von zwei Bigpacks am Tag auf Null.

Mit drei Mahlzeiten am Tag habe ich so meine Schwierigkeiten, das geht mit meiner Schlafstörung einher. Aber das bedingt sich gegenseitig. *seufz

@Tenorsaxofon

Danke, Anne. Ist es das, was ich vermute? Täglich aufschreiben, was man gegessen hat? Das möchte ich nie wieder tun. Denn das hat mich unglaublich aufs Essen fixiert. Was mir mehr hilft, ist, darauf zu achten, vier bis fünf Stunden lang nichts zu essen. Zu jeder Mahlzeit Proteine und Gemüse und erst danach Kohlenhydrate zu essen, fass ich noch nicht satt sein sollte. Das sind Regeln, an die ich mich halten kann.

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Arno Nühm

Posted

Fragen übersehen.  

Entgiften: Darunter stelle ich mir vor, dass die im Körperfett abgelagerten Gifte wie Rückstände von Medikamenten, die von Haus aus nicht für unseren Körper vorgesehen sind, aber beim Abnehmen wieder in den Kreislauf gelangen, über Nieren etc verstoffwechselt und über den Harnweg ausgeschieden werden. Genauer lässt sich das googeln.

Übersäuerung: Auch hier kann man zum Stichwort Säure-Basen-Haushalt einiges im Netz finden. Verkürzt gesagt: Nimmt man zu viel saure und zu wenig basische Lebensmittel zu sich, fördert das Entzündungen (wie zB Schuppenflechte) im Körper.  Es hilft sogar schon, Stilles Wasser mit Zitronensaft zu trinken, weil Zitrone basisch ist.

Halte davon, was Du willst, aber lass mir den Placebo-Effekt.

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Am 8.3.2021 um 21:11 schrieb Arno Nühm:

aber ich komme besser mit Hau-Ruck klar. So habe ich auch vor zehn Jahren das Rauchen aufgehört, von jetzt auf gleich, weil ich es wollte. Von zwei Bigpacks am Tag auf Null.

Ja, das kann ich gut verstehen. Bei einem reinen "Genussmittel" wie Tabak oder einer anderen Droge, auch Zucker, ist das ja gar kein Problem. Ist zwar auch nicht einfach, aber generell "Nein" zu sagen ist einfacher als beim Essen. Das kann (und sollte) man nicht auf Null fahren. Noch nicht mal für eine Zeit. Schon gar nicht zum abnehmen. Wer drei Tage lang 500 Kilokalorien weniger isst als er/sie benötigt, wird unweigerlich mit dem Hungerstoffwechsel zu tun bekommen. Das bedeutet, dass Muskulatur abgebaut wird - auch wenn man beim abnehmen Sport macht.

Am 8.3.2021 um 21:11 schrieb Arno Nühm:

Ernährungspyramide mit dem Getreide als Grundlage draufdrucken

Na ja, nee, so einfach machen sie es nicht. Sie geben zehn Regeln.

1. Lebensmittelvielfalt genießen - Je abwechslungsreicher, desto besser

2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“ 3 Portionen  (400 g) Gemüse und 2 Portionen Obst (~250 g) , auch Hülsenfrüchte und ungesalzene Nüsse.

3. Vollkorn bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl -sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe, mindestens 30 g Ballaststoffe aus Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst pro Tag

 

4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen - Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse,  Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Wenn Fleisch essen, nicht mehr als 300 -600 g/Woche.

5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen

6. Zucker und Salz einsparen

7. Am besten Wasser trinken

8. Schonend zubereiten

9. Achtsam essen und genießen - Zeit beim Essen.

10. in Bewegung bleiben

Aber ich werd' dich nicht weiter mit Fakten belästigen. Viel Glück weiter.

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    • Peter007
      Hallo Arno, Hast Du auch schon mal Arganöl versucht? Das könnte eventuell auch helfen.
    • malgucken
      Hallo liebe Gitti, es ist echt schade, zu lesen, dass (auch bei euch) die Selbsthilfe immer mehr zum erliegen kommt. Ich stimme dir auch zu, dass Videokonferenzen auch nicht das Wahre sind. Das sehe ich selber, wenn per Internet Stunden abhalte. Da ist es schwerer, dass der Funke überspringt. Mir macht das auch keinen Spaß mehr. Anfangs fand ich es noch cool. Aber mittlerweile nerven mich solche Konferenzen. Hoffen wir mal, dass diese Zeit bald vorbei ist und menschlicher Kontakt
    • GrBaer185
      Am 13.03.2017, also vor 4 Jahren, begann ich mit der Behandlung mit Cosentyx. Bis jetzt bin ich zufrieden - Näheres siehe oben in meinem Blogbeitrag. Never change a running system! Zu deutsch: Ändere keine Therapie mit der Du einiger Maßen zufrieden bist, Du weißt nicht, ob eine andere Therapie besser oder zumindest genau so gut wirkt! Oder???
    • Claudia
      Hallo Rheinkiesel, die Sache mit dem Bruch oder Nicht-Bruch ist schon seltsam. Hast du denn noch einen Termin zur Nachkontrolle? An deiner Stelle würde ich aber auf jeden Fall das Angebot deines Hausarztes annehmen, dass du in Wuppertal durchgecheckt wirst. Was ich dir aber nicht ersparen kann: Auch mit 70 muss man nicht untrainiert bleiben   Du musst ja nicht gleich Seniorenmeister(in) in irgendwas werden 🤸Frag doch mal deinen Hausarzt oder noch besser den Orthopäden nach Reha-Sport.
    • sia
      Ja, das kann ich gut verstehen. Bei einem reinen "Genussmittel" wie Tabak oder einer anderen Droge, auch Zucker, ist das ja gar kein Problem. Ist zwar auch nicht einfach, aber generell "Nein" zu sagen ist einfacher als beim Essen. Das kann (und sollte) man nicht auf Null fahren. Noch nicht mal für eine Zeit. Schon gar nicht zum abnehmen. Wer drei Tage lang 500 Kilokalorien weniger isst als er/sie benötigt, wird unweigerlich mit dem Hungerstoffwechsel zu tun bekommen. Das bedeutet, dass Muskulatu
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