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Lukie' Blog

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Kraftlos...

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Lukie

Wieso tut er das? 1000ende Sms bekomme ich jeden Tag. "ich will dich nicht verlieren, du bist die Liebe meines Lebens..." "Ich würde alles für dafür tun, nur um Dich behalten zu können" Alles? was heißt alles? Sms schreiben bis er einen Knoten in den Fingern hat? Er hat raus gefunden wo ich mich derzeit aufhalte. Ich weiß nicht wie. Als mich die Rezeption angerufen hat um mir mitzuteilen das ein Paket für mich angekommen ist, hatte ich ein ungutes Gefühl. Ich ging runter, es war ein Blume2000 'Paket. Inhalt: 20 bunte Tulpen (11.95€) und eine Karte: Diesen Gruß übersendet ihnen Herr Andreas G.

Ich kotze. gehört das zu "alles"? Die Blumen hab ich der Rezeption geschenkt, die Karte gleich mit unten gelassen. Ich will einfach nicht mehr. Ist es das was ich solange haben wollte'? Ich es das was ich mir so sehr erträumt hab? Ist es das worum ich solange gekämpft hab? WAS ist es was ich wollte? Was macht mich eigentlich glücklich? und wie kann ich es beibehalten?

Meine Schlaflosigkeit hält weiterhin an, trotz Schlafmittel, war eben bei meiner behandelten Ärztin, hab hier jetzt einen dreiteiligen Cocktail....wir werden sehen..

Meine Haut, der Grund warum ich hier bin, wird zusehends besser, ich bin fasziniert! Jeden Tag brennt die Sole weniger, Es bessert sich so rasend schnell, das ich schon Angst habe das es nicht gut ist. Die Klinik hat wirklich einiges drauf. Sie sind alle so unglaublich freundlich und aufmerksam.

In der Hautabteilung schaffen sie es trotz regen Durchlauf gute Laune zu behalten und man hat Privatsphäre, man wird immer freundlich behandelt und mir wurde jeder Schritt erklärt. Ich bin nicht nur begeistert sondern auch unglaublich Dankbar! Dankbar für den ersten tag schmerzfrei seit beginn!

Nur die Putzfrau ist durch den Chipstest gefallen, aber das ist auch typisch Lukie...und somit hab ich was zu schmunzeln... denn selbst wenn sie das Chips unter der Heizung morgen wieder übersieht... spätestens übermorgen läuft es ihr nach :)

Mir geht es besser. Dank euch, Dank der Möglichkeit zu schreiben, Dank der super Betreuung hier und Dank meiner Familie die mich am Wochenende besucht..

Lukie

Eingecheckt, Durchgecheckt, Schlaflos und Ergebniss...

Seit gestern früh bin ich jetzt im Salus Gesundheitszentrum Bad Reichenhall. In meinem Einzelzimmer mit Balkon im Altbau habe, bzw hätte ich bei etwas weniger Nebel einen wunderschönen Ausblick auf die Berge.

Hier geht es sehr locker und freundlich zu, Man hat seine Ruhe am Zimmer, es kommt niemand ausser die Reinigungskraft, für alles andere geht man ins Schwesternzimmer.

Mein Gespräch und die "Begutachtung" mit meiner Ärztin war sehr angenehm. Als ich mich ausgezogen habe und sie das komplette Ausmaß meines ersten Ausbruches gesehen hat, war sie leicht geschockt. Ich untertreibe nicht wenn ich sage:" Von Kopf bis Fuss-komplett" Viele meiner "Stellen" seien entzündet, Fingernägel werde ich zu 95% verlieren und einen großen Teil meine Haare auch. Die Behandlung im Uniklinikum komplett daneben....

Fumaderm wird schneller erhöht. Cortison auf den Kopf um überhaupt einen Behandlungsansatz zu finden.

Ich glaube ich bin hier in guten Händen.

Psychisch geht es eher bergab als auf. Ich igel mich ein, ich schaffe es nicht in den Speisesaal zu gehen. Und im Grunde bin ich froh niemanden zu sehen. Ich verkrieche mich wieder in meiner Einsamkeit, der einzige Kontakt besteht zu meiner Besten und meiner Familie. Ich habe keinen Hunger und zwischen den Behandlungen versuche ich zu schlafen. Ich hasse mich für das was ich momentan bin, und ich weiß einfach nicht wie ich das ändern kann.

Meine Kinder fehlen mir sehr, aber ich halte mich zurück mit den Anrufen zuhause, ich will nicht das sie sich Sorgen machen. Was hab ich ihnen nur die letzten Wochen angetan? Eigentlich hätte ich die letzten Wochen schon hierher müssen.

Andy ist wieder im SMS Wahn. Ich kenne all seine Texte, ich kenne all die leere Versprechen. Ich weiß das da nichts dahinter steckt und trotzdem schmerzt jeder einzelne Text. Aber ich werde ihm trotzdem nicht sagen wo ich bin, denn das einzige worauf ich mich bei ihm verlassen kann ist seine Art mir weh zu tun. Ich muss weg von ihm.

Morgen kommt meine Tante, sie wohnt zum Glück nicht weit weg, so kann ich vllt noch absagen. Ich will einfach noch allein sein.

Eventuell schaffe ich es morgen in den Fitnessraum...

Ich muss irgendwas tun, sonst bekomme ich noch Antidepressiva....

Lukie

Eine neue Wende. Eine eigene Entscheidung. Ein neuer Weg. Eine neue Ernüchterung.

Ich zitiere eine Bekannte:" Du musst ja was grausames Verbrochen haben." Komisch, dieser Satz tut weh. Denn ich habe nicht mehr verbrochen als andere. Ich habe nie jemanden bewusst verletzt. Und ich denke durchaus das ich auch mit meiner Wortwahl umgehen kann, vor allem eh schon verletzten Menschen- ob sichtbar oder eben nicht.

Meine Ängste begleiten mich jetzt schon einige Wochen, doch ich habe mich noch immer nicht daran gewöhnt. Werde ich mich denn eines Tages daran gewöhnen? Und wissen wie ich damit umgehen soll? Werde ich sie eines Tages im Griff haben und lenken? Ich glaube immer noch nicht daran das es irgendwann besser wird.

Bis gestern hatte ich noch einen fixen Termin in der Spezialklinik Neukirchen, Haus Rötz ab 15.1. Meine Wahl fiel auf diese Klinik aus folgenden Gründen:

1.meine Familie hat die Möglichkeit mich zu besuchen. Die Fahrtzeit beträgt 1,5 Stunden.

2.Bayrischer Wald ist einfach eine schöne Gegend.

3.Falls ich wieder einknicke, hätte mein sog. Partner die Möglichkeit mich öfter zu besuchen.

Warum ich die Klinik abgesagt habe. Und nun sogar schon am Freitag ins Salus Gesundheitszentrum Bad Reichenhall fahre:

1.meine Familie hat es genauso weit, nur in die andere Richtung.

2.Berge, Luft usw ist ebenfalls eine gute Vorraussetzung.

3.Es ist um einiges weiter weg. Von ihm.

Wenn Gefühle zur Belastung werden.

Wenn Liebe zu Angst vor Schmerz wird.

Wenn Angst zu einem Dauerzustand wird.

Wenn Geborgenheit zu Enge wird.

Wenn Vertrauen zu Misstrauen wird.

Wenn Lachen zu Traurigkeit wird.

Wenn der Tod dir die Zukunft nimmt.

Wenn die Seele dich mit Krankheit weckt.

"Der Weg ist das Ziel, Mama. Wir müssen nur anfangen zu gehen."

Danke Amélie.

Damit werde ich am Freitag meinen Klinikaufenthalt beginnen. Ich will wieder zurück. Nein, Ich MUSS wieder zurück auf Null. Denn alles andere wird mich umbringen. Ich will mein Leben und meine Lebensqualität zurück.

Die Einsamkeit ist so erdrückend das mir die Luft wegbleibt-aber ich darf nicht aufhören zu atmen.

Ich habe ihm übrigens immer noch nicht gesagt wo ich mich behandeln lasse. Aber ich hab etwas gemacht was schon lange notwendig war. Etwas was ich nicht gemacht habe bisher. Etwas, was mich mehr überrascht hat als ihn. Etwas, das mir eine Userin in einer sehr lieben kurzen Mail geschrieben hat.

Ich hab einfach "NEIN" gesagt.

Lukie

Und ich dachte doch tatsächlich, die 2,5h Schlaf retten meinen Montag. Gewaltig getäuscht. Es war wieder einer der Tage an denen man merkt wie gering der wirkliche Überlebenswille sein kann. Mein Gesicht ist nun an den Augen und massiv im Ohr betroffen, meine Hand und Fussnägel schmerzen und werden immer lockerer. Und zu allem Überfluss musste ich dann am helllichten Tag ins Gericht, schließlich brauchen die beiden Omas allumfassende Vollmacht bzgl der Kinder während ich weg bin.

Ich danke euch so sehr für all eure Mails und Kommentare. Ich bewundere euren Mut und eure Kraft. Vor allen Dingen bewundere ich euer Wissen, denn ich habe das Gefühl gar nichts mehr zu wissen. Danke an euch!

Ich stehe vor einer Ruine aus Schicksal, Traurigkeit, Enttäuschung, Wut, Angst, Trauer und Schmerz. Mir wurde in den letzten Tagen bewusst wie umfangreich diese grausame Ruine ist und wie sehr ich meine Festung hab einstürzen lassen. Ohne irgendwas zu tun, ich hab einfach zugesehen, wie als wäre sie nicht meine, wie als würde sie mich nichts angehen.

Meine Beziehung oder was auch immer es für einen Namen trägt, wird immer unerträglicher für mich. Und ich fühle mich auch immer hilfloser was das angeht. Gestern hat er mir gesagt das wir uns die Woche nicht sehen, trotz des anstehenden Klinkaufenthaltes (Von dem er noch immer nicht weiß wo er stattfindet). Schließlich müsse er ja (nachm Skifahren) auch zweimal diese Woche ins Studio und er hat noch ein Meeting "wenn ich zum Sport gehe sind es 2 Stunden Zeitverlust, zu dir, dann ist immer ein ganzer Abend weg"(vergeudet?..???) klar, wenn man zum Sport muss, dann hab ich das zu verstehen. Und ich bin still, ich habe diese Diskussionen satt. Doch das wirklich ausschlaggebende war dann: "Wann warst du denn das letzte Mal bei mir???" "Ich muss immer hin und herfahren" Diese Aussage traf mich so extrem. Mir ist die Luft weggeblieben . Wann war ich das letzte mal bei ihm? Ach ja, bevor wir nach Spanien geflogen sind. Das war tatsächlich die letzte Nacht bei ihm. Denn in und nach Spanien ging es los, danach wurden Windpocken diagnostiziert, dann war ich 2 Wochen im UKR und seitdem daheim in meiner Höhle-(Hölle?) mit Schmerzen, Morphium (fahruntüchtig) 3 Kindern, und Millionen Schuppen und mindestens soviel Tränen.

Also liebe ich ihn nicht genug.

Über den Schmerz, meine Dummheit und die Tränen und mühsam aufrechterhaltenen Träume brauche ich erst gar nicht anfangen zu schreiben.

Wieviele denken sich beim lesen: "Mädel was willst du mit so einem und lass dich nicht verarschen" JA, jeder hat Recht. Und ich sehe es nicht anders. Aber ich komme nicht los, ich hoffe und kämpfe immer wieder darum. Und jetzt? Jetzt muss ich mir endgültig eingestehen in allen !Punkten! verloren zu haben. Er hat mich als selbstbewusste, starke Frau kennengelernt und ich kann ihn nur verlassen in dem ich mich selber immer weniger werden lasse?

Der Klinikaufenthalt rückt immer näher. Ja, ich hab immer noch Angst vor der Verzeiflung und vor der Konfrontation meiner selbst. Vor dem Alleinsein und vor der Schutzlosigkeit.

Mein Hausarzt hat mir gestern den fast fertig ausgefüllten Unterlagen für eine Mutter und Kind Reha/ Kur, nach der Akutklinik, in die Hand gedrückt.Wahnsinn was er da alles hinein geschrieben hat, Von Schockzustand, Trauer, Burnout, Bandscheibenvorfall und die Leiden der Kinder, Verlust usw.. Jetzt komme ich mir vor wie ein Wrack. Oder besser, die Ruine. Meine ganz eigene Ruine. Ich bin nicht mehr in der Lage meine Kinder oder mich selbst zu schützen, wie konnte es nur soweit kommen? Wie konnte es soweit kommen??

Mein Körper schmerzt und brennt, meine Seele auch. Wie lang noch?

Lukie

Als ich mich heute um ca 07.00Uhr nach einer weiteren schlaflosen Nacht aus dem Bett gequält hab, war ich kurzzeitig sehr stolz auf mich. Ich war gestern Abend mit meiner besten Freundin draußen. Ja, es war ein reiner Horrortrip. Aber ich hab es getan, ich hab ihr nicht wieder abgesagt. mit genug Makeup und einer Mütze den Händen in den Ärmeln versteckt ging es anfangs einigermaßen. Doch dann kamen einige Bekannte und 100 Fragen, ich wollte nur noch heim. Man fühlt sich wie ein Tier im Tierpark, es weiß ja kaum jemand was los ist. Der Satz des Abends war: "So kennen wir Dich gar nicht!!"

"So kennen wir Dich gar nicht"

-denn eigentlich bin ich: ruhig, einfühlsam, trotzdem lustig, sarkastisch, ironisch, umgänglich, hilfsbereit und eine Kämpfernatur. Und bisher habe ich es geliebt zu leben, ich habe jede Sekunde mit all den Menschen um mich herum genossen, denn ich weiß wie schnell sie gehen können. Jetzt hasse ich es und würde am liebsten selbst gehen.

Ich wurde mit 5 Wochen aus Sri Lanka adoptiert, als jüngste in eine wunderbare Familie. Die leiblichen Kinder meiner Adoptiveltern waren 4 und 6 Jahre älter. Ich hatte eine Traumkindheit und nur mit dieser einen Tatsache zu kämpfen: Meine Mama hat mich einfach weggegeben. Auch in der Pubertät war dies eines meiner größeren Probleme. Mit 14 lernte ich den Vater meiner Kinder kennen, ja, sehr früh. Mit ihm an meiner Seite war der Abschluss und auch die Ausbildung ein leichtes, wenn auch Hochschwanger gegen Ende. Aber ich hatte immer das Gefühl alles schaffen zu können. Er gab mir soviel Kraft und Mut und Sonnenstrahlen, für viele ist das absurd, für uns war es oft schwierig aber zusammen nie zu schwierig. Meine Schwester starb 2001 mit 19 Jahren, ich glaube ich habe es bis heute nicht wirklich verarbeitet. 2003 kam unsere Amélie zur Welt, 2005 Noah, 2007 Leoti.......all die Jahre dazwischen erspare ich euch, oder besser mir. Februar 2009 starb die Liebe meines Lebens. Ich kann bis heute eigentlich nicht beschreiben wie ich es geschafft hab, nur das ich es geschafft habe. Ende 2011 traf ich dann den Mann, der meinen Schutzpanzer vollends zerbrechen lies. Raffinierte Lügen, wahnsinns Aufwand um erlogenens zu beweisen und Betrügereien. Ich kann nicht gehen, wieso kann ich nicht gehen? Er tut mir nicht gut, hauptberuflich Egozentriker, Egoist, Münchhausen . . . Ich weiß nicht wieso ich mich als Angriffsplattform zur Verfügung stelle... Im Juni 2012 wurde meine Jüngste mit 4 Jahren ins künstliche Koma gelegt, aufgrund einer bis Dato unbekannten Bienengiftallergie und dem darauffolgendem anaphylaktischen Schock 4 Grades. Wieder Todesangst. Es ist aber alles gut ausgegangen, jetzt wird sie sensibilisiert. Im September, pünktlich zu meinem Geburtstag wieder Lügen aufgeflogen, und ab da war meine Kraft endgültig weg...

....und das Ergebnis. Das Ergebnis meines Lebens, meiner Gabe zu verdrängen und zu Lächeln wenn es Hart kommt, sehe ich auf meiner Haut. Manchmal denke ich mir es ist ein Punkt für jede Unachtsamkeit meiner Seele gegenüber. Ich bin jetzt gezwungen mit mir zu arbeiten.. der erste Schritt ist getan -ich bin hier im Forum-, eigentlich sogar der zweite schon- ab 15.1 bin ich in der Spezialklinik Neukirchen Heiligen Blut...nur verliere ich gerade den Mut. Ich zweifle an mir. Und ich hab Angst, Angst fühlen zu müssen. Ich hab Angst davor aufzugeben, zu versagen. Und ich hab Angst davor auch äußerlich allein zu sein. Ich hab Angst davor zu viel zu erwarten. Wieso bin ich so? Wieso kann ich mich und all das was ich empfinde so trocken und kalt schreiben? Vielleicht empfinde ich tatsächlich nichts mehr für mich. Fühle mich in meinem Loch erdrückt. Habe ich noch eine Chance? Ich weiß es nicht.

Lukie

Auch heute Nacht wieder nicht geschlafen, wenn ich nur wüsste was das ist. Meine Kinder leiden mittlerweile an der Situation sehr, auch wenn sie versuchen es nicht zu zeigen. Aber ich finde nicht das sie für mich sonder ich für sie stark sein sollten. Aber ich kann nicht mehr. Ich fühl mich leer, es fällt mir alles so schwer. Jeden Tag schaue ich in den Spiegel und es ist unverändert oder sogar schlimmer. So wie heut morgen. meine Augenbrauen und die Stirn sind wieder voll mit Schuppen. Ich bin das nicht, ich will das nicht sein. Ich will so nicht leben. Mein "ich-komm-nicht-los-von-dir, obwohl -du-mir-extrem-schadest" Partner ist beim Skifahren, ein eigentlich normales Hobby. Bei ihm ist es aber eins von vielen das Zeit braucht, und ich fühle mich selbst wie eins seiner Hobbys. Ich fühle mich allein, unglaublich allein. Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll. Ich stehe einfach da und um mich herum bewegt sich nichts mehr. Meine Welt steht still. Und ich bin darin gefangen. Aber wieso fühle ich noch? Ich will eigentlich gar nichts mehr fühlen. Ich will nur noch frei sein, raus aus meinem Gefängnis. Aber es geht nicht, es wird immer schlimmer. Jeden Tag fühle ich mich noch unlebendiger, noch mehr "Scheintod", unbeachtet, liegen gelassen, einsam. Ich bin eigentlich gar nicht einsam, meine Kinder, meine Familie und meine Freunde versuchen mich jeden Tag abzulenken. Aber ich finde es nur noch anstregend. Seit drei Tagen muss ich zwischen drin noch brechen, obwohl mir essen eh schon schwer fällt. Ich will raus aus meinem Gefängnis, ich will wieder frei sein, frei von meinen eigenen Gefühlen, frei davon funktionieren zu müssen. Ich war doch mal anders, wie komme ich da wieder hin? Ich fühl mich einsam, weil ich mich einsperre, und weil ich mich im Stich gelassen hab.

Lukie

Hallo, ich bin neu hier und absolut verzweifelt.

Ich hab mittlerweile schon einige Beiträge gelesen, deshalb bekommt ihr jetzt meinen:)

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll...

Ich bin Lukie, 27, aus Bayern Mutter von drei Kindern und seit 4 Jahren alleinerziehend durch einen Schicksalsschlag. Seit Geburt meiner ersten Tochter stehe ich voll im Berufsleben, wenn auch Halbtags. Es hat mich ausgefüllt und abgelenkt. Es war eine harte Zeit die ich aber zum Glück mit meiner tollen Familie gemeistert hab, hoffe ich :)

Vor einem Jahr hab ich jemanden kennengelernt und nach langem hin und her auch meine Mauer fallen lassen.

Doch dieser jemand kostete mich meine Nerven und meine Kraft, mein Selbstbewusstsein, meine Selbstachtung und noch viel mehr.

Meine Geschichte, all die Lügen und der Schmerz, all seine Spiele passen hier gar nicht rein. Ich hab soviel geschafft und jetzt?

Jetzt ist mein Körper voll, voll mit Wunden, Schmerzen, Schuppen.

Anfang November 2012 bekam ich Punkte an den Unterschenkeln und dachte mir vorerst nichts, 1 Woche später war mein Körper davon besiedelt und es wurden auf Grund der Hautfarbe Windpocken diagnostiziert. 10 Tage Zink, keine Besserung... dann kam die Einweisung ins Uniklinikum Regensburg, auch die waren ratlos, Haare fallen aus, Kopf ist komplett dicht, Finger, Fussnägel und Sohle löst sich, in den Ohren, an Beinen und Armen, Händen.... Ich weiß nicht mehr weiter und ich kann nicht mehr.. war dort 14 Tage und bin seitdem daheim. Wie eingesperrt, ich hab einfach keine Kraft mehr, kann kaum aufstehen, versuche für meine Kinder das bestmögliche zu geben. Schlafen ist nur Stundenweise möglich, kann nichts anfassen. Ohne Familie und Freunde wäre aufgeschmissen.

Ich kann nicht mehr arbeiten.

ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.

Wo ist meine Kraft hin?

wo bin ich?

und entschuldigt bitte meine wirren informationen...Ich weiß gar nicht mit was ich anfangen soll oder was überhaupt wichtig ist...

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